Der Eisjunge

Ein Fall für Nils Trojan 9. Psychothriller

Nils Trojan ist eben zurück von seiner Auszeit auf einer Insel, da wird er schon an einen neuen Tatort gerufen. Im ersten Moment glaubt er, in einen absurden Albtraum geraten zu sein: Es sieht aus, als würde ein Tier über dem Opfer kauern, denn der Mörder hat das Fell eines Rehs über die getötete junge Frau drapiert. Wenig später ereignet sich der zweite Mord, und wieder sind Mensch und Tier auf makabre Weise ineinander verschlungen. Aber was will der Täter mit seiner grausamen Botschaft mitteilen? In einem verlassenen Haus im Umland von Berlin stößt Trojan auf eine Fährte – und erkennt zu spät, dass er in eine mörderische Falle geraten ist ...

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Leserstimmen

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  • Fesselnd, düster und brutal!

    Von: Pandas Bücherblog Datum: 8. October 2021

    Das Cover und der Titel passen perfekt zum Inhalt des Buches, was ich positiv hervorheben möchte, da dies nicht immer der Fall ist.
    Max Bentow hat einen mitreißenden und sehr flüssigen Schreibstil, den ich bereits in "Rotkäppchens Traum" wirklich super fand. Der Autor weiß, wie man Spannung aufbaut und diese auch hält, sodass bei mir für keinen Augenblick Langweile aufkam.
    Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir äußerst gut, da es um Lost Places und das Aufsuchen solcher verlassenen Plätze geht. Auch Elisabeth besucht einen dieser (unheimlichen) Orte, um ihn als mögliche Kulisse für ihren geplanten Horrorfilm zu nutzen. Das Thema "Horrorfilme" spielt in der Story eine tragende Rolle, was mir gefallen hat, da ich ein großer Fan von diesem Genre bin.
    Die Mordserie wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet: aus der Sicht des Ermittlers Nils Trojan, den Opfern, der angehenden Horrorfilm-Regisseurin Elisabeth und außerdem gibt es da auch noch einen geheimnisvollen Jungen, der eine große Rolle spielt.
    Die knackigen Kapitel, die wechselnden Perspektiven und die interessante Sichtweise des Mörders haben den Spannungsbogen unaufhörlich in die Höhe gepeitscht, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchlesen musste. Jedes Mal, wenn ich der Meinung war, dass ich weiß, wer der Täter ist, wurde ich eines Besseren belehrt, was ich richtig genial fand. Die Handlung an sich ist sehr verworren, düster und stellenweise ziemlich blutig - also nichts für schwache Nerven.
    Leider waren mir die Geschehnisse an manchen Stellen etwas zu konstruiert, was mir ein wenig zu viel des Guten war. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor die Leser*innen um jeden Preis schockieren möchte.
    Die Charaktere hingegen waren sehr authentisch und wurden gut ausgearbeitet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, da sie sowohl Stärken als auch Schwächen hatten, die sie für mich greifbarer gemacht haben. Ja, sogar die Hintergrundgeschichte des Täters hat mich alles andere als kalt gelassen, was mir nur selten passiert.
    🦌
    Fazit:
    Mit "Der Eisjunge" ist dem Autor ein fesselnder, düsterer und brutaler Psychothriller gelungen, der auch problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Ein absolutes Muss für Fans dieses Genres!
    4/5 Sterne
    🦌
    Vielen Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

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  • Spannend - Nervenkitzel pur

    Von: Annithrill Datum: 7. October 2021

    8 : 2 = 4
    Hört sich nach Mathe an...
    oder nach einem rasanten, mega spannenden Buch, das man anstatt seiner geplanten 8 Tage in 4 Tagen gemeinsam durchsuchtet.

    So, nun oute ich mich als „Bentow-Neuling“ - schüttelt den Kopf, schimpft mich, haltet mich für irre..ja, ich kenne tatsächlich keinen. Im Ernst! Ach nee..
    Doch! Jetzt! Den neusten! Und mensch; was ist mir bisher da entgangen?

    Ein sympathischer Ermittler, der auch einfach nur Mensch ist. Er hat sein Päckchen zu tragen und die vergangenen Fälle gehen nicht spurlos an ihm vorüber.
    Sein Umgang mit seinen Schwächen und seinen Mitmenschen gefällt mir sehr.
    Es fasziniert mich, wie er sich in brenzligen Situationen verhält und besonders sein Einfühlvermögen, in den richtigen Situationen die richtigen Fragen zu stellen.
    Unfassbar gut!

