Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Der Federmann

Name: Uta

Datum: 30. September 2015

 

Neuen Fan gewonnen

Lieber Herr Bentow,

ich bin mit ihren Büchern (und natürlich auch mit Ihnen :-) bei der Crime Cologne in Berührung gekommen und durfte dort das erste Mal ihrem Werk über Nils Trojan lauschen. Und es hat mich sofort so gepackt, dass ich mir "Den Federmann" als Hörspiel noch an dem Abend gekauft habe. Einmal angefangen zieht NilsTrojan einen so in den Bann, dass wenn das Buch oder Hörspiel ausgelesen oder zuende gehört ist, ich die erste am nächsten Tag im Buchladen war, um mir die ganze Reihe komplett zu kaufen. Sie sind es "schuld", dass ich morgens kaum aus dem Bett komme, da man das Buch/Hörspiel nicht zur Seite legen kann :-) und bis früh morgens hören/lesen muss.
Vielen, vielen Dank für ihre Bücher. Ich hoffe auf noch viele Fortsetzungen.
Nur noch eine kleine Anmerkung. Axel Milberg ist ein wirklich begnadeter Schauspieler und er liest die Hörspiele grandios , spannend mit Gänsehautcharakter. Aber ich muss sagen, ihre Lesung hatte den gleichen Effekt. Eigentlich könnten sie ihre Bücher auch sehr gut selber lesen....:-))

Herzliche Grüße
Uta

 

Das Dornenkind

Name: Rebekka

Datum: 29. September 2015

 

Alle Bücher von Max Bentow bis jetzt einfach klasse!!!!!

Schade dass der Federmann auch dies mal (das zweite Buch über den Federmann) geschnappt wurde.
Sieht wohl noch nach einem dritten Teil bezüglich des Federmanns aus????? Ich habe keine Ahnung aber denke es mir mal?
Wesentlich einfacher ist das Buch "Dornenkind" zu lesen, wenn man auch den ersten Teil dazu kennt, "Federmann".
Da ich begeisterte Leserin bin, hatte mir meine Mutter zu Weihnachten bzw Geburtstag das Buch "Hexenmädchen" geschenkt. Ich hatte aus Begeisterung gleich innerhalb 2 - 3 Tagen durchgelesen gehabt.
Danach (schließlich lies ich in dem Band es muss noch vorherige Bücher geben) über Internet sah ich die weiteren Bände von Max Bentow u habe sie mir gleich geholt u von Anfang an gelesen.
Nun bin ich eben gleich bereit für weiteres und hoffe nur zu sehr nicht zu lange warten zu müssen auf einen neuen Fall um weiter spannend und bis zum Schluss geheimnisvoll und unterhaltsam weiter lesen zu können!!!! �� ��

 

Das Dornenkind

Name: Marion Mehlmann

Datum: 26. September 2015

 

Lesung Crime Cologne 26.9.2015

Sehr geehrter Herr Bentow, vielen Dank für den mal wieder sehr spannenden Abend mit Ihnen und Herr Trojan. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen und genieße jetzt ersteinmal Ihr fesselnden Buch!
In diesem Sinne...noch einen schönen Aufenthalt in Köln. Ein großer Fan!

 

Das Dornenkind

Name: Gib deinem Buch ein Gesicht

Datum: 25. September 2015

 

Er ist zurück....

