Der Mondscheinmann

Psychothriller

Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, geschminkt und frisiert. Das Einzige, was die perfekte Inszenierung stört, sind die vielen Schnecken, die leise über das morbide Stillleben gleiten. Dies ist das Bild, das sich Kommissar Nils Trojan und seinem Team bietet, als sie in einer Berliner Wohnung eintreffen. Wenig später wird ein zweites Opfer im Wald aufgefunden, und wieder ist der Tatort inszeniert wie ein Andachtsraum. Trojan stürzt sich in die Ermittlungen und merkt zu spät, dass sein Gegner ein Spiel mit ihm spielt – ein Spiel, das so sanft wie eine Klaviersonate beginnt und mit dem sicheren Tod endet ...

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  • Ein packender Thriller mit bizarr anmutenden Morden

    Von: Sommerlese Datum: 26. August 2020

    Der Psychothriller "Der Mondscheinmann" von Autor Max Bentow ist der 8. Band der Nils-Trojan-Reihe.

    Nils Trojan und seine Kollegin Stefanie sind ein perfektes Ermittlerteam, doch die Opfer dieses Serientäters lässt die erfahrenen Polizisten gruseln. Er inszeniert seine Opfer mit geschmücktem Beiwerk aus Lilien und Schnecken. Was will er damit ausdrücken?

    "Leise glitten sie durch die Nacht, und schon bald hatte sie der Nebel vollständig eingehüllt." Zitat Seite 229

    Ein Mörder lässt seine Opfer wie ein geschmücktes Kunstwerk zurück. Dekoriert mit Lilienblüten und Seidentüchern liegt eine junge Frau tot in ihrer Badewanne, umgeben von einer großen Anzahl von Schnecken, die ihre schleimigen Bahnen hinterlassen.

    Trojan braucht dringend eine berufliche Auszeit, er leidet an Angstattacken und sein Privatleben leidet enorm unter der Arbeitszeit. Aber für diesen Fall mobilisiert er noch einmal seine gesamte Kraft und gemeinsam mit Stefanie erfolgen die Ermittlungen Schlag auf Schlag.

    Max Bentow weiß ganz, wie man unheimliche Situationen schafft und dunkle Schauplätze beschreibt. Er setzt diese Mittel konsequent ein, sodaß man gespannt in einen Lesesog verfällt. Die kurzen Kapitel sorgen mit geschickt gesetzten Cliffhangern für Spannung, die ständig wechselnden Perspektiven lassen uns Sequenzen aus der Ermittlung und vom Täter erhaschen, die sich erst nach und nach zu einem kompletten Bild aufbauen. Interessant sind die Rückblenden in die Kindheit aus Tätersicht, dort wird die Vorliebe für Schnecken näher erklärt. Wir folgen den Ermittlern auf Schritt und Tritt, die Spuren führen öfter in falsche Richtungen, sie finden abgetrennte Körperteile und auch die Leiche eines Kollegen. Trotzdem erscheint mir dieser Thriller aber nicht sehr blutrünstig. Nur gegen Schnecken sollte man keine Phobie haben, sie kommen ständig aus allen Ecken und Enden hervor gekrochen.

    Etwas Aufatmen kann man während der Musikszenen, das Klavierspiel der Mondscheinsonate von Lydia Meran sorgt für entspannende Momente. Wer klassische Musikkenntnisse besitzt, wird die melancholische Melodie im Ohr haben. Für alle anderen lohnt sich die Recherche im Internet.

    Zu den Mordfällen muss ich sagen, sie sind mir einen Touch zuviel, sehr bizarr und deshalb etwas unglaubwürdig. Dennoch habe ich das sehr flüssig geschriebene und mit packenden Szenen durchsetzte Buch gefesselt in einem Rutsch durchgelesen. Der auf dem Cover abgebildete Hase hätte eigentlich durch Schnecken ersetzt werden müssen, nur mal so als Hinweis.

    Dieser Thriller hat viele Verdachtsmomente, falsche Fährten und unerwartete Wendungen und als Besonderheit jede Menge Schnecken im Gepäck. Für Fans der Trojan-Reihe ein Muss, für alle anderen zum Kennenlernen sicher eine spannende Erfahrung.

