Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Die Puppenmacherin

Name: wassollichlesen

Datum: 26. Juli 2015

Thrill made in Germany

Der zweite Teil der Nils-Trojan-Reihe ist ein feiner und harter Thriller made in Germany.
Oft ist es ja nicht zwingend nötig den ersten oder die vorhergehenden Teile von Thrillerreihen zu lesen, hier halte ich es aber für sinnvoll, denn die Geschichte schließt sich nahezu lückenlos an „Der Federmann“ an.
Am Anfang habe ich mich ein bisschen schwer getan, in die Story um die Puppenmacherin Josie reinzukommen. Irgendwie gefiel mir ihre „Rolle“ nicht und ihr seltsamer Freund ebenfalls nicht. Aber im Verlauf der Geschichte erfährt man von ihrer schrecklichen Vergangenheit und nebenbei geschehen einige grausige, abgedrehte Morde. Max Bentow, wie kommt man auf so eine Idee??
Von dem Moment des ersten Mordes an, gibt es kein Halten mehr. Ich habe das Buch an einem Stück runter gelesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Bis zum Showdown geht es Schlag auf Schlag.
Es hat angenehm lange gedauert, bis sich der Täter zu erkennen gab. Der Hintergrund des Täters kam mir zwar aus einem anderen Buch („Du darfst nicht lieben“) bekannt vor, aber ist deshalb nicht weniger beklemmend.
Das Buch ist einfach und kurzweilig geschrieben, was das schnelle Lesen enorm erleichtert. Wenn das nicht der Fall wäre, würde man als Leser wahrscheinlich durchdrehen oder nach der Hälfte keine Fingernägel samt Kuppen mehr besitzen.
Das einzig nervige war die Beziehung zwischen Nils Trojan und seiner Psychologin, die bereits in Teil 1 vertreten war und einiges mitgemacht hat..

Das Buch zeigt außerdem auf, was ältere Witwen im Altenheim insgeheim so machen :-)

Fazit

„Die Puppenmacherin“ hat mir noch einen Ticken besser gefallen als Teil 1 und: Nils Trojan trinkt auch immer noch nicht, jedenfalls nicht in dieser Thriller-Detective-Alkoholiker-Weise.
Und jetzt, her mit „Die Totentänzerin“!

Der Federmann

Name: wassollichlesen

Datum: 26. Juli 2015

Toller Auftakt!!

Das Buch hat mich zu Beginn an den großartigen Vogelmann von Mo Hayder erinnert, der Eindruck verflüchtigte sich dann aber recht zügig.
Der Federmann ist sehr schnell geschrieben, mit prägnanten Sätzen, sodass ich einfach weiterlesen musste. Schnell, schnell, der Federmann ist unterwegs!
Ein wahrer Pageturner, den ich in einem Zug hätte durchlesen können.
Bei deutschen Thrillern habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass sie nicht sonderlich brutal sind. Tja, hier wurde ich eines Besseren belehrt. Die Morde sind bestialisch und die Verkleidung des Mörders ist.. grotesk. Ein treffenderes Wort fällt mir nicht ein.
Aber es gibt in diesem Buch noch weitere "Neuigkeiten" für mich: zum Beispiel offenkundige Gefühlsäußerungen wie etwa "bitte jetzt nicht kotzen" an Tatorten oder, und das ist wirklich lobenswert: ein Ermittler, der, obwohl er ein psychisches Wrack ist (okay, nicht so neu), sich nicht bei jeder Gelegenheit volllaufen lässt. Danke, Max Bentow!
Es hat gedauert, bis ich wusste, wer der Federmann ist, aber dann ging alles ganz schnell. Vielleicht alles in allem ein bisschen zu schnell. Dass am Ende dann nicht sonderlich weit ausgeholt wird und es nicht überladen daherkommt, passt allerdings sehr gut.
Ich möchte auch nicht sagen, dass das Motiv des Mörders an den Haaren herbeigezogen ist (hahahaha..), weil sich mir die Motive der Mörder eigentlich nie erschließen, aber in diesem Fall.. naja, es ist okay.
Auf ein bestimmtes Opfer verzichtet Max Bentow ganz bewusst, hoffe ich zumindest, weil der Leser (ich jedenfalls) die ganze Zeit nur darauf wartet, dass ebendieses Opfer entführt wird.
Eine Frage stellte sich mir die ganze Zeit, nämlich, was passiert wäre, wenn die vermeintlichen Opfer sich die Haare einfach gefärbt hätten??

Fazit

Den Nachfolger "Die Puppenmacherin" werde ich auf jeden Fall lesen! "Der Federmann" ist ein vielversprechender Einstieg in eine neue Thriller-Reihe.

