Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Die Puppenmacherin

Name: Chattys Bücherblog

Datum: 13. März 2017

Mein Leseeindruck

Die vielen Nadeln auf dem Cover sind schon sehr auffällig. Zusammen mit dem Titel machen sie mich durchaus neugierig.

Ein kurzer Blick auf den Rückentext lässt bereits böses erahnen. Böses im Sinne von Spannung, Thrill, Nervenkitzel.

Bei einem Preis von 8,99 € für ca. 380 Seiten, ist dieses Buch im Bereich Psychothriller fast schon ein Schnäppchen.

Kommen wir zum Innenteil. Der Klappentext verrät nun zwar ein bisschen mehr, macht aber umso neugieriger. Hier hilft nur noch eines: lesen.

Und genau das habe ich auch getan. Gelesen, gelesen, gelesen. Durch den eindrucksvollen Schreibstil hatte es der Autorin wieder geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen.

Bauschaum als Mordwaffe! Wow... darauf muss man erstmal kommen.

Aber auch die Protagonisten waren, wie bereits beim ersten Band, allzeit präsent, ohne jemals aufdringlich zu wirken. Ich würde sagen, dass die Protagonisten perfekt harmonieren. Sie sind absolut aufeinander abgestimmt und ergänzen sich. Ob beruflich oder auch privat.

Fazit:

Leider ging auch dieser Band viel zu schnell zu Ende, so dass ich nun unbedingt nach dem Nachfolger Ausschau halten muss.

Diese Reihe hat für mich echt Suchtcharakter!

Das Dornenkind

Name: Ulrike Rosina

Datum: 5. März 2017

Große Thrillerkunst!

Das Dornenkind von Max Bentow und ich, das war aus unerklärlichen Gründen keine Liebe auf den ersten Blick. Etwas, was mir bei der Auswahl von Thrillern sehr selten passiert. Als das Buch vor gut einem Jahr im Briefkasten lag, fand ich auch nach mehreren Anläufen keinen Zugang. Und trotzdem hat es mich nicht in Ruhe gelassen, ich habe es nicht ungelesen ins Regal gestellt, sondern bei den ungelesenen deponiert.

LIEBE AUF DEN ZWEITEN BLICK, ABER DAFÜR UMSO HEFTIGER

Kürzlich hatte ich es wieder in der Hand und sieh an, da war sie, die Lust es nochmals zu wagen. Was war ich froh, dass ich Urlaub hatte! Am liebsten hätte ich Das Dornenkind nämlich nicht mehr aus der Hand gelegt.

Max Bentow hält die Spannung durchgehend hoch und sorgt immer wieder für unerwartete Wendungen. Bis zum Schluss kann man über Wendys wahre Beweggründe und ihre Glaubhaftigkeit zur spekulieren. Trotzdem spürt man auf jeder Seite das aufziehende Unheil. Man kann sich nicht entziehen.

Große Thrillerkunst eben!

Der Federmann

Name: Mordsbücher

Datum: 19. Februar 2017

Was für ein Buch – der absolute Wahnsinn. Ich habe das Buch in nur 3 Tagen durchgelesen und es war der Hammer.

Der Berliner Hauptkommissar Nils Trojan, ein Mann mit Stärken und Schwächen. Seit einiger Zeit plagen ihm Alpträume und er sucht sich Rat und Hilfe bei einer Psychologin. Er hat Angst, als Kommissar in dem gewissen Moment zu versagen und nicht als Held da zustehen. Was seine Ehe angeht, war dies bereits ein Tiefschlag für ihn, nach der Trennung hatte er nur noch Kontakt zu seiner Tochter Emily, die einzige die Ihm noch Kraft gibt. In Berlin treibt ein Serienkiller sein Unwesen. Er hat es auf Frauen mit blonden Haaren absehen. Bevor er seine Opfer töte, schickt oder platziert er einen toten Vogel in der Wohnung der Frauen. Nils und sein Team beginnen die Jagd, durchforsten jeden Tatort, doch ohne Anhaltspunkte. Bis Nils Lene kennengelernt, die 5 jährige Tochter des zweites Mordopfer. Denn nur sie kann eventuell Hinweise geben, denn sie musste mit ansehen, wir ihre Mutter starb.

