Das Dornenkind

Ein Fall für Nils Trojan 5
Psychothriller

Der Berliner Kommissar Nils Trojan und sein Team stehen vor einem Rätsel, als man drei Todesopfer findet, in deren Haut mysteriöse Botschaften geritzt wurden. Trojan gerät unter Druck, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Mord geschieht. Doch dann wird sein schlimmster Albtraum wahr – er bekommt den Anruf einer jungen Frau, die behauptet, die Tochter des „Federmanns“ zu sein, jenes infamen Serienmörders, der ihm einige Jahre zuvor schwer verletzt entkommen war. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater noch am Leben ist, und Trojan spürt, dass die Stunde der Vergeltung gekommen ist ...

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Leserstimmen

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  • Das Dornenkind (Nils Trojan 5, Max Bentow)

    Von: Poldi Datum: 28. August 2015

    Eine Frau wird entführt, aber schon kurze Zeit später wieder freigelassen. Lediglich einige Schriftzeichen ist in ihre Haut eingeritzt. Doch ihr Tod lässt nicht lange auf sich warten, sodass Ermittler Nils Trojan auf den Plan gerufen wird. Als sich die geheimnisvolle Wendy bei der Polizei meldet, die behauptet, die Tochter des Federmannes zu sein, der Trojan vor einiger Zeit schwer verletzt entkommen ist. Dass dieser auf Rache sinnt ist klar, doch auf welcher Seite steht Wendy?

    „Das Dornenkind“ ist der mittlerweile fünfte Roman über den Ermittler Nils Trojan aus der Feder von Max Betow, der einen Blick in die Vergangenheit beinhaltet und den Täter des ersten Buches „Der Federmann“ wieder in die Handlung einbaut. Sicherlich entfaltet sich der ganze Reiz am Besten, wenn man die damaligen Ereignisse kennt und schon etwas hinter das Profil des Federmannes gedrungen ist, doch auch ohne Vorkenntnisse hat Bentow einen sehr spannenden und reizvollen Thriller abgeliefert. Das liegt zum einen an seinem typischen Schreibstil, der gleich mehrere Handlungsstränge miteinander verknüpft. So entsteht ein recht komplexes Konstrukt, das sehr verschachtelt aber gut verständlich aufbereitet ist und so eine ganz eigene Stimmung entfalten kann. Zum anderen liegt dies auch an der wunderbaren Figur der Wendy, der Tochter des Federmannes, die herrlich undurchschaubar ist und so eine sehr geheimnisvolle Aura um sich aufbauen kann. Das Motiv ihres Handelns wird wirklich erst in dem großen Finale aufgelöst, sodass über die gesamte Handlung hier viel Spannung aufgebaut werden kann – was durch die ständige Bedrohung des Federmannes noch unterstützt wird. Besonders gefallen hat mir auch wieder der private Teil um Nils Trojan, der zwar recht knapp ausgefallen ist, aber mit einem reizvollen Motiv ausgestattet ist. Der Ermittler muss sich hier brisante Fragen um seine eigene Identität stellen. Alles wird zum Schluss in einem packenden Finale zusammengeführt, bei dem ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte.

    Bentows Schreibweise gefällt mir sehr gut, auch wenn dieser gerade zu den Anfängen der Kapitel recht verworren wirkt, denn nicht immer kann man diese einer Situation sofort zuordnen. Auch die klaren Bilder und die treffende Wortwahl trägt viel zum Gelingen des Romans bei. Insbesondere die wörtliche Rede wirkt sehr authentisch und ist gut an die jeweiligen Charaktere angepasst, die so sehr gut zur Geltung kommen. Schön, dass diese hier umfassender gelungen sind als im Vorgängerroman.

    Bentow hat mit seinem fünften Roman um Nils Trojan alles richtig gemacht: Die Rückkehr des Federmannes, die dichte atmosphärische Gestaltung, die interessante und undurchdringliche Figur der Wendy, die Verknüpfung mehrerer Handlungsstränge und die sanfte Einbettung von Trojans Privatleben, all das vermischt sich zu einer sehr packenden Handlung, die durch den gelungenen Schreibstil unterstützt wird.

