Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Der Traummacher

Name: Anke

Datum: 07. September 2016

 

Enttäuschend

Habe ein Jahr gespannt auf dieses Buch gewartet und bin total enttäuscht. Da fehlt total die Spannung der ersten Bücher. Die Geschichte war für mich überhaupt nicht fesselnd.
Schade.

 

Der Traummacher

Name: Tine _1980

Datum: 06. September 2016

 

Der (Alp-)Traummacher

Nils Trojan wird zu einem mysteriösen Mordfall gerufen. Das Opfer Franziska Wiesner wird in ihrem Keller gefunden. Übersät mit zahlreichen Bisswunden und stranguliert. Ihre Tochter ist ein Jahr vorher wegen eines Herzfehlers plötzlich gestorben und sie hat seitdem sehr zurückgezogen gelebt. Doch dann wird die Geschäftspartnerin Alina in einer verlassenen Turnhalle tot aufgefunden. Auch sie ist übersät mit den grausamen Malen. Wie hängt es zusammen und wo führt es Trojan noch hin?

Meinung:

Max Bentow hat hier wieder einen Psychothriller der besonderen Art geschaffen. Man ist sofort in der Geschichte drin, der Spannungsbogen ist zu jederzeit gegeben und man rätselt von Anfang bis zum Ende mit.
Der Schreibstil ist einfach nur genial. Als Leser fliegt man nur so durch die Seiten. Viel zu schnell ist man am überraschenden Ende angelangt.
Die Charaktere werden detailliert beschrieben und wirken sehr authentisch. Die Ängste der Protagonisten sind völlig verständlich und man kann sich wunderbar in die einzelnen Personen hinein versetzen. Auch die Vorgeschichte von Simonas Tod ist gut in die Geschichte eingebracht und man erfährt Stück für Stück ein bisschen mehr.
Dem Autor gelingt es mich in die Geschichte einzusaugen und mir eine Gänsehaut über die Arme laufen zu lassen. Das Herzrasen lässt nicht lange auf sich warten und doch war man immer wieder total verwirrt und hat sich gefragt, was jetzt Echt ist und was in der Drogenfantasie entstanden ist. Meine Ermittlungen gingen des Öfteren ins Leere, doch durch die kleinen Brocken verliert man zu keiner Zeit die Lust mit zu rätseln.
Es werden in diesem Buch auch mystische Dinge, wie dreiköpfige Hunde, Tote, die wieder lebendig werden…. Mit in die Geschichte aufgenommen, dies ist vielleicht nicht für jedermann etwas.
Ich finde es auch super, dass die Problematik Drogen hier gekonnt aufgegriffen wird. Wie oft wird dieses Thema unter jungen Erwachsenen verharmlost?! Hier wird der Umgang deutlich gemacht, die Folgen daraus und was aus einem Menschen werden kann.

Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, es gab schon spannendere Bücher von ihm, doch fand ich auch diese Fortsetzung eindeutig lesenswert!

 

Der Traummacher

Name: Karin Mühlbauer

Datum: 03. September 2016

 

[Rezension] "Der Traummacher" von Max Bentow

Gleich mal vorne weg: Max Bentow ist und bleibt einer meiner absoluten Lieblingsautoren, wenn es um Psychotriller geht. Auch der neue Thriller von Max Bentow hat mich von der ersten Seite an gefesselt. So in dem Buch vertieft, verliert man ganz schnell die Realität. Man denkt bei der behandelten Thematik sofort an Vampire aber Vampire gibt es in der realen Welt doch überhaupt nicht. Die Story wurde von Bentow atemberaubend inszeniert und hat das richtige Maß an Spannung. Es wird nie zu viel verraten, so dass immer wieder Fragen im Kopf des Lesers zum selbst Grübeln entstehen.


Nachdem man das Buch verschlungen hat, versteht man auch den Zusammenhang mit dem Buchtitel „Der Traummacher“ sehr gut und es ist einleuchtend.


