Der Mondscheinmann

Psychothriller

Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, geschminkt und frisiert. Das Einzige, was die perfekte Inszenierung stört, sind die vielen Schnecken, die leise über das morbide Stillleben gleiten. Dies ist das Bild, das sich Kommissar Nils Trojan und seinem Team bietet, als sie in einer Berliner Wohnung eintreffen. Wenig später wird ein zweites Opfer im Wald aufgefunden, und wieder ist der Tatort inszeniert wie ein Andachtsraum. Trojan stürzt sich in die Ermittlungen und merkt zu spät, dass sein Gegner ein Spiel mit ihm spielt – ein Spiel, das so sanft wie eine Klaviersonate beginnt und mit dem sicheren Tod endet ...

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Leserstimmen

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  • Nils Trojan und neue Morde!

    Von: Tine_1980 Datum: 2. September 2020

    Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, schön hergerichtet. Nur die Schnecken, die überall über die Leiche gleiten, passen nicht dazu. Kommissar Nils Trojan und sein Team ermitteln und als kurz darauf ein zweites Opfer gefunden wird, ist Eile geboten. Wie hängt alles zusammen und worum geht es dem Täter?

    Gestern begonnen, heute schon fertig! Gut ich hatte auch Zeit zum Lesen, da ich im Urlaub bin, aber trotzdem spricht es für sich, wenn ich so durch ein Buch rase.
    Nils Trojan mag ich als Ermittler sehr und die Fälle fand ich immer super. So auch dieses Mal. Ich finde die Ermittlungen toll, die Morde sind toll inszeniert und man rätselt die ganze Zeit mit, wie die Personen zusammenhängen.
    Nils Trojan hat Probleme und eigentlich möchte er eine Auszeit von seinem Job, doch sein Chef schmettert seine Frage ab und kurz danach steckt er mitten im neuen Fall. Es wird dem Leser gut vermittelt, wie anstrengend die Arbeit ist und was auf so ein Team für seelische und körperliche Faktoren einwirken. Die Familie hat er schon verloren und bei den Arbeitszeiten kann man die Frau auch verstehen. Nun hat er was mit seiner Kollegin Steffi am Laufen, doch sind sich beide noch nicht ganz sicher, wohin die Reise gehen soll. Doch ist sie für Nils auch oft ein Mensch, der sie auffängt und sie versteht. Durch den gleichen Beruf ist ihnen beiden klar, was der jeweils andere aushalten muss und sie sind nicht nur ein gutes Ermittlerteam.
    Die Morde sind gut aufgebaut und auch die Geschehnisse, die sich nach und nach dem Leser eröffnen, sind spannend, interessant, mitreißend und folgen dem roten Faden. So kann man die ganze Zeit überlegen, wer dafür verantwortlich ist, wird des Öfteren auf falsche Fährten gelockt und durch den flüssigen Schreibstil war das Buch viel zu schnell zu Ende.
    Nach dem Ende hoffe ich auf weitere Fälle, da ich dieses Team rund um Nils Trojan echt toll finde. Bisher hat mich jedes Buch dieser Reihe super unterhalten.

    Spannung, toller Schreibstil, tolle Ermittler und viel zu schnell fertiggelesen! Weiter so Herr Bentow! Unbedingte Leseempfehlung!

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  • Der Mondschein- oder der Schneckenmann?

    Von: Buch SUCHT Blog Datum: 1. September 2020

    Nils Trojan geht es nicht gut. Gar nicht gut. Er ist ausgebrannt, leer. Nutzlos als Ermittler? Er will die Reißleine ziehen, und sich eine Auszeit nehmen. Doch kann die Polizei auf ihren besten Ermittler verzichten? Nein. Besonders nicht jetzt.

    Eine Leiche taucht auf. Und Schnecken...viele, viele Schnecken. Was hat die Inszenierung der Leiche mit den Schnecken und den Seidentüchern zu bedeuten?
    Als eine weitere Leiche auftaucht, ebenfalls drapiert mit Weinbergschnecken, wird die Zeit knapp für Nils und Kollegin Steffi.

    Wir lernen den Mondscheinmann kennen (obwohl Schneckenmann auch gut gepasst hätte), ein gefährlicher Täter, er ist Nils Trojan immer einen Schritt voraus. Beethovens Mondscheinsonate spielt eine entscheidene Rolle. Die Kindheit ist sein Trauma.
    Welche Rolle die Weinbergschnecken spielen, erfährt der Leser nach und nach.

    Und mit jeder weiteren, gelesenen Seite wird der Sog in die Geschichte stärker. Der zerrissene Nils, zwischen seiner Psyche und Pflichtgefühl gefangen, gibt sein Bestes. Doch ist es diesmal genug? Kann er den Serienkiller schnappen? Das Ende ist absolut berührend...

    Wieder hat mich Max Bentow mit seinem Buch in den Bann geschlagen. Nils Trojan zu begleiten, ist wie zu einem Freund zurückzukehren, als ob man nie weg war. Wie in jeder Reihe kann ich nur empfehlen, alle Bücher von Band eins zu lesen, denn die Charaktere gewinnen immer mehr an Tiefe und das Erlebte spiegelt sich in deren Entwicklung wieder.

    Die Story ist wahnsinnig spannend, die Schnecken als Beiwerk zur Tat wirklich interessant.