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  • Mörderkinder

    Von: Belles Leseinsel Datum: 26. August 2015

    Binnen kürzester Zeit werden in Berlin drei Todesopfer mit seltsamen Ritzungen in der Haut aufgefunden. Alles deutet zwar auf Selbstmord hin, doch Kommissar Nils Trojan hat seine Zweifel. Und er soll Recht behalten, sein schlimmster Alptraum in Form des Federmanns wird wahr. Der Serienmörder ist zurück und mit ihm seine Tochter und der Serienmörder sinnt auf Rache.

    Eine Frau wird von einem Unbekannten verschleppt, in ein Haus gebracht, muss eine merkwürdige Handlung verrichten und wird danach wieder freigelassen. Doch vorher ritzt der Entführer der Frau noch eine seltsame Botschaft in die Haut. Kurze Zeit später ist sie tot. Was hat es mit diesen seltsamen Entführungen auf sich, welchen Zweck verfolgt der Entführer. Aber das sind nicht die einzigen Fragen, die man sich im Verlauf dieses äußerst packenden Psychothrillers stellt.

    Bald schon nimmt auch Wendy am Geschehen teil. Ein junge Frau, ausgebildet in Kampfsportarten, die aus Kanada anreist, um sich um ihre kranke Großmutter zu kümmern. Wendy ist die Tochter des Federmanns, doch welche Ziele sie verfolgt, als sie mit Trojan Verbindung aufnimmt, ist lange Zeit unklar.

    Geschickt spielt Max Bentow mit dieser Ungewissheit. Ist die junge Frau ihrem Vater, den sie noch nie gesehen hat, hörig oder will sie ihn entlarven, ihn der Polizei ausliefern? Die Ziele des Federmanns dagegen sind von Anfang an klar, die endgültige Vernichtung von Trojan und hierüber lässt er den Kommissar auch nicht lange im Unklaren. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

    Die Story bleibt bis zum Schluss absolut unvorhersehbar. Geschickt nimmt sie immer wieder neue, unerwartete Wendungen an, was neben dem packenden Erzählstil von Max Bentow zusätzlich für Spannung sorgt. Kontinuierlich baut der Autor diese Spannung weiter aus, steigert sie fast unmerklich und nimmt sich dennoch stellenweise ein wenig Zeit, auf das Privatleben seines Protagonisten einzugehen. Wobei dieses Mal allerdings ganz klar die Thrillerhandlung im Fokus steht.

    Fazit: Hochspannend bis zur letzten Seite mit einer ausgefeilten, vielschichtigen Story und überzeugend agierenden Protagonisten.

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  • Sein bestes Buch

    Von: hessen liest Datum: 24. August 2015

    "Das Dornenkind" ist das fünfte Buch von Max Bentow. Hat mir sein erstes Buch "Der Federmann" noch relativ gut gefallen, so fand ich die nachfolgenden Bücher immer schwächer und wollte dem Autor mit diesem Buch eine letzte Chance geben. Ich kann sagen es hat sich gelohnt, dieses Buch ist mit Abstand das Beste das er geschrieben hat.
    In Berlin werden nach und nach drei ermordete Opfer aufgefunden, alle haben Wörter auf dem Rücken eingeritzt. Die Anfangsbuchstaben ergeben den Namen Trojans, dem schnell klar wird, dass der Federmann zurück ist.
    Parallel dazu gibt es einen zweiten Handlungsstrang im dem es um Wendy Hain, der Tochter des Federmanns, geht. Sie wendet sich an Trojan und bietet ihm Hilfe an ihren Vater zu finden. Doch kann sich Trojan sicher sein das sie es ehrlich meint und sie ihm keine Falle stellen will?
    Man ist schnell in der Geschichte und es ist auch nicht nötig den ersten Band "Der Federmann" gelesen zu haben. Gänsehaut ist gleich zu Beginn angesagt bei dem die entführten Frauen bestimmte Handlungen vollbringen müssen.
    Die Spannung steigert sich rasant und nimmt einen Höhepunkt bei der Jagd in der U-Bahn und schließlich mit der Entführung von Trojans Tochter.
    Man ist sich nicht mehr sicher ob Wendy zu den guten oder zu den Bösen gehört und kann sich erst gegen Ende des Buches sicher sein auf welcher Seite sie steht.
    Trojan war mir mit seinen Ecken und Kanten sympathisch und seine Handlungen waren nachvollziehbar. Er leidet unter Alpträumen da vermutet selbst ein Mörderkind zu sein und am Ende kommt es zu einer Aussprache mit seinem Vater.
    Jeder der spannende und logische Psychothriller mag kommt an diesem Buch nicht vorbei, es ist an Spannung kaum zu überbieten, man wird förmlich durch das Buch gepeitscht.