Die Totentänzerin

Name: Justine Wynne Gacy

Datum: 13. Juli 2015

Hält nicht, was es verspricht ...

Die Zutaten für einen Psychothriller sind ja inzwischen eigentlich jedem bekannt: Man braucht einen abartigen Serienmörder, ein paar Kommissare mit düsterer Vergangenheit und einem gewissen Charme, eine geistig verwirrte Frau damit die Brust-Qute erfüllt wird und verrühre dies so lange bis eine Handlung entsteht.

Dazu nimmt man ein paar Liter Blut und einige kranke Ideen und zack. Der nächste Thriller dieser Art wurde geboren.

Spannend, leicht zu lesen und höchstens als Ablenkung geeignet. Die handelnden Personen bleiben auf dem Papier und schleichen sich nicht ins Herz, nicht mal mit den Opfern litt ich wirklich mit.... Also mehr so lala.
Kann man lesen, muss man aber überhaupt nicht!

Die Puppenmacherin

Name: Irve liest

Datum: 7. Juli 2015

*+* Diese Mordwaffe...... *+*

Liebe Lauschfreunde,

kennt ihr schon die Nils Trojan Reihe von Max Bentow? Dieses Buch ist der zweite Fall des Ermittlers und man muss den Auftaktband “Der Federmann” nicht gelesen haben, um die Fortsetzung zu verstehen.
Max Bentow kreiert hier wieder ein sehr spannendes Szenario – Schaudern garantiert!

Josie wurde vor einem Jahr überfallen und ist dem Tod in letzter Sekunde entronnen. Sie wurde zufällig gefunden und gerettet. Ihr Angreifer starb kurz darauf bei einem Autounfall.

Die junge Frau versucht, zurück ins Leben zu finden. Josie wird zum Fixstern in ihrem eigenen kleinen Universum der Angst. Sie gestattet es nur einigen wenigen Planeten, um sie herum zu kreisen, wenige Freunde, ihre behandelnde Ärztin sowie ihre Passion – selbstgeschneiderte Puppen mit Häkelmützen, mit deren Verkauf sie sich ihren Lebensunterhalt verdient.

Josie kommt seit dem Angriff mehr schlecht als recht durch ihr Leben – in vielerlei Hinsicht. Als ihr damaliger Peiniger sie jedoch anruft und sie seine Stimme hört, glaubt sie, verrückt zu werden. Als Attentate auf die Planeten ihres kleinen Universums verübt werden, dreht sich ihr Karussell der Panik immer schneller.

Lebt der Täter entgegen aller Logik etwa doch noch? Oder gibt es einen Trittbrettfahrer? Aber warum? Und worauf hat er, wer auch immer er auch sein mag, nur abgesehen?

Max Bentow wechselt geschickt zwischen Josie und ihrem Umfeld und dem Täter hin und her. Die Situation der Frau, die offenbar nicht zur Ruhe kommen darf, wird sehr fesselnd und mitfühlend geschildert. Aber auch dem Täter, seiner Vergangenheit, seiner Entwicklung und den Beweggründen für die perfiden Handlungen wird genügend Raum gegeben. Ich konnte die Entwicklung, die keinesfalls freiwillig geschehen war, sehr gut verstehen. War erschüttert, was man einem Menschen antun kann – ohne überhaupt auf die Idee zu kommen, dass man dabei Böses anrichtet – und sprachlos, welche folgenschwere Kreise die eigenen schlimmen Erlebnisse in diesem Fall gezogen haben.

Der Autor lässt nichts außer Acht, berichtet umfassend, ohne Lücken oder offene Fragen zu hinterlassen. Jedoch bleibt der Pepp, der diesem Thriller über weite Strecken inne wohnte, zum Schluss hin etwas auf der Strecke. Der Fall war längst gelöst, als es als kleinen Nachschlag noch einen längeren Ausflug privater Natur gab.

Der Thriller ist sehr gut durchdacht. Es gab einen Täter, den wohl lange Zeit niemand auf der Rechnung hatte. Durch die Wahl der Mordwaffe werden bei Trojan Erinnerungen an die tiefste Kindheit geweckt. Lange Zeit ist nicht klar, ob dieser frühere Vorfall möglicherweise mit den aktuellen Taten im Zusammenhang steht.

Auch das Private kommt nicht zu kurz. Das Umfeld der Charaktere des Thrillers – Täter, Opfer, Ermittler – wird gründlich durchleuchtet und man hat als Hörer fast schon das Gefühl, diese Personen wirklich zu kennen. Jeder hat seine eigene Geschichte bekommen und wird so als Charakter geifbarer. Sie alle sind teilweise bis ins Detail beschrieben und ich konnte mich gut sowohl in das Opfer als auch den Täter hineinversetzen.