Das Buch lässt den Leser kaum die Chance Luft zu holen. Von der ersten Seiten wird man wie in einem Sog gezogen und Max Bentow zwingt regelrecht den Leser es auf einmal durchzulesen. Ohne Pause, man ist regelrecht gefesselt und das Ende ist doch sehr überraschend und man macht sich so seine Gedanken…..

Der Traummacher

Name: Blog eines Buchfanatikers

Datum: 13. Februar 2017

Roman der Nervenkitzel verspricht!

Ein sehr gelungenes Hörbuch und eine tolle Geschichte machen dieses Hörbuch lesens- bzw. hörenswert. Aber zunächst mal ein paar Eckdaten und der Klappentext:

Simona ist eine lebenslustige junge Frau und im Begriff, gemeinsam mit ihrer Freundin Alina eine Werbeagentur in Berlin aufzubauen – bis sie eines Nachts auf tragische Weise ihrem Herzleiden erliegt. Ihre Mutter ist fortan eine gebrochene Frau, die das Trauma nicht überwinden kann: Sie hört Simonas Stimme und wird von schrecklichen Fantasien verfolgt. Doch dann ereignet sich etwas Unfassbares – sie wird im Keller ihres Hauses auf bestialische Weise ermordet, ihr Körper ist mit Biss-Spuren übersät. Nils Trojan und sein Team, die sofort am Tatort eintreffen, sind noch nie mit einem solch schockierenden Anblick konfrontiert worden. Doch dies ist erst der Anfang, denn wenig später wird auch Alina in einer verlassenen Turnhalle am Rande Berlins tot aufgefunden, ihr Hals entstellt von denselben grausamen Malen. Nils Trojan ermittelt fieberhaft, und was er enthüllt, führt ihn an den schwärzesten Abgrund, in den er je geblickt hat ...

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (22. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442205107
ISBN-13: 978-3442205103
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 3,8 x 20,5 cm
Durchschnittliche Kundenbewertung: 

Charaktere
Trojan erinnert mich ein wenig an Bill Hodges aus Stephen Kings „Mr. Mercedes“ und das macht ihn wahnsinnig sympatisch. Besonders toll finde ich die Szene, wenn er Franz (dem Schäferhund) folgt und dann plötzlich mitten in einer Meditation landet, die ihm letztendlich sogar gefiel. Super!
Die beiden Freundinnen Simona und Alina sind natürlich auch besonders interessant und der Leser kommt nach und nach hinter Simonas Geheimnis. Gerade die lebensfrohe und aufgedrehte Simona fand ich zum Beispiel zu Anfang hin bewundernswert. Wie sie Luis begeistern kann und ihn mitreißt, fand ich wirklich bewundernswert. Luis selbst finde ich, verändert sich im Laufe der Geschichte am meisten. Anfangs ist er ja sogar sehr über Simonas Interesse überrascht und ist eher ruhig, zurückhaltend und arbeitet strukturiert . Die Szenen in Franziska Wiesners Keller fand ich besonders interessant und gut ausformuliert. Hat wirklich Spaß gemacht und Nervenkitzel verursacht.

Inhalt
Ein wenig Schade fand ich, dass bis weit über die Hälfte der Handlung schon im Klappentext genannt wird und so ein Großteil an Spannung und Fahrt aus der Geschichte genommen wird.
Auch verwirrend fand ich die Tatsache, dass der Roman als Psychothriller ausgeschrieben ist, aber ab gut einem Viertel ziemlich lange nur noch Anzeichen eines Mysterythrillers aufweist. Natürlich möchte ich hierbei jetzt nicht auf das Ende vorweggreifen, aber meiner Meinung nach muss sich der Leser oftmals fragen, ob er es denn hier mit etwas übernatürlichen zu tun hat, obwohl das (eventuell Spoiler: ) letztendlich nicht der Fall ist. Da „Der Traummacher“ mein erstes Hörbuch von Bentow ist kann ich nicht einschätzen ob das typisch für ihn ist, würde es aber mal auf Grund der Klappentexte vorheriger Werke so einschätzen. Ich muss zwar sagen, dass mir dieses Buch äußerst gut gefallen hat, ich mir aber vorstellen könnte, dass es nicht für jedermann etwas ist, da der Leser nicht wirklich weiß worauf er sich einlässt.