Wendy erfährt endlich, wer ihr Vater ist. Und will es nicht wahrhaben. Sie kontaktiert Nils Trojan, um ihn um Hilfe zu bitten. Doch Trojan ist sich nie sicher, auf welcher Seite sie steht. Und sollte es wahr sein? Sein ärgster Feind, der Federmann soll zurück sein? Trojan will es nicht glauben. Doch als seine Tochter Emily inmitten einer schlimmen Mordserie verschwunden ist, und Trojan persönlich kontaktiert wird, ahnt er, wie die Rache des Federmanns ihn treffen wird.
Wer Bentow mag, wird auch das Dornenkind verschlingen.
Der Federmann, der Bösewicht aus dem ersten Teil, kehrt zurück. Persönlicher und bösartiger als je zuvor. Er hat es auf Trojan abgesehen- Trojan muss sterben.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Wendy, das Dornenkind, die Tochter des Federmanns. Sie ist undurchsichtig und flatterhaft. Es ist nicht klar, auf wessen Seite sie steht: will sie Trojan helfen, oder ihn vernichten? Sie stellt ihn eine Falle, aber gibt andere Signale? Das hin und her ist sehr spannend gestaltet und der lockere Schreibstil lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Auch die persönliche, private Entwicklung von Jana und Nils ist vielversprechend.
Interessante Protagonisten überzeugen auch im Dornenkind. Für mich wieder ein Lesegenuss, der mir nur am Ende etwas schwächelnd vorkommt. Das hätte ich mir etwas anders gewünscht. Mehr will ich dazu nicht verraten. Aber spannend ist das gesamte Buch, niemals langweilig und für mich eine eindeutige Leseempfehlung! 5 Sterne kann ich verteilen, denn ich fühlte mich die gesamte Zeit gut unterhalten.
Nur frage ich mich wie immer, was die Katze auf dem (schönen) Cover mit dem ganzen zutun hat ;-)

 

Das Dornenkind

Name: maaraavillosa

Datum: 24. September 2015

 

Altbekannter Fall und altbekannter Ermittler für neue hochspannende Wege, die nach mehr lechzen lassen!

Worum geht es?
Der Fund von drei Todesopfern, in deren Haut geheimnisvolle Botschaften geritzt wurden, stellt die Berliner Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Während der Ermittlungen wird Trojans schlimmster Albtraum wahr: Er bekommt den Anruf einer Frau, die behauptet, die Tochter des „Federmannes“ zu sein. Der infame Serienmörder war dem Ermittler vor vier Jahren schwerst verletzt entwischt. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater am Leben ist. Trojan merkt schnell, dass er in einen fatalen Sog geraten ist. Denn der „Federmann“ wird nicht eher ruhen, bis er ihn vernichtet hat. (via randomhouse)
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Wie hat es mir gefallen?
Bereits zu Das Hexenmädchen (Ein Fall für Nils Trojan #4) schrieb ich letztes Jahr, dass Max Bentow's Thriller mich auch bei spätsommerlich warmen Temperaturen zum Frösteln bringen - immer! Auch bei Das Dornenkind hat Bentow wieder den nötigen Gruselfaktor geschaffen, nicht zuletzt durch das Auferstehen des Federmanns. Und auch hier wieder dieselben Pluspunkte wie immer: ich war wieder sofort im Geschehen drinn! Max Bentow hat eben einen unverwechselbaren Schreibstil, den man meiner Meinung nach sofort wieder erkennt und der es einem nicht erschwert, sich mit seiner Geschichte zu arrangieren.


Was mir in diesem fünften Band besonders aufgefallen ist und was mir persönlich auch sehr gefallen hat, war das Kino-Feeling. Im Buch selbst geht es unter anderem auch um eine Verfolgungsjagd quer durch Berlin und mein Puls war beim Lesen schon leicht erhöht - dass die Seiten nur so dahin fliegen, habe ich ebenfalls nicht bemerkt. Da werden Perspektiven wild gewechselt, Flüche ausgetauscht, der Angstschweiß fließt und man hält diese Spannung selbst kaum aus. Tolle Wortbilder, eben wie im Kino!


Auch der Ermittler Nils Trojan als Hauptakteur vollzieht im fünften Buch erstmals eine starke Charakterveränderung und handelt zunehmend egozentrisch. Etwas, was ich so nicht erwartet hätte. Er zieht einfach sein Ding durch, ohne Rücksprache mit irgendwem zu halten und gibt sich vollends dem Rachegedanken hin. Damit entfernt er sich auch deutlich von seiner Freundin/Psychotherapeutin Jana. Die spielte ja bisher auch immer eine starke Nebenrolle, mir kam es im fünften Buch allerdings so vor, als wäre sie für Nils nur noch ein Zahnrad von vielen. Ich empfinde diese Entwicklung aber gar nicht mal als falsch, denn tatsächlich macht es die Geschichte um Nils Trojan sehr viel interessanter und es kann ja nicht ewig so weiter gehen wie bisher, also müssen auch privat Veränderungen her. Trojan ist nunmal ein gebranntes Kind, was sich die ganze Zeit dagegen wehrt in den Brunnen zu fallen und vielleicht fällt er ja jetzt?!