Vom Ende abgesehen, das sehr ausschweifend gestaltet ist, hat Max Bentow für meinen Geschmack das rechte Maß und Verhältnis von Spannung zu Phasen zum Durchatmen sowie von Krimi zu Privat gefunden.

Axel Milberg spricht diesen Thriller sehr passend. Er setzt die Bandbreite der verschiedenen Stimmungen von spannend, ängstlich, panisch, hoffnungsvoll bis hin zu romantisch sehr gut um und unterstützt dadurch den Hörer, sich gut in den Fall und die Personen hineinzuversetzen.

Inhalt:
Der Berliner Kommissar Nils Trojan wird an den Schauplatz eines Mordes gerufen: In einem Keller wurde der Körper einer jungen Frau gefunden, seltsam erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist. Doch der Täter von damals gilt inzwischen als tot. Wird seine schreckliche Vorgehensweise kopiert? Oder ist er doch noch am Leben und besessen davon, sein Werk fortzusetzen? Trojan bittet die Psychologin Jana Michels um Hilfe, denn er spürt, dass das Töten noch lange kein Ende hat …
Autor:
Max Bentow wurde 1966 in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen als Schauspieler tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Mit den vier bisher erschienenen Kriminalromanen um den Berliner Kommissar Nils Trojan gelang Max Bentow ein großer Erfolg, alle Bücher standen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Sprecher:
Axel Milberg war bis 1998 Mitglied des Ensembles der Münchner Kammerspiele und arbeitete mit Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas Langhoff oder Dieter Dorn. Mitte der 90er Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, z. B. in “Nach fünf im Urwald” (1995), “Jahrestage” (2000), “The International” (2009), “Ludwig II.” oder “Hannah Arendt” (2012). 2013 spielte er in den Verfilmungen der Romane “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche und “Rubinrot” von Kerstin Gier. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als “Tatort”-Kommissar Klaus Borowski auf Verbrecherjagd.
Quelle: Randomhouse

Die Totentänzerin

Name: Maya Shepherd

Datum: 21. Juni 2015

Spannende Unterhaltung

„Die Totentänzerin“ ist der dritte Psychothriller der Reihe um Ermittler Nils Trojan. Wie gewohnt startet das Buch mit einem spannenden Prolog, der neugierig auf mehr macht. Aber auch danach geht es rasant weiter. Die Perspektive wird öfters gewechselt und sorgt damit für Abwechslung und Spannung. Egal aus wessen Sicht Autor Max Bentow schreibt, es ist immer glaubhaft.
Die Geschichte weiß mit kreativen Ideen zu überzeugen, die ich so bisher aus keinem anderen Thriller kannte.
Nils Trojan ist mir als Protagonist der Reihe auch weiterhin symphytisch. Seine Handlungen sind logisch, nachvollziehbar und immer darauf bedacht das Richtige zu tun.
Das Ende war für mich nicht vorhersehbar, sondern überraschend, aber dennoch logisch. Gerade das Rätseln werder Täter sein könnte, macht für mich einen guten Thriller aus.
Mir hat das Buch durchweg gefallen, nur am Ende hätte ich mir auf einige Fragen mehr Antworten gewünscht. Ich hoffe, dass diese in dem Folgeband geklärt werden.

Fazit:
„Die Totentänzerin“ ist einer spannender Thriller mit neuen Ideen, der seinen Leser zu fesseln weiß. Einziger Abzug gibt es für zu viele ungeklärte Fragen am Ende.

Die Totentänzerin

Name: CogitoLeider

Datum: 13. Juni 2015

richtig gut

Ich habe es geahnt – und die Bestätigung freut mich richtig!
War ich bei ‚Der Federmann’ noch ein wenig angeödet wegen der Durchschnittlichkeit, hatte ich Hoffnung auf Besserung, nachdem ich ‚Die Puppenmacherin’ gehört hatte. Und ja, ‚Die Totentänzerin’ hat endlich genau das, was ich an einem Thriller liebe.

Natürlich ist die Geschichte sehr spannend, vor allem auch, weil ich als Hörer ständig auf der falschen Spur war, richtig toll! Vielleicht kommt man schneller auf die Lösung, aber mich hat sie einigermaßen überrascht, auch und ganz besonders wegen Axel Milberg, der endlich genau den Ton (die Töne) gefunden hat, um mein Kopfkino anzuwerfen und mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die unterschiedlichen Stimmen, das Feingefühl für die Situationen, all das hat mich restlos begeistert und mir ein spannendes Hörvergnügen beschert. Und eins, das keine Wünsche an den Sprecher offen lässt.