Schreibstil
Der Schreibstil liegt mir persönlich im großen und ganzen recht gut, aber an manchen Stellen kommen die Ausschreibungen meiner Meinung nach recht knapp, an anderen ufern sie sehr stark aus. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass er die vorliegenden Szenarien authentisch und treffend beschreibt.


Fazit
Ein toller Thriller der sich definitiv für jeden rentiert, der sich von oben genannten Elementen nicht abschrecken lässt. Definitiv: Leseempfehlung!
Insgesamt vergebe ich vier von fünf Sternen!

Der Federmann

Name: Chattys Bücherblog

Datum: 8. Januar 2017

Mein Leseeindruck

Passend zum Titel wurde für das Cover ein Vogel gewählt. Ob die Gattung jedoch eine Rolle spielen wird? Ich war gespannt.

Beim Prolog stockte mir kurz der Atem. Wer war ER? Und weshalb hatte er en Vogel in der Tasche? Nun gab es nur noch eines.... ich musste weiterlesen.

Und so traf ich auch direkt auf den Hauptprotagonisten Kommissar Nils Trojan. Vater einer fünfzehnjährigen Tochter, die jedoch meist bei ihrer Mutter wohnt, von ihm aber heiß und innig geliebt wird. Vom eigenen Schicksal gebügelt, aber doch mit einem weichen Kern unter der harten Schale.

Bereits nach den ersten Seiten, nämlich genau da, als Coralie den Vogel aus ihrem Schlafzimmer entfernen möchte, stockte mir schon der Atem. Die Szene war so lebendig beschrieben, dass ich selbst schon erhöhten Puls hatte. Ich konnte die panische Bewegungen spüren und hatte auch nur noch den Gedanken: los raus...verschwinde. Ich konnte die Szene nahezu selbst spüren. Liegt diese Panik irgendwie in unseren Rudimenten versteckt. Macht uns der Vogel bzw. der hektische Flügelschlag Angst? Ich fand diese Szene jedenfalls sehr gruselig.

Aber auch als Moll das Glas zerreißt, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Ich konnte förmlich das Knirschen hören, so sehr hatte mich der Schreibstil des Autors gefangen genommen und auch bis zum Schluss nicht wieder los gelassen.

Fazit:

Durch die kurzen Kapitel, dem schnellen Szenenwechsel und einem brisanten Thema, ist dem Autor, Max Bentow, ein sehr packendender Thriller gelungen. Ein Thriller, der den Leser nur so durch die Seiten peitscht. Ganz langsam kommend neue Details hinzu, bis dann endlich zum Showdown, der Täter überführt wird.

Der Protagonist, sowie alle Begebenheiten sind sehr klar und deutlich beschrieben, so dass ich mir stets ein Bild machen konnte.

Ich habe für mich eine neue Serie entdeckt, der ich unbedingt treu bleiben möchte.




Der Traummacher

Name: Ulrike Panek

Datum: 29. Dezember 2016

Hörbuch

Ich habe die Bücher von Max Bentow als Hörbücher kennengelernt.Diese haben mich sehr gefesselt und durch die wunderbare,vielfältige Stimme von Axel Milberg in ihren Bann gezogen.
Da komme ich auch schon zu meinem kleinen Problem.Ich kann verstehen, das Herr Bentow ein eigenes Buch gern als Leser vortragen möchte.Es ist aber nicht immer von Vorteil.Der Klang der Stimme sowie die Intonierung fand ich mehr als ungünstig. Vorallem, wenn man an eine andere Stimme und deren Betonung, Klang und Geschwindigkeit gewöhnt ist. Ich hatte mich sehr auf den Traummacher gefreut. Es fiel mir aber schwer mich auf den Inhalt zu konzentrieren,weil ich von der Art des Vortrages so abgelenkt war.Für einen Moment, dachte ich auch daran das Hörbuch wegzulegen.Die Personen und ihre individuelle Art waren mir nicht mehr so vertraut.
Ich möchte Sie keines Weges beleidigen aber man muß ja nicht in allen Bereichen tätig sein.