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  • Absolute Leseempfehlung für Thriller-Fans

    Von: violas_buecher Datum: 26. August 2020

    Meinung:

    „Der Mondscheinmann“ ist der achte Band der „Nils Trojan“-Reihe von Max Bentow und ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen. Da das Buch in sich abgeschlossen ist, kann man ihn auch unabhängig lesen. Dennoch empfinde ich es als sehr schön Nils und seine Freunde und Kollegen zu begleiten.
    Schon ab der ersten Seite hatte mich Max Bentow in seinen Bann gezogen.
    Wie in den vorherigen Büchern hatten wir drei Sichtweisen: Die von den Ermittlern, vom Opfer und vom Täter. Dadurch wurde die Spannung immer mehr gesteigert und das Buch war ab der ersten Seite für mich ein Page-Turner. Max Bentow weis einfach, wie man Psychothriller schreibt.
    Nils Trojan hat sich toll weiterentwickelt. Von Band zu Band sieht man einen Unterschied und es macht einfach Spaß ihn und die Kollegen zu belgeiten.
    Auch das Privatleben stört überhaupt nicht, da es nur hin und wieder vorkommt und nicht überhandnimmt.
    Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Täter ist und was die Absichten waren. Daher hatte ich das Buch in kürzester Zeit gelesen.

    Fazit:

    Max Bentow schreibt unheimlich spannend, packend und mitreißend. Dadurch habe ich das Buch inhaliert und konnte es nicht aus der Hand legen. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung!

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  • Hochspannung in Perfektion

    Von: matom's Bücherwelt Datum: 24. August 2020

    Nach dem ich diesem Jahr alle bisher erschienenen Teile von Max Bentow um den Ermittler Nils Trojan gelesen habe, musste ich zum Glück nicht ganz so lange auf eine Fortsetzung warten. Nach dem das Erscheinungsdatum bekannt gegeben wurde und das neue Cover von „Der Mondscheinmann“ gesehen habe, war meine Freude unhaltbar. Ich war zunächst jedoch etwas erstaunt, dass das Cover von dem Layout ganz anders war im Vergleich zu den bisher erschienenen Büchern – doch es kommt ja mehr auf den Inhalt an. Freundlicher Weise hat uns der Goldmann Verlag bzw. Randomhouse ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

    Folgender Text auf der Rückseite hat meine Vorfreude noch größer gemacht.

    Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, geschminkt und frisiert. Das Einzige, was die perfekte Inszenierung stört, sind die vielen Schnecken, die leise über das morbide Stillleben gleiten. Dies ist das Bild, das sich Kommissar Nils Trojan und seinem Team bietet, als sie in einer Berliner Wohnung eintreffen. Wenig später wird ein zweites Opfer im Wald aufgefunden, und wieder ist der Tatort inszeniert wie ein Andachtsraum. Trojan stürzt sich in die Ermittlungen und merkt zu spät, dass sein Gegner ein Spiel mit ihm spielt – ein Spiel, das so sanft wie eine Klaviersonate beginnt und mit dem sicheren Tod endet ...
    Meine Meinung:
    Schon bei ersten Zeilen haben sich meine Nackenhaare um einen Stehplatz gedrängelt. Sofort hatte mich Herr Bentow wieder und der Spannungssog hat mich völlig in die Geschichte gezogen. Sehr gekonnt mit kurz gehaltenen Kapitel und gut aufgebauten Spannungen zum Ende der Kapitel war es fast unmöglich, dass Buch aus den Händen zu legen. Perfekt angeknüpft an Teil 7 war natürlich die Geschichte um Nils Trojan privaten Zustand. Gut, hier hätte ich mir vielleicht noch das ein oder andere mehr gewünscht wie das sonst üblicher Weise der Fall war, jedoch hätte es vielleicht die Spannung etwas zerrissen. Da es ist diesem Teil der Täter auf ein Mitglied aus Nils Trojans Ermittlungsteams abgesehen hatte, hat die Dramatik der Geschichte noch einmal unterstrichen. Bei der Beschreibung um den jeweiligen Tatort ist Max Bentow einfach eine Klasse für sich. So Wortgewaltig und detailliert können es meiner Meinung nach nur sehr wenige Autoren. Auch die Stimmung die damit einhergeht fesselt und fasziniert mich jedes Mal wieder aufs Neue. Freunde, so geht Psychotriller. Rasant, Detailreich und hochspannend bis zum Schluss. Es ist wirklich sehr schade, dass ich nun alle Teile „aufgelesen“ habe und nun wieder mindesten 1-2 Jahre auf die Fortsetzung warten muss. Meine Empfehlung: Kaufen, lesen und Thrillern lassen.