Das Buch lässt sich durch Bentow’s Schreibweise unwahrscheinlich gut und schnell lesen. Charaktere sind soweit beschrieben, wie nötig und nicht wie in vielen anderen Büchern, wo jeder Charakter so tief ins Detail beschrieben wird, das man meint, das Buch sei auf gerade beschriebenen Charakter ausgelegt. Unser Hauptcharakter Nils Trojan wird ebenfalls nicht mit zu vielen belanglosen Informationen in Szene gerufen, sondern im Vordergrund steht der Fall, um den es schließlich geht. Trotzdem erhält man aber auch einen Einblick in das private Leben von Nils Trojan. Dieser Mix gefällt mir in Büchern immer besonders gut.


 

Der Traummacher

Name: Franzy

Datum: 25. August 2016

 

Was ist Traum und was Wahrheit?

Meinung
Nils Trojan ist zurück!

Ich musste 50 Wochen darauf warten - aber es hat sich mehr als gelohnt!

Der Leser befindet sich (Bentow-typisch ^^) direkt in der Geschichte. Es gibt kein langes drum rum Gerede sondern man startet direkt mit Simona und Luis im Oktober 2014 in ein kleines Abenteuer. Schnell wird deutlich, dass Simona ein Wirbelwind ist und Luis eher der schüchterne Langweiler, der selten mal ausbricht. Doch Simona zieht ihn mit - ob er will oder nicht.
Man freut sich für beide, denn sie sind wirklich sympathisch. Wünscht ihnen viel Glück miteinander. Doch aus dem Klappentext ist bereits bekannt, dass Simona sterben wird. Und zwar vor Luis Augen.

Doch wie kann es sein, dass Simona -kurz vor ihrem ersten Todestag - plötzlich wieder da ist? Kam sie tatsächlich mit dem dreiköpfigen Höllenhund aus dem Reich der Toten zurück, oder bildet sich ihre Mutter das alles nur ein? Doch wenn es nur ein Hirngespinnst von Franziska Wiesner ist, warum sieht Luis sie dann auch? Ein dreiköpfiger Hund? Man hat ja schon viel gesehen, aber DAS ist definitiv was für ein Märchen oder ein Fantasy-Buch! Handelt es sich bei der auferstandenen Simona um eine Doppelgängerin? Aber eine Mutter erkennt doch ihr Kind und ein Verehrer seine Liebste. Oder nicht?

Max Bentow hat sich bei seinem sechsten Band selbst übertroffen!

Den Leser im Unklaren lassen und immer wieder den 'Aber das muss doch jetzt so sein'-Gedanken aufbringen um ihn doch wieder zu verwischen, ist Bentows großes Talent.
Das ist man gewohnt. Genau das wird erwartet. Aber in diesem Teil gibt der Autor richtig Gas! Während des Lesens macht man sich nicht nur auf die Suche nach dem Mörder, sondern zweifelt bisweilen auch an seinem eigenen Verstand.

Wenn Eltern ihre Tochter beerdigt haben, kann sie ja gar nicht bei der Mutter aufschlagen. Das muss definitiv Einbildung sein. Sicher kommt sie mit dem Verlust nicht klar. Aber wer verursacht dann die Geräusche im Keller, die bis ins Haus zu hören sind? Vielleicht eine streunende Katze, die sich durch ein offenes Kellerfenster geschlichen hat. Ja genau so muss es sein! Rätsel gelöst - Leserherz schlägt wieder etwas ruhiger. Aber Moment...wenn das wirklich eine Katze war...wer jagd dann im Keller hinter Alina her, zerrt an ihrer Jacke und beißt sie in den Oberarm? Der Puls beschleunigt sich erneut und wieder steht man vor den Trümmern seiner Theorie und Erklärung.

Und genau diese Momente gibt es in Massen. Der Leser versucht es mit Erklärungen und Logik, lebt einen Augenblick damit und muss feststellen, dass alles für die Katz' war.

Ich habe dieses Buch förmlich inhalliert und muss sagen, dass ich es vom Thriller-Aspekt gesehen noch besser finde als seine fünf Vorgänger.