Mit Freundlichen Grüßen
Ulrike Panek

Das Hexenmädchen

Name: BlondeBanane

Datum: 27. Dezember 2016

Rasant und raffiniert - toll gemacht

Vorgestern das erste Buch von Max Bentow gekauft ("das Hexenmädchen") - und flugs in den Sog hineingeraten.
Es werden verschiedene Handlungsstränge erzählt, die sich raffiniert zu einem furiosen Finale zusammenpuzzeln.
Tolles Märchen-Motiv, weckte die Neugierde, ich konnte es nicht weglegen. In die Handlungsstränge habe ich - wohl auch dank klug gemachter Hinweise - jeweils bald wieder hineingefunden.

Kleine Meckerei: über einige Seiten (ich glaube, im ersten Drittel) haben mir die Dialoge stilistisch nicht gar so gut gefallen, aber sowas entsteht wohl, kann auch das Lektorat gewesen sein. Andererseits tolle Wortbilder. Schon während des Lesens hab´ich noch zwei andere Bentows gekauft, bin Fan geworden.
Bitte, schreiben Sie weiter!,-)

Der Traummacher

Name: Suse

Datum: 20. Dezember 2016

Der Traummacher

Mein erstes Buch von Max Bentow war Der Federmann. Ich habe es damals angefangen zu lesen, konnte es damals aber nicht beenden. Ich werde es jedenfalls bald nachholen,da ich den Anfang ganz gut fand.
Bei der Traummacher dachte ich, ich möchte es als Hörbuch hören, weil Max Bentow persönlich spricht.
Vielleicht war genau das mein Fehler, ich weiß es nicht. Ich mag Thriller/Psychothriller extrem gerne, doch leider hat mich diese Geschichte extrem verwirrt. Auch bei manchen Protagonisten hat Max Bentow in einem monotonen-langsamen-langweiligen Ton gesprochen (was ich extrem schade finde)
Manche Stellen waren gut, deshalb gibt es trotzdem 2 Sterne von mir.
So richtig verstehen tue ich den Titel mit der Geschichte nicht, da hätte man sicher einen besseren Titel für nehmen können.
Das Cover mit der Eule mag ich.

Der Federmann

Name: sophiendm

Datum: 17. Dezember 2016

Konnte mich leider nicht überzeugen...

Inhalt:
Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung:

Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert.
Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord:
Wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makabren Gruß in Gestalt eines toten Vogels.
Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls – und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.


Meine Meinung:
Nachdem dieses Buch und eigentlich auch die komplette Reihe gefühlt überall gehyped wird, wollte ich nun auch endlich wissen, was es damit auf sich hat.

Daher habe ich "Der Federmann" als Hörbuch gehört.

Zu Nils Trojan fand ich leider von Beginn an überhaupt keinen Draht, das hat sich im Laufe der Geschichte auch nicht geändert.
Er war mir einfach total unsympathisch..
Das typische Klischee: der einsame, verlassene, etwas mürrische Ermittler, der zwar ein Kind hat aber natürlich nicht besonders viel Kontakt.
Dann ist er auch noch in seine Psychologin verliebt aber zu schüchtern und ungeschickt um es ihr zu sagen...
Das hat mich leider sehr genervt.

Den Fall an sich fand ich auch nicht besonders neu oder interessant. Ein psychisch gestörter Serienmörder, der es auf blonde Frauen abgesehen hat.. Naja..


Zum Hörbuch:
Auch der Sprecher konnte mich nicht besonders fesseln. Irgendwie hat er bei der Betonung keinen richtigen Unterschied zwischen den verschiedenen Personen und den Stimmungen gemacht. Das war teilweise etwas verwirrend und hat mich ziemlich rausgebracht.