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  • Spannend von Anfang bis Schluss

    Von: Harakiri Datum: 23. August 2015

    Der Federmann ist zurück und sinnt auf Rache.
    Und zwar an allen, die ihn damals zur Strecke gebracht haben. Vor allem Nils Trojan, der Schuld ist an seinem Sturz in die Spree und somit verantwortlich für seine Schmerzen. Aber auch Jana, Trojans Geliebte und Trojans Tochter sollen nicht verschont werden. Perfide spinnt der Federmann einen Plan, in dem sich alle verfangen, wie in einem Spinnennetz. Doch da ist auch noch Wendy, die Tochter des Federmannes. Auf wessen Seite steht sie?

    Ich bin noch ganz geflasht von dem Buch und muss erst mal den Herzschlag wieder reduziert bekommen. Das Buch hat so ein Wahnsinnstempo und ist so spannend, dass man es kaum zur Seite legen kann. Menschliche Bedürfnisse verkümmern da schon mal und ich musste nach dem Lesen erst Mal etwas trinken gehen.

    Die Geschehnisse um den Federmann sind mir nach 5 Jahren leider nicht mehr so präsent, dennoch hatte ich keine Probleme der Handlung zu folgen. Das Buch beginnt gleich mit einem Knaller. Ein Mädchen wird entführt, aber wieder frei gelassen. Doch die Freude währt nicht lange, schnell tauchen 3 Leichen auf, jede mit einer geheimnisvollen Botschaft versehen. Trojan begreift schnell: hier geht es um ihn. Und als dann noch eine angebliche Tochter des Federmannes auftaucht ist klar, dass dieser den Sturz vom Dach damals überlebt hat. Wendy will ihren Vater dennoch unbedingt kennenlernen und nimmt Kontakt zu ihm auf. Daraus entspinnt sich eine rasante Schnitzeljagd bei der nicht klar ist, wer hier nun wen benutzt.

    Max Bentow hat das Ende des Buches „Der Federmann“ vor einigen Jahren ja offen gelassen und hier treffen wir nun erneut auf den Bösewicht. Brutaler denn je und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. In dem Fall fand ich es wirklich gelungen, wie er den Mörder wieder aufleben lässt. Geschickt steuert er die Protagonisten durch die Handlung, die alle durchwegs logisch handeln. Wendy bleibt ein wenig blass, aber am Ende wird klar, warum der Autor sie nicht weiter charakterisiert hat. Der Schluss war nicht ganz in meinem Sinne, auch wenn somit noch eine Fortsetzung möglich ist.

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  • Er ist zurück. Und seine Rache wird schrecklich sein.