Inhaltlich fand ich es gut, dass Max Bentow auf ‚widerliche’ Einzelheiten aus dem Leben des Täters verzichtet und mit mehr psychologischem Fingerspitzengefühl arbeitet, also weniger auf Ekel setzt und mehr auf die Tiefe eingeht.

Auch gefällt mir das ‚Ermittlerduo’ immer besser und ja, ich will wissen, wie es mit denen weitergeht, zumal die Geschichte mit dem Bruder einen schönen weiteren Erzählstrang verspricht.

So bin ich wirklich froh, die ersten beiden Teile gehört zu haben, um in den vollen Genuss des dritten zu kommen. Denn der hat ‚Skandinavien-Niveau’ und Suchtpotential. Manchmal muss sich eine Serie entwickeln.

Fazit?
Ein richtig, richtig guter Thriller, der in Axel Milberg einen richtig, richtig guten Sprecher hat.

Die Puppenmacherin

Name: Grüne Ronja

Datum: 5. Juni 2015

DIe Puppenmacherin von M.Bentow

Titel: Die Puppenmacherin
Autor: Max Bentow
Berlag: Goldmann
Offensichtlich eine Reihe: Ein Fall für Nils Trojan

Die Puppenmacherin von M.Bentow ist ein Psychothriller. Moment, ein Psychothriller? Das scheint ja bisher bei mir gar nicht vorgekommen zu sein. Oder doch? Nun ja, was soll ich sagen… dieses Buch wurde mir von meiner Tante empfohlen. Es spielt in Berlin Kreuzberg und ist wirklich spannend.
Es geht um Kommissar Nils Trojan, der an einem Schauplatz eines Mordes das Grauen bekommt. In einem Keller findet er eine junge Frau, umgeben von getrocknetem Bauschaum. Das lässt auf einen Fall schließen, der eigentlich vor einem Jahr schon abgeschlossen war. Doch alles scheint sich um das Opfer vor einem Jahr, Josephin Maurer, die entkommen konnte, zu drehen. Warum werden Frauen in ihrer Umgebung so qualvoll umgebracht, und was hat ihr Freund damit zu tun? Kommissar Trojan begibt sich nicht nur auf die Suche nach dem grauenhaften Serienmörder, sondern stellt sich auch seinen eigenen Ängsten.

Ich muss zugeben, so ganz beendet habe ich das Buch noch nicht, ich befinde mich aber in den letzten Zügen. Es ist wirklich spannend, der Leser stellt eigene Vermutungen an, und gerade wenn man denkt, jetzt hat er den Mörder aber, ist er entwischt. Es ist zum verrückt werden! Also sehr zu empfehlen.

Die Puppenmacherin

Name: CogitoLeider

Datum: 3. Juni 2015

Positive Entwicklung

Ja, so langsam komme ich rein in diese ‚gemäßigte’ Art von Thriller. Nein, ich meine das nicht abwertend, ich habe nichts gegen ‚Hausmannskost’.

Die Geschichte um Nils Trojan hat mich schon mehr interessiert als noch bei ‚Der Federmann’, die psychologischen Beweggründe finde ich allerdings immer noch eher lahm, auch wenn es am Ende noch ein Highlight gibt. Ich weiß nicht, warum, aber Trojans Probleme sind für mich noch nicht intensiv genug ausgedrückt. Und wenn es so ist, wie ich vermute, na, dann ist er eh auf dem Holzweg. Wann das wohl geklärt wird?

Der eigentliche Thriller war schon ziemlich stimmungsvoll und die Ansätze einer Gänsehaut hatte ich bei den Erinnerungen des Täters. Mann, das war wirklich sehr dicht und stimmig. Und da war ich auch ganz drin im Hörbuch-Kopfkino.

Auch Axel Milberg legt sich etwas mehr ins Zeug und versteht es, durch Betonungen Stimmung zu schaffen. So ist er auch nur noch ab und zu im ‚Märchenonkel’-Modus und überzeugt ansonsten durch Flüstern, tiefer und hoher Stimme und einem insgesamt sehr einfühlsamen Vorlesestil.

Doch, es gibt eine, wie ich finde positive, Entwicklung von ‚Der Federmann’ zu ‚Die Puppenmacherin’. Die Protagonisten werden komplexer, die Geschichte spannender, der Vorleser engagierter – das Eis ist gebrochen und ich freue mich auf ‚Die Totentänzer’.