Eventuell hätte mir das Buch besser gefallen, wenn ich es selbst gelesen und nicht gehört hätte.


Fazit:
Alles in allem war die Thematik nichts neues oder besonderes. Mit dem Ermittler wurde ich leider auch nicht warm.
Daher werde ich mit der Reihe nicht weitermachen.

Der Traummacher

Name: djojo

Datum: 6. Dezember 2016

Berliner Thriller mit Zombie-Faktor

Luis Ferner kann sein Glück kaum fassen: Simona Wiesner interessiert sich doch für ihn! Sie verbringt mit ihm einen berauschenden Abend, lässt sich fotografieren und lädt ihn sogar zu sich in ihre Wohnung ein. Und das obwohl sie bislang überhaupt nicht den Eindruck gemacht hatte, dass der schüchterne Luis ihr Typ sein könnte. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, noch am selben Abend erliegt Simona ihrem angeborenen Herzleiden. Der von Luis hinzugezogene Doktor Traut kann nur noch Simonas Tod feststellen. Auch Simonas Mutter und ihre langjährige Freundin und Kollegin Alina Kron sind bestürzt. Zusammen mit Alina hatte Simona begonnen sich eine Werbeagentur in Berlin aufzubauen. Im hart umkämpften Berliner Werbe-Umfeld war das keine leichte Aufgabe und jeder noch so kleine Auftrag war existentiell wichtig. Ein Schock für Sie und den gemeinsamen Traum von „SimonAlina“, wie sie sich schon früher nannten.

Als sich Simonas Todestag jährt passieren auf einmal seltsame Dinge. Simonas Mutter Franziska hat plötzlich furchtbare Angst alleine in ihrem Haus. Immer wieder hat sie das Gefühl nicht allein zu sein. Und als eines Nachts plötzlich ein bedrohlicher Pitbull in ihrem Wohnzimmer steht, weiß sie nicht, was sie noch denken soll. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Und ein Mord ruft Nils Trojan auf den Plan.

Wie bereits von anderen Lesern und Hörern angemerkt, hat auch mich der erste Teil dieses Thrillers verwirrt. Kurze Zeit fragte ich mich, ob ich versehentlich im Horror oder Fantasy-Genre gelandet bin. Zu viel Blut, zu viele Bisswunden und zu viele unerklärliche Phänomene. Was hatte das noch mit einem „normalen“ Thriller gemein? Doch nach und nach lichtete sich die Geschichte. Unerklärliches wurde erklärt und tatsächlich hat mich die Story zum Ende des Hörbuchs hin immer mehr gefesselt.

Der unnahbare Kriminalkommissar Nils Trojan und sein Team treten nur stückweise in den Vordergrund. Häufig sind andere Protagonisten im Fokus des Hörers was irritierend und faszinierend zugleich ist. Gespickt mit den persönlichen Problemchen einzelner wird ein Szenario aufgebaut, welches bei unnatürlichem Beginn aufgrund gut recherchierter Fakten immer realistischer und dadurch beängstigender auf den Hörer wirkt. Wer durchhält, wird also den Nervenkitzel eines Thrillers gegen Ende spüren.

Bislang haben mich wenige Hörbücher begeistern können, die vom Autor selbst gelesen wurden. Und dieser hier gehört leider ebenfalls nicht dazu. Ein Tick zu wenig Variation und ein Tick zu wenig Emotionen bringt Max Bentow beim lesen seines sechsten Falles um Nils Trojan mit ein. Auch die durchaus gelungene Idee eine andere Sprecherin einzubinden kann bei mir kein anderes Votum herbeiführen. Aber trotz ein paar weniger negativer Eindrücke spreche ich für dieses Hörbuch eine Empfehlung aus - besonders für kalte und nasse Berliner Herbsttage.

Fragen an Max Bentow?

Wenn Sie Fragen an den Autor haben, leitet unsere Presseabteilung diese gerne weiter. Bitte schreiben Sie hierzu an Katrin.Cinque@randomhouse.de