Was mir hier ein klein wenig gefehlt hat, war der Bezug zu Nils. Vom Gefühl her kam er wesentlich seltener vor als in den anderen Teilen der Reihe. Das ist prinzipiell nicht schlimm, aber wer erst bei diesem Band einsteigt (keine Ahnung wer so etwas macht ^^) wird keine Beziehung zu ihm aufbauen können. Dafür waren seine Auftritte einfach zu selten.
Außerdem hat mir Jana gefehlt und Loni fand ich ziemlich überflüssig. Wenn sie in dem nächsten Teil keine Rolle mehr spielen sollte, hätte man sie auch rausstreichen können. Aber das ist nur mein Empfinden und ich lasse mich gerne überraschen was noch so kommen wird ;-)

Gut gefallen hat mir, dass auch hier wieder Bezug auf die anderen Bücher genommen wird und Teile der Handlung erwähnt werden.

Reiner Wetzlar, Hauptkommissar im Land Brandenburg, trat auf sie zu. Sie kannten den Kollegen bereits von den Mordermittlungen im vergangenen Winter, als sie auf der Jagd nach der sogenannten Hexe gewesen waren.
(Seite 164)

Herr Bentow, ich danke für das Ende!

Fazit
Der Leser wird auf einen Höllentrip mitgenommen und bleibt bis zum Schluss zu gleichen Teilen ahnungs- und ratlos. Rasender Puls, erhöhte Herzfrequenz und Schnappatmung sind hier nicht zu vermeiden und müssen bis zum Ende als Lesebegleiter akzeptiert werden.

Während man in der einen Sekunde denkt, dass man weiß wie der Hase läuft, zweifelt man in der nächsten Sekunde auch schon an seinem eigenen Verstand. So muss Thriller sein!

 

Der Traummacher

Name: sommerlese

Datum: 24. August 2016

 

Animalische Vorgänge verursachen Gruselgefühle!

Simona Wiesner ist jung und lebenslustig, führt mit ihrer Freundin Alina eine Werbeagentur in Berlin und will ihr Leben so richtig auskosten. Bis sie auf tragische Weise an einem angeborenen Herzfehler stirbt. Für ihre Mutter wird dieser Tod zu einem Trauma und es verfolgen sie furchtbare Bilder mit Simonas Stimme. Als auch sie ein Jahr später grausam ermordet wird, finden sich rätselhafte Biss-Spuren auf ihrem Körper.
Nils Trojan hat eigentlich Urlaub, doch dieser Mord hat Vorrang und so stürzt er sich mit seinem Team in diesen rätselhaften Fall. Eine fieberhafte Suche nach dem Täter beginnt!

Bei diesem Thriller hat Max Bentow alle Register der Thrillerkunst gezogen. Im Prolog lässt er den Leser teilhaben an einem irren Ritt auf einer fahrenden S-Bahn zu dem Simona ihren Bekannten Luis überredet. Was geht in ihnen vor, dieses Wagnis erleben zu wollen? Dieses riskante Unterfangen überleben sie, kurz darauf stirbt die junge Frau jedoch an einem Herzfehler.

Für ihre Mutter ist dieser Tod ein Trauma und sie wird verfolgt von Simonas Bild und Stimme, begleitet von einem gräßlichen Höllenhund. Ist sie verrückt geworden oder sind das die Folgen ihres Traumas? Auch im weiteren Verlauf erscheint Simona ihrer Freundin Alina und Freund Luis. Was wird hier gespielt? Gibt es eine Doppelgängerin oder erliegt der Leser hier seiner Phantasie?

Max Bentow versteht es zu verwirren und man irrt durch die erschaffene Traumwelt und liest gespannt weiter, um endlich die Lösung zu wissen.