    Die Perspektivenwechsel ließen mich immer wieder grübeln, wie alles zusammenhängt. Oft war ich überzeugt von meinen Ermittlungen, wurde jedoch wieder anders überrascht...😉 und das macht bei einem Thriller Spaß.

    Die Story ist so rasant geschrieben mit einem Spannungsbogen, der permanent oben am Limit ist. Ich konnte das Buch wirklich kaum zur Seite legen. So müssen gute Thriller sein!

    Einzig meiner Phantasie musste ich oft Einhalt gewähren, die Darstellung der Mordopfer nicht ins kleinste bildlich auszumalen, sonst hätte ich nachts kein Auge mehr zumachen können..
    .“es steht jemand in ihrem Schlafzimmer, an ihrem Bett...“ uhhhh - Nervenkitzel pur.

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  • Eisig gruselig

    Von: Maike P. Datum: 6. October 2021

    Max Bentow lässt seinen Ermittler Nils Trojan bereits zum neunten Mal ermitteln – und ein Fall ist grausiger als der andere. Wer Max Bentow liest, braucht starke Nerven, wird dafür aber auch mit überaus spannenden Geschichten und interessanten Charakteren belohnt. Auch hier bleibt der Autor sich wieder treu und schildert grausige Mordfälle.

    Darüber hinaus lernt der Leser die anderen handelnden Personen kennen, beispielsweise die Studentin Elisabeth, die im Filmbusiness groß rauskommen möchte und dabei ist, ihren ersten Horrorfilm zu drehen. Sie wird in ihren Träumen von einer gruseligen Fratze verfolgt, aus deren Mund komische rote „Stummel“ fallen.

    Das Rätsel um die rote Farbe ist recht bald gelöst, es handelt sich um den Saft eines Granatapfels. Doch was hat dieser mit den Morden zu tun? Und welche Bedeutung haben die komischen Zeichen? Nils Trojan und seine Kollegin Steffie tappen lange Zeit im Dunkeln.

    Als Leser ist man dagegen viel näher dran: Wir lernen nicht nur die künftigen Opfer kurz vor der Tat kennen und begleiten sie zumindest so lange, dass wir dann schließlich (vergeblich) hoffen, dass sie dem Mörder irgendwie entkommen können. Und zwischendurch finden wir uns auch in den Gedanken des Täters wieder, erfahren etwas über seine Vergangenheit und seine Motive. Doch trotz dieser näheren Einblicke tappt man auch als Leser komplett im Dunkeln und weiß die sich präsentierenden Rätsel nicht zu lösen.

    Max Bentow lässt seinen Spannungsbogen sehr geschickt ansteigen. Nicht nur geschehen die Morde recht schnell hintereinander, sondern er legt immer wieder neue Spuren aus, um seine Leser zum Miträtseln zu animieren – aber lange Zeit reichen diese Spuren einfach nicht aus, um dem Täter wirklich auf die Schliche zu kommen.

    Personelle Stärken

    Aber das Buch ist nicht nur unglaublich spannend, sondern der Autor erzählt auch wieder die Geschichte seiner Hauptfigur Nils Trojan weiter. Zwar lässt sich jedes Buch aus der Reihe auch einzeln lesen, aber um Trojans Geschichte folgen zu können, sollte man auch die Vorgängerbücher lesen. Denn vereinzelt erhält man Hinweise auf frühere Ereignisse, in diesem Fall beispielsweise den Grund für Trojans berufliche Auszeit. Insofern wäre es schade, wenn man die Bücher nicht in der vorgegebenen Reihenfolge liest.

    Mit einem neuen Kapitel wechselt Max Bentow in der Regel auch die Perspektive seiner Geschichte. So lernen wir die verschiedenen handelnden Figuren kennen. Wir begleiten sie zum abendlichen Töpfern oder in die Bibliothek, wir erfahren etwas über ihr Leben, Wünsche und Sorgen und leiden dadurch natürlich auch mit, wenn sie nach Hause kommen und sie dann plötzlich einer scheußlichen Fratze gegenüber stehen. Hier spielt der Autor gekonnt mit den Gefühlen seiner Leser.