    Natürlich erfindet Bentow den Thriller nicht neu- aber das braucht er auch nicht. Er schafft es immer wieder, dem Leser eine Geschichte zu präsentieren, die ihn packt, miträtseln lässt und einfach das Kopfkino anheizt.

    Mir reicht das, um eine klare Leseempfehlung auszusprechen.
    Und die Cover finde ich auch immer ganz besonders gelungen.

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  • Lesung mal woanders ?

    Von: Thomas R. Datum: 31. August 2020

    Hallo
    Habe bisher keine Termine gefunden zwecks einer Lesung ? Wenn ich aber Termine finde ist es meistens in Großstädten oder zu weit weg für mich. Warum machen nicht mal Lesungen in kleinen Städten ? Auch hier haben sie viele Fans die Ihre Bücher gerne Lesen. Wenn Sie in meiner Stadt Lesen würden wäre ich sofort dabei ! Auch eine Stadt im Umkreis würde mir nichts ausmachen mich eher freuen. Aber wir haben eine wirklich sehr schöne und große Bücherei hier (Nordhorn) sie bietet bestimmt Platz und Abstand für eine Lesung. Würde mich riesig freuen...Ihre Bücher sind immer ein Genuss zu Lesen ich Lese langsamer als sonst ich muss ja etwas warten bevor ein neues kommt ! In diesem Sinne..
    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas
    Grüße

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  • Wahnsinn! Berührend!

    Von: Jessi Datum: 30. August 2020

    Es ist ein wunderbares Buch! Man konnte es nicht aus der Hand legen!
    Auch die Beziehung zwischen Nils und Steffi... Der Schluss lässt hoffen, dass es bald schon das nächste Buch geben sollte 🙃

    Weiter so :)

    Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit!!!!!

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  • Nervenaufreibend und mit einer ungewöhnlichen Mordserie präsentiert sich Nils Trojans achter Fall

    Von: Thea Datum: 30. August 2020

    Die wunderschön hergerichtete Tote liegt in einer Badewanne und ist mit weißen Lilienblättern bedeckt. Ein bizarrer Anblick, den niemand am Tatort wieder vergessen wird. Vor allem nicht, weil sich eine Schar von Weinbergschnecken durch das Blütenmeer frisst und überall seine schleimige Spur hinterlässt. Genau wie beim nächsten Opfer, das in einem überdachten Unterstand im Wald gefunden wird und erneut jede Menge Rätsel aufgibt. Der Berliner Kommissar Nils Trojan, der wegen seines desolaten Gesundheitszustandes zeitweilig den Dienst quittieren will, wird auf den merkwürdigen Fall angesetzt und erkennt erst viel zu spät, dass der Mörder ein perfides Spiel mit ihm treibt.

    „Der Mondscheinmann“ ist der 8. Fall mit Nils Trojan, der seine immer wieder auftretenden Panikattacken sorgfältig vor seinen Kollegen verbirgt. Weder eine durchgeführte und später wieder abgebrochene Therapie noch seine enorme Willenskraft bringen den nötigen Erfolg. Trojan wird regelmäßig von Schwindel, Herzrasen und Atemnot heimgesucht und deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis er aufgrund seiner kurzzeitigen Blackouts einen Fehler begeht. Doch trotz des nicht zu beherrschenden Handicaps kniet sich der bis an seine Grenzen arbeitende Ermittler tief in den Fall des Schneckenkillers hinein und kommt dabei dem gefährlichen Psychopathen viel zu nah.

    Die Ereignisse rund um die schreckliche Mordserie werden in zwei Zeitebenen und aus der Sicht verschiedener Personen heraus erzählt. So verfolgt der Leser zu einen mit, wie Nils Trojan und sein Team bis zur Belastungsgrenze um die Ergreifung des Mörders kämpfen. Zum anderen taucht er in separaten Kapiteln in die letzten Lebensstunden der Mordopfer ein und auch der Täter wird hier nicht ausgespart. Zudem sorgt eine lebendige Erzählweise dafür, dass er sich stets mitten im Geschehen wähnt, während kurze Kapitel und ständige Szenenwechsel für viel Bewegung in der Handlung verantwortlich sind. Ein rundum gelungener Thriller, wäre da nicht die Angst, dass Nils Trojan versagen könnte und für einen weiteren Fall nicht mehr zur Verfügung steht.

    Fazit und Bewertung:
    Nervenaufreibend und mit einer ungewöhnlichen Mordserie präsentiert sich Nils Trojans neuer Fall, der durch eine immer wieder auftauchende Schneckenplage gleichermaßen unheimlich und ein wenig eklig ist. Eine gute Leseempfehlung für alle Trojan-Fans und für Leser, die subtile Thriller ohne blutige Tatorte mögen.

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Pressestimmen

  • »Will man einen erstklassigen Psychothriller eines deutschen Autors lesen, dann muss man zu einem Buch von Max Bentow greifen!« Alex Dengler, denglers-buchkritik.de

  • »Bentows Schreibstil ist im vorliegenden achten Fall gewohnt hochklassig. Es fällt nicht schwer, das Buch innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen.« Literaturmarkt.info

  • »Max Bentow liefert Hochspannung.« Münsterländische Tageszeitung

  • »Temporeich, spannend und interessant inszenierte Morde.« Das PTA Magazin

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