Was mich nun zu dem Punkt bringt, den Federmann wieder auferstehen zu lassen. Ich habe ja ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass Max Bentow diesen Schachzug tätigen würde. Für mich war Der Federmann längst vergessen - aber es fiel mir auch nicht besonders schwer, mich wieder auf diese Geschichte einzulassen. Denn gleichzeitig kommt ja auch eine neue Person ins Spiel, die behauptet, die Tochter des Federmanns zu sein, was den Fall an sich nochmal neu aufrollt und neue Perspektiven einbringt. Aber vor allem zeigt sich hierdurch erst, welche dunklen Seiten Nils Trojan tatsächlich verbirgt und all die Jahre zuvor versucht hat zu verstecken. Überdies hat sich Max Bentow das Ende ja sehr, sehr, sehr... offen gehalten, weshalb ich das sechste Buch schon jetzt herbeisehne - ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht!


Auch mit Das Dornenkind (Ein Fall für Nils Trojan #5) ist Max Bentow wieder ein spannender und nervenaufreibender Psychothriller gelungen, der einen alten Fall aufrollt, um eine ganz neue Seite des Ermittlers Nils Trojan zutage zu fördern. Der besondere Thrill und starke Charakterentwicklungen halten sich hier diesmal besonders die Waage - und auch wenn es sich um einen altbekannten Fall als auch Ermittler handelt, ist es Bentow gelungen, neue interessante Wege einzuschlagen, die man als Leser so sicher nicht erwartet hat, die aber nach mehr lechzen lassen. Fünf von fünf Sternen dafür!

 

Das Dornenkind

Name: lit.marcel

Datum: 22. September 2015

 

Alpha et Omega

http://lit-marcel.blogspot.de/2015/09/rezension-max-bentow-das-dornenkind.html

 

Das Dornenkind

Name: Tines Bücherkiste

Datum: 21. September 2015

 

toller Krimi mit Suchfaktor

Ich bin ja durch Zufall zu Max Bentow gekommen und bisher hat mich keines seiner Bücher enttäuscht. Auch dieser Krimi war wieder super und ich konnte nicht aufhören zu lesen…
Es werden nach und nach drei Leichen gefunden. Die Leichen wurden aber alle vom Mörder markiert und zwar mit den Anfangsbuchstaben von Nils Trojan. Trojan ist schnell klar, dass der Federmann den Sturz von damals überlebt haben muss.
Als sich die Tochter des Federmanns an Trojan wendet, ist er sich nicht sicher, wie weit er ihr wirklich trauen kann oder stellt sie ihm nur eine Falle. Als dein seine Tochter nach einer Jagd in der U-Bahn entführt wird, liegen die Nerven gänzlich blank. Trojan leidet vermehrt unter Alpträumen, die vermuten lassen, dass er selbst Kind eines Mörders ist…

 

Die Puppenmacherin

Name: Franzy

Datum: 19. September 2015

 

Auch der zweite Teil ist wieder überdurchschnittlich gut

Meinung
Zu Beginn befindet man sich wieder mal in einem Prolog und mit diesem mitten in der Geschichte.
Man lernt den Täter und eines seiner Opfer kennen. Später im Buch klärt sich auf um wen es sich dabei handelt.
Bereits hier erfährt man, dass der Täter seine Opfer mit Bauschaum "bearbeitet".
Nils Trojan begibt sich auf eine spannend Reise nach dem Täter, in seine eigene Psyche und in seine Vergangenheit.

Ich war ja bereits nach dem ersten Teil absoluter Fan von Max Bentow und seinem Kommissar Nils Trojan.
Auch hier im zweiten Band wurde ich nicht enttäuscht!