    Von: Patricia Datum: 19. August 2015

    „Das Dornenkind“ ist der fünfte Band um den Berliner Hauptkommissar Nils Trojan.
    Wer alle Bücher der Reihe von Max Bentow gelesen hat, kann sich vielleicht noch an Trojans ersten Fall erinnern, die Jagd auf den unheimlichen Federmann, der am Ende schwer verletzt verschwand und danach nie wieder gesehen wurde. Genau dieser perverse Mörder soll nun wieder aufgetaucht sein und sich an Nils Trojan rächen wollen. Doch von Anfang an:
    Zwei junge Frauen und ein junger Mann werden in Berlin tot aufgefunden. Die Mädchen werden vor ihrem Tod entführt und zu grausigen Handlungen gezwungen. Alle drei haben rätselhafte Botschaften in die Haut geritzt, deren Anfangsbuchstaben den Namen Trojan ergeben. Zufall? Eines der Mächen ruft Trojan kurz vor ihrem Tod an und hinterlässt eine Nachricht, die ihr ihr Mörder souffliert. Trojan ahnt schreckliches.
    Neben der Aufklärung der rätselhaften Mordserie und dem vermeintlichen Zusammenhang zu Trojan, gibt es eine Parallelgeschichte. Die junge Wendy Hain kommt aus Kanada zurück nach Berlin um ihre totkranke Großmutter im Krankenhaus zu besuchen. Auch Wendy muss Schlimmes in ihrer Vergangenheit erlebt haben. Sie plagen Albträume, ein geheimnisvoller Nachbar macht seltsame Andeutungen und bis heute beschäfttigt sie die Frage wie ihre Mutter wirklich ums Leben gekommen ist, als Wendy noch ein Kind war? Wendys Geschichte bleibt lange Rätselhaft. Erst als Wendys Freund mit der Warnung: „Er ist zurück und seine Rache wird grausam sein“ Kontakt zu Jana Michels, Verhaltenstherapeutin und Freundin von Trojan aufnimmt, wird der Zusammenhang klarer. Ist Wendy wirklich die Tochter des Federmanns? Und wenn ja, lebt in ihr das Böse weiter?
    Höhepunkt der spannenden Geschichte ist eine rasante Verfolgungsjagd durch Berlin und die Entführung von Emily, Trojans Tochter.
    Für Trojan wird die Geschichte auch deshalb sehr persönlich, da er langsam dem dunklen Schatten auf seiner eigenen Seele auf die Schliche kommt und sich abermals mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen muss. Ist auch er selber etwa ein Mörderkind?
    Wie alle Nils Trojan Bände, konnte ich auch diesen nicht aus der Hand legen. Gerade am Anfang des Buches lässt der Autor durch vage Andeutungen viel Raum für die eigene Phantasie des Lesers. Besonders wenn es um die grausigen Handlungen geht, zu denen die entführten Frauen gezwungen werden. Gänsehautgarantie! Sehr spannend fand ich auch die Geschichte um die rätselhafte Wendy, von der der Leser bis zum Schluss nicht weiß auf welcher Seite sie eigentlich steht. Die Beschreibung der Verfolgungsjagd durch das Berliner U-Bahn Netz fand ich atemberaubend. Da der Autor den Leser auf mehrere falsche Fährten führt, ist die Geschichte von Anfang an spannend. Dazu kommt der äußerst sympathische Hauptkommissar. Nils Trojan hat private Probleme, dazu kommen seine Panikattacken und eine ungelöste Geschichte aus der Kindheit. Hier reiht sich Trojan in die Reihe der „unperfekten“ Ermittler, mit Ecken und Kanten ein. Die Rechnung geht auf. Wir Leser finden ihn sympathisch weil auch wir nicht perfekt sind.
    Max Bentows neuester Thriller bezieht sich zwar auf Trojans ersten Fall, macht aber auch als eigenständiger Thriller Sinn, wenn man die vorigen Bände nicht gelesen hat.
    „Das Dornenkind“ erscheint am 24.08.2015 im Goldmann Verlag und ist broschiert für 14,99 Euro und als E-book für 11,99 Euro zu erhalten.
    Der Autor: Max Bentow, Jahrgang. 1966, war nach seinem Schauspielstudium zunächst auf verschiedenen Bühnen als Schauspieler zu sehen, bevor er erfolgreich als Dramatiker arbeitete. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang dem Berliner auf Anhieb mit seinen Nils Trojan Romanen. Weitere sollen folgen.
    Wer mehr über den Autor und seine Bücher erfahren möchte, schaut mal auf www.max-bentow.de nach.
    Vielen Dank an den Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares.

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Pressestimmen

  • »Bentow kombiniert Grauen mit bemerkenswert sensibel beschriebenen Figurenstudien, so dass die Charaktere vorm inneren Auge lebendig werden.« Neue Westfälische

  • »Mit rasantem Stil und dem bewährten Gespür für Spannung zieht Max Bentow seine Leser in den Bann.« Oberösterreichische Nachrichten

  • »Ein Thriller, der es in sich hat und mit einigen faustdicken Überraschungen aufwartet.« denglers-buchkritik.de

  • »Das alles erzählt Bentow sehr stringent und wie es sich für einen richtigen Psychothriller gehört auch mit nötigem Nervenkitzel und ganz ohne Effekthascherei.« Die Literatur-Agenten, radio eins rbb

  • »Erstaunlicherweise funktioniert die Gänsehaut fast komplett ohne blutige Detailschilderungen. Die Figuren sind lebendig beschrieben, die Geschichte komplex, aber gut durchstrukturiert, den Rest erledigt die Phantasie.« Radio 91.2

  • »Geschickt platzierte Cliffhanger erzeugen einen dichten und konstant hohen Spannungsbogen, der einen quasi zum Weiterlesen zwingt.« wewantmedia.de

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