Nils Trojan kann sich keinen Reim auf die schrecklichen Vorkommnisse machen. Es sind Drogen im Spiel, so viel ist schnell klar. Da der Leser durch die Beschreibungen der Personen und die verstörenden Situationen allerdings immer ein wenig mehr weiß als Trojan, macht man sich auf die Suche nach den verbindenden und erklärenden Elementen. Doch hier hat der Autor mit geschickten Andeutungen und das Auslassen von Informationen an den entscheidenden Stellen einen raffinierten Handlungsverlauf geschaffen, der wirklich beeindruckt.

Um welche Art von Täter handelt es sich hier und warum werden an den Opfern grausame Bissspuren gefunden?

Trojan hat gerade auch private Probleme, seine Tochter Emily und seine Freundin Jana haben sich von ihm zurückgezogen und das macht ihm sehr zu schaffen.

Man befindet sich beim Lesen in einer traumatischen, unwirklichen Blase, einem Albtraum mit rätselhaften Ursachen und hat Mühe, Wahrheit und Traumwelt auseinanderzuhalten. Das hält den Spannungsbogen dauerhaft hoch angesetzt und macht für mich einen genialen Thriller aus.
Die Charaktere werden nicht zu intensiv erklärt, das vordergründige Anliegen legt der Autor auf die traumatischen Handlungsvorgänge. Was geschieht hier wirklich und was ist nur ein Traum?
Man ist hier gefangen in einer Welt, die in dunkle Abgründe führt und jenseits der normalen Vorstellungskraft zu liegen scheint.


Ein absolut gelungener Thriller, der mich gespannt lesen lies und bei dem ich erst am Ende wieder erleichtert aufatmen konnte. So muss ein Thriller sein!

 

Der Traummacher

Name: Harakiri

Datum: 21. August 2016

 

4,5 Sterne

In Berlin geht ein Mörder um. Seine Opfer haben fiese Bisswunden, aber keine tierischen! Und alle Opfer sind verbunden durch den Tod einer jungen Frau. Trojan und sein Team sind ratlos. Und immer wieder ist da die Aussage, dass Simona gar nicht tot ist, sondern noch lebt.



Wieder mal bin ich nur so durch die Seiten des Thrillers gehetzt! Fast nimmt man Bentow zu Beginn ab, dass es Wiedergänger und Vampire tatsächlich gibt. So geschickt webt er die Handlung, so undurchsichtig das Netz um Simona und ihre Wiedergeburt. Doch zum Glück kenne ich den Autor und habe ihm das nicht abgenommen. Irgendeinen Grund habe ich hinter den Erscheinungen vermutet, hatte aber keine Idee, was es letztendlich denn war. Wenn man genauer nachdenkt verrät der Titel schon recht viel, allerdings benötigt man dazu auch Kenntnis über den Inhalt des Buches.
Bentows Personen sind toll! Allen voran Kommissar Nils Trojan, den ich vom ersten Band an in mein Herz geschlossen habe. Dabei nimmt das Privatleben des Ermittlers niemals überhand, es steht immer der Fall im Mittelpunkt und das gefällt mir gut.
Auch der vorliegende Fall war wieder gut durchdacht und erst spät aufgelöst. Die Ermittler tappen – wie immer – im Dunklen. Vor allem wegen der Bissverletzungen. Erst eine Obduktion gibt Aufschluss, aber selbst dann ist der Fall noch lange nicht gelöst! Was mir auch gut gefällt: dass der Kommissar nicht unüberlegt handelt. Zu oft hat man in Thrillern den Fall, dass er selber in Gefahr gerät, weil er so unvorsichtig ist. Das finde ich immer etwas realitätsfern, aber bei Bentow gibt’s das nicht.
Etwas unklar blieb mir, warum Simonas Mutter sterben musste, aber sonst wurden alle Handlungsstränge zu meiner Zufriedenheit gelöst und Bentows Schreibweise ist flüssig und schnell. Schade, dass es jetzt wieder länger dauert bis zum nächsten Band!