Der Autor lässt meinen persönlichen Ekel-Faktor in diesem Band ziemlich weit ansteigen.
Das liegt nicht daran, dass irgendetwas blutig oder bestialisch ist, sondern daran, dass ich selbst auch schon mit Bauschaum gearbeitet habe und weiß, wie sich dieses Material verhält.
Dieser Ekel zieht sich diesbezüglich fast durch das komplette Buch und steigt noch weiter an.

Der Beginn des ersten Kapitels war für mich persönlich etwas verwirrend - was sicherlich so geplant war.
Dazu möchte ich nicht zu viel verraten, damit ihr mir nicht böse seid falls ihr das Buch selbst noch nicht gelesen habt ;-)

Auf Seite 24 musste ich stark schmunzeln.
Erneut wurde das Tokio Hotel-Poster angesprochen, dass im Zimmer von Trojans Tochter hängt. Das kennen wir schon aus dem ersten Teil und ich fand es gut, dass es auch hier wieder angesprochen wurde.
Aber dabei handelte es sich einfach um eine persönliche "Freude" ;-)

Er schaute zu dem Tokio-Hotel-Poster über dem Bett, ein Relikt aus Emilys frühester Teeniezeit, sie mochte die Band mit ihren fünfzehn Jahren längst nicht mehr. "Kinderkram", sagte sie lachend, wenn sie bei ihm übernachtete, aber er brachte es einfach nicht übers Herz, das Poster abzunehmen.
(Seite 24)

In diesem Band erfährt man sehr viel aus Trojans Privatleben.
Sowohl aus der weiten Vergangenheit, als er selbst noch ein kleiner Junge war, als auch über seine Panikattacken und was seine Ex-Frau und Tochter betrifft.
Das war alles nicht unspannend und auch das Treffen mit seinem Vater war durchaus interessant, aber ich persönlich hatte mir erhofft in diesem Teil etwas mehr über Nils und Jana lesen zu können - wurde aber enttäuscht.
Den Beiden wurde so gut wie kein Raum gegeben und es wirkte stellenweise als wenn Herrn Bentow zwischendrin eingefallen wäre, dass Jana ja auch noch irgendwo auftauchen müsste.
Das tut dem Buch an sich absolut kein Abbruch - Jana und Nils ist einfach so eine Sache, die mir persönlich extrem am Herzen liegt ;-)

Das "Hauptopfer" geht mir persönlich ziemlich auf den Keks.
Ich verstehe absolut, dass sie es schlimm getroffen hat und sie Sachen erlebt hat, die man sich weder vorstellen noch wünschen mag - aber ich wurde einfach nicht warm mit ihr.

Dass man etwas mehr über die Arbeit und das Vorgehen einer Psychologin (Jana Michels - my love ^^) erfährt habe ich hier als sehr positiv empfunden.

Auch diesen Teil hatte ich recht schnell gelesen und konnte das Buch auf den letzten 70 Seiten überhaupt nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil war gewohnt gut und stellenweise sehr rasant (fand ich im ersten Teil schon super), was das Buch wirklich voran getrieben hat.

Viele der Charaktere kannte man schon aus dem ersten Teil (Nils und seine Kollegen, Jana Michels, Nils Tochter, Doro) und einige neue kamen im Zuge der Ermittlung hinzu.
Aber auch hier hat es Max Bentow wieder geschafft genau das richtige Maß zwischen zu wenigen und zu vielen zu finden - nämlich: genau richtig!

Mein persönlicher Negativpunkt im ersten Teil waren die viel zu genauen Straßenbeschreibungen Berlins.
Auch hier im zweiten Teil blieb man nicht davor verschont, aber für mein Empfinden waren es weniger und nicht so häufig.

Die Tatorte und die Opfer wurden auch hier wieder ziemlich genau beschrieben.
Allerdings verlief alles deutlich "unblutiger" aber nicht weniger bestialisch. Wer selbst einmal mit Bauschaum gearbeitet hat, kann sich sehr bildlich vorstellen wie die Opfer aussehen und auch welche Qualen sie erlitten haben mussten.