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  • Ein rasanter Psychothriller. Nils Trojan Fall 8

    Von: Rosa | Buchgeschnipsel Datum: 23. August 2020

    Das Cover ist passend zu den Vorgängern. Etwas düster und mit einem Tier close-up- Noch erschließt sich mir nicht, warum ein Hase abgebildet ist, ich hätte eher eine Schnecke oder ein Schneckenhaus erwartet.

    Ich habe nur Fall 7 „Schmetterlingsjunge“ und „Das Porzellanmädchen“ bisher von Max Bentow gelesen. Habe den Autor mehr durch Zufall im Bloggerportal entdeckt und seither gehört er jedoch zu meinem Lieblingsautoren im Psychothriller Genre.
    Recht zügig wird man als Leser in die Schauplätze versetzt und es ist wirklich schwierig nicht alles in einem Zug zu lesen.
    Trotz fehlender Vorgeschichte aus den ersten Fällen, lernen wir die Charaktere kennen und ich hatte nicht das Gefühl, dass es der Geschichte geschadet hat die anderen Fälle nicht zu kennen.

    INHALT: Wie ein in Seide verpacktes Kunstwerk lässt der Mörder seine Opfer zurück. Ein makellos hinterlassener Tatort, geschmückt mit Lilienblüten und… Schnecken. Unzählige, schleimige Schnecken. Die Berliner Mordkommission steht vor einem bizarren Rätsel. Was auf dem ersten Blick eindeutig erscheint, überzeugt Nils Trojan nicht. Sein Bauchgefühl erzählt ihm eine andere Geschichte.

    Eine Frau umgeben von dutzenden Schnecken, welche sich glitschig und leise fortbewegen und kleine Bisspuren auf den Blütenblättern hinterlassen.

    FAZIT: Der Fall wird zu einem Wettrennen mit der Zeit, mit angehaltenem Atem liest man sich durch Kapitel zu Kapitel.

    Gegen Ende gibt es eine Verhörszene und die Art wie der Charakter geschrieben ist, wie er sich ausdrückt und artikuliert, das hat mich sehr fasziniert und absolut in den Bann gezogen.
    Wie werden gerne auf falsche Fährten gelockt, dennoch ein gutes Ende, eine tolle Ursprungs-Geschichte zum Serienmörder und die Hoffnung auf noch mehr Nils Trojan in naher Zukunft.

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  • Buch regelrecht verschlungen

    Von: Julia Datum: 22. August 2020

    Jedes Jahr warte ich auf eines seiner Bücher,umso mehr freute ich mich darauf endlich zu wissen wie es mit Nils Trojan weiter geht...die schlechte Nachricht..das Buch ist so spannend das ich es in 2 Tagen durch hatte und nun wieder wissen will wie es mit Steff und ihm weiter geht..bekommt er seine Auszeit und kehrt ins Team Landsberg frisch zurück , wie geht es weiter mit seinen Angststörungen? Was wird aus seiner Tochter nach ihrem Kanada Aufenthalt...ich kann jedem sein neuestes Meisterwerk empfehlen..die Spannung bleibt bis zum Schluss.

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Pressestimmen

  • »Will man einen erstklassigen Psychothriller eines deutschen Autors lesen, dann muss man zu einem Buch von Max Bentow greifen!« Alex Dengler, denglers-buchkritik.de

  • »Bentows Schreibstil ist im vorliegenden achten Fall gewohnt hochklassig. Es fällt nicht schwer, das Buch innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen.« Literaturmarkt.info

  • »Max Bentow liefert Hochspannung.« Münsterländische Tageszeitung

  • »Temporeich, spannend und interessant inszenierte Morde.« Das PTA Magazin

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