    Doch nicht immer ist klar, welche Rolle die Figuren spielen. So treten auch Personen auf, die sich nicht so leicht einordnen lassen. Das macht das Buch unglaublich interessant.

    Zum Ende hin steigert sich die Spannung dann schließlich ins Unermessliche. Getriggert durch Nils Trojans plötzliche Eingebung, etwas Entscheidendes übersehen zu haben, setzt schon weit vor dem Ende der große Showdown ein. Hier kommen wir dem Täter schließlich ganz nah, begleiten aber auch Trojan und seine Kollegin auf ihrer atemlosen Hatz, die sie selbst in große Gefahr bringt. Die letzten 150 Seiten lesen sich dadurch praktisch „wie von selbst“, bis man endlich des Rätsels Lösung präsentiert bekommt.

    Spannung pur

    Auch der neunte Band aus der Reihe um Nils Trojan hat mich hervorragend unterhalten und zum Gruseln gebracht. Die Auflösung ist wie gewohnt grausam und lässt es einem eiskalt den Rücken runterlaufen. Mir war das alles offen gesagt etwas zu viel des Guten, daher gibt es kleine Abstriche in der Endnote. Aber ansonsten hat dieses Buch alles, was man von einem spannenden Thriller erwartet, daher eine klare Leseempfehlung für alle, die sich gerne gruseln.

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  • Ein ganz toller Thriller!

    Von: Laura v. mrsmietzekatzemiauzgesicht Datum: 5. October 2021

    MEINE MEINUNG

    Ein neuer Thriller von Max Bentow ist auf dem Markt. Klar, dass ich den lesen muss als eingefleischter Fan. Das Cover finde ich wieder einmal sehr gut gewählt. Die Geschichte konnte mich noch mehr begeistern als der letzte Thriller "Der Mondscheinmann". Genaueres erfährst du hier.

    "Es war die Kälte in seinem Inneren, die ihn erschreckte. An manchen Tagen hatte er das Gefühl, sein Herz sei nichts weiter als ein Klumpen Eis."

    Schreibstil: Der Schreibstil war wie immer grandios. Spannend von der ersten Seite entführt uns der Autor wieder in einen grausamen Mordfall und führt uns auf viele Fährten, die auch gern mal ins Leere führten. Die Kapitel aus der Sicht des Täters gefallen mir in Bentow's Büchern immer sehr gut. Auch hier hat es mich wieder fasziniert wie der Mörder denkt und handelt.

    Handlung: Die Geschichte hat sehr interessant begonnen und konnte mich von Anfang an packen. Der Spannungsbogen flacht nie ab, im Gegenteil, durch die viele Wendungen wurde ich immer weiter an die Geschichte gefesselt. Die Mordfälle sind brutal und auf einer künstlerischen Art und Weise inszeniert. Die Geschichte hinter dem Täter ist ebenso aufregend wie die Handlung des Buches an sich. Ich war so sehr in den Bann gezogen, dass ich immer weiterlesen musste und prompt war das Buch auch wieder zu Ende.

    Charaktere: Nils Trojan ist einer meiner liebsten Ermittlern in allen Thrillern die ich bis jetzt gelesen habe. Er ist ehrlich, ehrgeizig, fokussiert und gibt nie nach. Das Jenes auch Schattenseiten mit sich bringt wurde im letzten Fall "Der Mondscheinmann" schon deutlich und hier noch einmal untermauert. Trojan rackert bis zum Umfallen und vergisst sich selbst dabei. Doch gerade seine Schwächen machen ihn mir so sympatisch. Er ist kein kaltschnäuziger alter Kauz und das gefällt mir.

    LESEEMPFEHLUNG

    Der Thriller "Der Eisjunge" konnte mich von der ersten Seite an sehr begeistern. Es war spannend, erschreckend, durchdacht und einfach ein großes Lesevergnügen. Ich kann den neuen Bentow Thriller definitiv empfehlen und freue mich jetzt schon auf mehr! Vielen Dank an den Verlag für das Bereitstellen des Buches. Ich habe mich sehr gefreut!

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  • Wenn dein Herz ein Klumpen Eis ist, bist du verloren...