Wie bereits im ersten Teil wurde man bei diesem Fall auch lange nicht schlau draus, wer der Täter war - was ich als absoluten Pluspunkt empfinde!

Dieser Teil ist für mich persönlich absolut gelungen, auch wenn ich die Geschichte um Jana und Nils schmerzlich vermisst habe.

Fazit
Wie auch den ersten Teil empfehle ich dieses Buch jedem, der gerne einen spannenden Thriller liest.
Allerdings muss ich sagen, dass es sich empfiehlt zuvor "Der Federmann" zu lesen.
"Die Puppenmacherin" ist zwar ein für sich abgeschlossener Fall, aber die ganzen Zwischenmenschlichkeiten und Privatangelegenheiten können nur schwer verstanden werden, wenn man nicht weiß was sich im ersten Teil zugetragen hat.

 

Der Federmann

Name: Franzy

Datum: 19. September 2015

 

Der Start zu meiner absoluten Lieblingsreihe in dem Genre!

Meinung
Mal wieder war es geschehen, ich stand am Wühltisch und fingerte mir ein Buch raus, bei dem mir das Cover ins Auge stach.
Und da ich absolut ein Händchen für soetwas habe, war es der Teil einer Reihe.
Aber natürlich auch hier mal wieder NICHT der erste Teil, sondern Band 2 ("Die Puppenmacherin").
Ich las in das Buch hinein und dachte 'Da muss es doch einen ersten Teil gegeben haben'...also sah ich nach und tatsächlich - es gab ihn.
Also was tat ich?
Richtig - Ich bracht Band 2 ab und besorgte mir den ersten Teil "Der Federmann".

Der Schreibstil von Max Bentow ist sehr gut.
Es liest sich flüssig und leicht und man kommt schnell voran - was man bei diesem Buch auch unbedingt will!

In diesem Buch steigt die Spannung kontinuierlich an und jedes Mal wenn man denkt 'Das ist der Täter' kommt es ganz anders.
Genau das macht in meinen Augen einen wirklich guten Thriller aus.
Es gibt nicht nur wilde, spannende Passagen. Auf einigen Seiten kehrt auch etwas Ruhe ein und man erfährt die ein oder andere Sache über einen der Hauptcharaktere.
Auch hier ist es genau richtig. Es sind nicht zu wenige Personen um es langweilig werden zu lassen, aber auch nicht zu viele, als dass man den Überblick verlieren könnte.
Noch dazu sind eigentlich alle Personen auf ihre Weise sympathisch - außer der Mörder natürlich ;-)

Ein weiterer Pluspunkt ist in meinen Augen, dass man zwar mitten in den Ermittlungsarbeiten dabei ist, aber es nicht zu viel wird.
Man wird nicht erdrückt von spannungsraubender Arbeit oder deutscher Bürokratie.

Nils Trojan setzt sich oftmals über irgendwelche Regeln hinweg und macht einfach sein Ding.
Ein kleiner Rebell.
Absolut sympathisch!

Mein persönlicher Negativpunkt ist die zu detailgenaue Beschreibung von Straßen.
Immer wieder beschreibt Max Bentow ganz genau durch welche Straßen Nils Trojan fährt (vorangig mit seinem Fahrrad) und wo er landet wenn er nun hier nach links abbiegt und welche Straße es wird, wenn er danach rechts abbiegt.
Das mag ganz toll sein für Menschen, die sich unglaublich gut in Berlin auskennen, da sie dann quasi "mitfahren" können.
Für jemanden wie mich, der von Berlin so gar keine Ahnung hat, ist es aber durchaus nervig.