Fazit?
Schön, wenn sich eine Serie entwickelt und man sich immer mehr in die Protagonisten und die Handlungen einhört. Da ist jeder weitere Teil, als träfe man alte Bekannte.

Die Puppenmacherin

Name: PollyBuchstabensuppe

Datum: 31. Mai 2015

Ein gelungener Psychothriller

Dieses Buch ist der zweite Teil der Nils Trojan Reihe. Man kann es zwar unabhängig vom ersten Teil lesen, aber ich würde schon eher mit dem ersten Teil "Der Federmann" anfangen, da man sich sonst vielleicht etwas spoilern würde.

Aber keine Sorge in dieser Rezi werde ich euch nicht spoilern!

So nun aber genug vorhergelaber! Fangen wir mit dem Inhalt an:
Als der Berliner Kommissar Nils Trojan am Tatortin einem dunkeln Keller ankommt, muss er eine junge Frau entdecken, die mit getrocknetem Bauschaum erstickt wurde. Als er mit den Ermittlungen beginnt stößt er auf einen Fall vor ein paar Jahren, der erstaunliche Parallelen aufweist. Doch der Täter von damals gilt als tot ...

Mehr möcht ich auch schon wieder nicht verraten, denn ihr wisst, bei Thrillern ist das ja immer so eine Sache ... Da hat man immer schnell zu viel gesagt.

Und deswegen kommen wir auch schon gleich zu meiner Meinung:
Da ich den ersten Teil ja schon wirklich genial fand, hatte ich sehr hohe Erwartungen an diesen Psychothriller. Und was soll ich sagen. Ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Max Bentow hat es wieder geschafft, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Der Fall war wirklich spannend, und hab ich so oder so ähnlich auch weder in einem Buch noch einem Film gesehen.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Was teilweise ein bisschen stört, sind die Perspektivwechsel, die nicht gekennzeichnet werden. Da verfolgen wir dann zum Beispiel in einem Kapitel bis zum Hälfte der Seite das Geschehen bei Nils Trojan und im nächsten Absatz sind wir dann plötzlich bei Josephin Maurer (wer das ist müsst ihr selber lesen ;) ). Daran gewöhnt man sich dann aber schnell, sodass es einem überhaupt nicht mehr stört.

Die Kapitelenden sind teilweise mit kleinen Cliffhängern, die einen einfach zum weiterlesen zwingen!

Insgesammt also ein wirklich gelungener Psychothriller, mit einer grandios ausgearbeiteten Auflösung.

Der Federmann

Name: Book Experiences

Datum: 30. Mai 2015

Eine Krimi-Reihe, die zu Recht neugierig macht!

Ursprünglich wollte ich nur einen ganz kurzen Blick auf die ersten Seiten werfen. Dabei ist es dann aber nicht geblieben. Gleich im Prolog gelingt es dem Autor, eine sehr dichte Atmosphäre zu schaffen, die einen von der ersten Sekunde an fesselt. Die beschriebenen Taten gehen unter die Haut und verfolgen einen auch nach dem Lesen noch. Der Schreibstil von Max Bentow ist kurzweilig und einfach gehalten. Und trotzdem sind die einzelnen Szenen unglaublich realistisch beschrieben. Die Charaktere sind authentisch und haben auch hier wieder vereinzelt mit eigenen Problemen zu kämpfen. Auch für sie läuft das Leben nicht immer wie am Schnürchen. Sie sind weit davon entfernt perfekt zu sein und sehr menschlich und echt dargestellt. Als Leser spürt man, dass es scheinbar kein Entkommen gibt und man fragt sich ständig, wer hinter den schrecklichen Taten steckt. Wer ist der Federmann? Was für ein Monster verbirgt sich dahinter?

Nach der Hälfte hatte ich das Gefühl, dass die Spannung ein ganz klein wenig nachgelassen hat. Trotzdem wurde es aber auch nicht langweilig. Zum Ende hin hat der Autor dann nochmal eine ordentliche Schippe drauf gelegt und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich habe mit den Protagonisten richtiggehend mitgefiebert. Das Ende hat mich dann noch etwas überrascht und hinterlässt ein paar offene Fragen. Ein Grund mehr, die Reihe um den Berliner Kommissar Nils Trojan möglichst bald weiterzuverfolgen.

Der Federmann ist ein interessanter und packender Psychothriller. Mich konnte Max Bentow überzeugen und ich bin gespannt, wie es mit Nils Trojan weitergeht. Die Neugierde ist geweckt!

Fragen an Max Bentow?

Wenn Sie Fragen an den Autor haben, leitet unsere Presseabteilung diese gerne weiter. Bitte schreiben Sie hierzu an Katrin.Cinque@randomhouse.de