    Von: Recensio Online Datum: 5. October 2021

    Als großer Fan der Nils-Trojan-Reihe konnte ich es kaum erwarten, mit diesem neunten Fall das neueste Buch von Max Bentow in den Händen zu halten - und was soll ich sagen? Auch hier hat der Autor meine Erwartungen voll und ganz erfüllt! Nils Trojan ist ein Protagonist, den ich vom ersten Teil an immer mehr in mein Herz geschlossen habe. Nachdem der letzte Teil mit einem fiesen Cliffhanger endete, war ich froh über die eine oder andere Wendung, die mich wieder "beruhigen" konnte.

    Während eines zwölfwöchigen unbezahlten Urlaubs auf einer kleinen Kanareninsel findet Nils Trojan dann allmählich zu seiner inneren Ruhe zurück, aber kaum ist er wieder in Berlin, erfährt diese jäh einen Dämpfer, als er sich durch eine grausame Mordserie sofort wieder im Hamsterrad der Ermittlungen wiederfindet.

    Zitat Pos. 3198:

    Da bemerkte er, dass er völlig außer Atem war. Sein Pulsschlag war hoch. Zu hoch. Für einen Moment hielt er inne, um sich zu sammeln. Danach näherte er sich dem Eingang. Er versuchte, sich den Lavasand auf der Insel vorzustellen, vergeblich. <...> Doch schlagartig verspürte er eine Verkrampfung in der Brust. Er blieb stehen. Der Beamte blickte ihn irritiert an. "Alles in Ordnung?" "Geben Sie mir eine Minute." "Was ist mit Ihnen?" Trojan antwortete nicht. Kalter Schweiß stand auf seiner Stirn. "Sind Sie krank?" Er schüttelte den Kopf.

    Auch die Situation in seinem Arbeitsumfeld trägt dazu bei, dass sich seine innere Gelassenheit schnell in Luft auflöst, da er seine Beziehung zu einer Kollegin weiter geheim halten will und ihm zusätzlich noch ein neuer Kollege das Leben schwer macht.

    Erzählt wird uns die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln. Einmal aus der Sicht der Ermittler, dann aus der Sicht einer jungen Frau namens Elisabeth und außerdem gibt es da noch einen geheimnisvollen Jungen, der ebenfalls eine große Rolle spielt. Die Perspektivwechsel, die kurzen Kapitel, die oft mit einem Cliffhanger enden, sowie die Sichtweise des Mörders, die uns ebenfalls nahegebracht wird, sind eine perfekte Dramaturgie, um den Spannungsbogen unaufhörlich in die Höhe zu peitschen. Immer wenn ich dachte, dass ich weiß, wer der Mörder ist, wurde ich aufs Glatteis geführt und eines Besseren belehrt!

    Ich mag den Erzählstil von Max Bentow sehr, er ist gewohnt flüssig und bildhaft. Das besondere Setting in Berlin finde ich sehr reizvoll und ich hatte es jederzeit vor Augen, wähnte mich beim Lesen mitten im Geschehen.

    Die Charaktere sind authentisch und tiefgründig gezeichnet, sie haben Stärken und Schwächen und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Auch das Schicksal des Mörders ließ mich nicht kalt, ich spürte einen Hauch von Mitleid mit ihm, auch wenn seine grauenvollen Taten mit nichts zu entschuldigen sind.

    Dass der Fall wieder einmal zum Wettrennen gegen die Zeit wird, puscht die Spannung immer weiter in die Höhe und der Showdown sorgte bei mir für Herzklopfen und Nägelkauen!

    Persönliches Fazit: Dieser Psychothriller ist erneut ein spannender Pageturner aus der Feder von Max Bentow. Er kann problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber wer gern die Entwicklung der Protagonisten verfolgt, dem empfehle ich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Absolute Leseempfehlung von mir!

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Pressestimmen

  • »In seinem gut konstruierten Buch überrascht Bentow die Leser mit nicht vorhersehbaren Wendungen. So bleibt der Roman bis zum Schluss spannend und sorgt für aufregende Krimiunterhaltung.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

  • »Spannend.« Mein tv & ich

  • »Seine Psychothriller um den Berliner Ermittler Nils Trojan sorgen immer für mächtig viel Spannung und menschliche Abgründe. ›Der Eisjunge‹ ist der 9. Fall für Nils Trojan. Und Max Bentow erfüllt wieder alle Erwartungen, die man in ihn steckt.« Alex Dengler, denglers-buchkritik.de