 

Der Traummacher

Name: wal.li

Datum: 21. August 2016

 

Und so was nennt sich Urlaub

Fast genau vor einem Jahr starb Simona Wiesner an einen angeborenen Herzfehler. Ihre Mutter kann Simonas Tod nicht verwinden, doch in letzter Zeit benimmt sie sich noch seltsamer. Eine Freundin will sie aus ihrer Trauer reißen, muss jedoch entsetzt einen übel zugerichteten Leichnam finden. Deshalb wird es nichts mit dem Urlaub von Nils Trojan. Zusammen mit seinen Kollegen tappt er zunächst im Dunkeln. Frau Wiesner hatte sich sehr zurückgezogen. Es gibt nur wenige Ansatzpunkte. Nur wenig später verschwindet Simonas ehemalige Geschäftspartnerin. Kurz darauf wird in einer verlassenen Turnhalle eine weitere Leiche gefunden.

Welch unheimliche Ereignisse brauen sich da im Zuständigkeitsbereich von Nils Trojan zusammen. Der Leser ist dem Kommissar ein wenig voraus, da er daran teilhaben kann und muss, was mit den Opfern geschieht. Allerdings bleibt er durch die geschickten Auslassungen des Autors genauso ratlos wie Trojan selbst. Dieser konzentriert sich notgedrungen voll auf die Ermittlungen. Seine Sehnsucht nach seiner Freundin Jana, die sich eine Auszeit ausbedungen hat, bleibt ungestillt. Auch Trojans Tochter Emily hat sich zurückgezogen. Doch was für ein grausamer Täter hat die Opfer mit solcher Aggressivität zugerichtet, dass es die Vorstellungskraft übertrifft. Was treibt einen solchen Menschen an.

Die Antwort ist relativ einfach und damit auch ziemlich genial. Die Phantasie malt sich die schlimmsten Dinge aus, doch ist es ohne das Wissen um die Wahrheit unmöglich Ursache und Wirkung auseinander zu halten. Und so spekuliert man wild und lässt beinahe jeden in Verdacht geraten. Wer steckt mit drin, wer hat was gewusst. Kaum ausgepackt, will man den Geruch der Druckfrische dieses Thrillers einatmen. Und ebenso inhaliert man das Geschehen, das einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht loslässt. Man tritt Berliner Pflaster, man fühlt mit denen, die den Verlust geliebter Menschen verschmerzen mussten. Man vergisst das Ausatmen vor lauter Anspannung.

Ein sehr gelungener Thriller, der geschickt mit der Vorstellungskraft des Lesers spielt.

4,5 Sterne

 

Die Totentänzerin

Name: Angi

Datum: 02. August 2016

 

Sehr fesselnd ...

Die Geschichte:
Im dritten Teil der Reihe wird es wieder sehr persönlich für Nils Trojan: ausgerechnet die Frau seines eigenen Chefs steht im Verdacht, eine Reihe kaltblütiger Morde begangen zu haben. Er schwankt zwischen Pflichtbewusstsein und Vorschriftentreue und der Loyalität zu Hilmar Landsberg. Bald wird er selbst zum Ermittlungsleiter und gerät damit ins Visier des Täters, der Paare in ihrem eigenen Schlafzimmer überfällt und tötet …

Meine Meinung:
Nils Trojan ist ein Charakter, den ich sehr gerne mag, denn er wirkt sehr authentisch und menschlich. Er ist kein übermächtiger Superermittler, sondern hat auch mit einigen persönlichen Problemen zu kämpfen. Trotzdem ist er nicht der abgewrackte, depressive Typ, wie wir ihn in manchen Krimi- oder Thrillerserien finden. Er hat eine Tochter, für die er alles tun würde und seit Kurzem gibt es auch wieder eine Frau in seinem Leben.
Auch die anderen Figuren in dieser Geschichte erscheinen sehr lebendig, glaubwürdig und alles andere als eindimensional. Bestens vorstellbar sind auch die gut beschriebenen Schauplätze, alles wirkt sehr atmosphärisch.