Die Tatorte werden ziemlich genau und detailiert beschrieben.
Das hilft um sich ein gutes Bild davon machen zu können - ist aber nichts für Menschen mit schwachen Nerven und solchen, die bei einem Blutfleck bereits ohnmächtig werden ;-)

Einmal angefangen wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Semesterferien sei Dank musste ich das auch nicht und hatte es wirklich schnell durch.
Jetzt freue ich mich auf den zweiten Teil, den ich ja schon eine ganze Weile hier liegen habe ;-)

Mit dem tatsächlichen Mörder habe ich nicht gerechnet. Absolut nicht.
In meinen Augen kann auch niemand der dieses Buch gelesen hat behaupten "Das wusste ich von Anfang an"...das wäre eine schamlose Lüge ;-)

Für mich persönlich war es ein durch und durch gutes Buch und ich bin wirklich froh, dass es sich um eine Reihe mit (momentan) vier Büchern handelt.

Ich will mehr.

Mehr von Max Bentow, mehr von Nils Trojan und auch mehr von Jana Michels.

Fazit
Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem, der gerne spannende Thriller liest und kein Problem mit stellenweise wirklich ekligen Beschreibungen hat. Der Mörder ist psychisch krank, was sich eben auch in seinen Taten wiederspiegelt.

 

Die Totentänzerin

Name: Franzy

Datum: 19. September 2015

 

Ich liebe Nils Trojan einfach ♥

Meinung
Nach dem ersten und dem zweiten Band MUSSTE ich einfach Band 3 lesen !
Zu Anfang befinden wir uns Bentow-Typisch in einem Prolog, der uns in ein kleines Liebesabenteuer und einen Mord hineinführt. Was es damit auf sich hat, erfährt der Leser erst sehr weit hinten im Buch - absoluter Pluspunkt, für diese kleine Verwirrung und den "Ach was"-Moment!
In diesem Band wird Nils Trojan sein Platz als Protagonist streitig gemacht. Sein Chef, Hilmar Landsberg, und dessen Frau Theresa nehmen in dieser Geschichte sehr viel Platz ein. Nicht zuletzt ist dies der Tatsache geschuldet, dass Theresa Landsberg einer ganzen Reihe von Morden verdächtigt wird.
Viel mehr kann und will ich dann auch eigentlich nicht mehr dazu sagen, da ich sonst zu viel verraten und die Spannung nehmen würde.
Max Bentow hat es wieder geschafft mich absolut zu begeistern! Sein Schreibstil ist Trojan-Reihe-Typisch flüssig und schnell zu lesen (und man will hier definitiv weiterkommen!) und auch mit der Spannung wurde absolut nicht gespart.
Dieser Band ist noch viel verwirrender als seine Vorgänger. Hatte ich bei "Der Federmann" und "Die Puppenmacherin" schon Probleme den Täter mittendrin zu identifizieren, wird es hier wirklich unmöglich.
Während des Lesens hatte ich sofort einen Verdacht und dachte noch 'Mensch Bentow...das war aber nix!' - doch weit gefehlt!

In dieser Geschichte ist nichts so wie es scheint !

Endlich kommen auch Jana und Nils voran ♥ Ich musste so lange warten und endlich ist es "perfekt". Zwar haben sie so ihre Schwierigkeiten, aber so ist das in der Liebe eben manchmal ;-)

Ein kleiner Kritikpunkt sind mal wieder die zu genauen Straßennamen beziehungsweise Wegbeschreibungen. Irgendwann kenne ich mich in Berlin aus, ohne jemals dort gewesen zu sein :-D
Da das Buch aber der absolute Oberhammer war, sehe ich darüber mal hinweg ^^

Wie auch in den Vorgängerbänden wurden die Tatorte und Leichen wieder sehr genau beschrieben, so dass sofort ein Bild vor Augen erscheint. Bei Max Bentow habe ich schon fast das Gefühl, dass ich mit dabei stehe!

Fazit
Ich liebe die Bücher um Nils Trojan - mehr kann ich eigentlich gar nicht dazu sagen. Ich empfehle wirklich jedem, schleunigst mit dieser Reihe zu beginnen, wenn ihr es noch nicht getan habt!

 
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Fragen an Max Bentow?

Wenn Sie Fragen an den Autor haben, leitet unsere Presseabteilung diese gerne weiter. Bitte schreiben Sie hierzu an Katrin.Cinque@randomhouse.de