Das Buch wird ja als “Psychothriller” bezeichnet, da würde ich eigentlich weniger blutige Szenen erwarten. Aber im Gegensatz zu den vorherigen Bänden waren die Morde wirklich nicht ganz so schlimm. Die Spannung entsteht zum Großteil aus den vielen Wirren, alten Geheimnissen, unverarbeiteten Kränkungen und Psychoterror der besonderen Art. Man kann mit den Opfern gut mitfühlen, werden sie doch in ihrem privatesten Umfeld bedroht – das geht sehr nahe.
Viele falsche Spuren und eine gut durchdachte Story sorgen dafür, dass man das Buch nicht mehr weglegen will.
Mir hat auch der dritte Teil der Reihe bestens gefallen und ich freue mich jetzt schon auf Nachschub.

Fazit:
Fesselnde, vielschichtige Unterhaltung mit vielen Verdächtigen – bestens durchdacht, spannend bis zum Schluss.

 

Die Totentänzerin

Name: Magnificent Meiky

Datum: 27. Juli 2016

 

Schnelllebiger und spannender Thriller!

Da mich die letzten Bücher von Max Bentow sehr begeistert haben, wurde es mal wieder Zeit bei dieser Reihe weiter zu lesen. Der neue Fall fing für mich äußert verwirrend an. Es gibt viele verschiedene Schauplätze und Sichtwechsel, die es einem sehr schwer machen hinter die Zusammenhänge der Geschichte zu kommen. Aber genau das ist es, was man sich doch von einem guten Thriller erhofft!

Niels Trojan und sein Team werden zu einem bizarren Tatort eines Doppelmords gerufen. Ein Paar wird auf bestialische Weise ermordet und wie zum Liebesakt zusammengeschnürt. Ihre Wäsche neben ihnen drapiert. Während die Polizei noch im dunklen tappt, passiert der nächste Doppelmord auf die selbe Weise. Doch dann verdichten sich die Beweise und Theresa Landsberg, die Frau von Trojans Chef, gerät ins Visier der Ermittler.

Die Ermittlungsarbeit der Polizei und damit auch das persönliche Leben von Niels Trojan waren in diesem Teil eher etwas hintergründig. Zwar bekommen wir durch die Ermittler einige Anhaltspunkte zum Mörder und zum Geschehen, aber tatsächlich liest man diesmal auch sehr viel um die Polizeiarbeit herum. Mir haben das Verwirrspiel und die unterschiedlichen Einblicke wirklich sehr gut gefallen! Dadurch, dass aber Niels Trojan weniger im Mittelpunkt stand, kamen mir seine Eigenheiten etwas zu kurz. Beispielsweise wurden seine Panikattacken nur am Rande erwähnt und dann recht schnell übergangen. Auch seine Beziehung zu Jana und die Auftritte seiner Tochter kamen mir etwas zu kurz.

Wie auch die vorherigen Bände war die Totentänzerin ein sehr schnelllebiges Buch! Die Seiten sind durch die kurzen Kapitel und die flüssige Schreibweise nur so verflogen, sodass ich das Buch in wenigen Tagen durch gelesen hatte. Der Fall war spannend bis zum Schluss und das Ende doch recht überraschend. Leider wurde am Ende nicht alles aufgelöst und ich hoffe, dass dies für den nächsten Teil von Bedeutung ist. Mich persönlich begeistern die Bücher von Max Bentow sehr und ich freue mich schon auf die nächsten Teile der Reihe!

 

Die Puppenmacherin

Name: Andreas Bunge

Datum: 09. Juli 2016

 

Bin begeistert

Hallo,
ich höre jetzt schon das 2. Hörbuch und bin richtig begeistert. Die sehr gute Arbeit des Autoren setzt der Konsument in seiner grenzenlosen Anspruchshaltung ja schon voraus. Enttäuscht wird er hier nicht. Vielmehr genießt er jeden Satzteil, den Axel Milberg genüsslich zum Besten gibt. 2 Meister des Faches trafen aufeinander und lieferten ein eben solches Werk ab. Fazit: Ich werde jetzt alle Hörbücher ordern.

 
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