Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Das Dornenkind

Name: Maya Shepherd

Datum: 23. Dezember 2015

 

Thriller auf höchstem Unterhaltungsniveau!

Wie nicht anders von Max Bentow zu erwarten beginnt auch der fünfte Band der Nils Trojan-Reihe unglaublich spannend, sodass man direkt von der Geschichte gefesselt ist. Dabei empfand ich den häufigen Perspektivenwechsel als abwechslungsreich – die Kapitel flogen nur so dahin.

Je weiter die Geschichte voranschreitet, umso persönlicher wird der Fall dieses Mal auch für den Ermittler und Protagonisten Nils Trojan. Teilweise passiert so viel auf einmal, dass sich die Ereignisse förmlich überschlagen, jedoch ohne je dabei unübersichtlich zu werden.

Der fünfte Band der Reihe war wirklich spannend und an überraschenden Wendungen kaum zu überbieten, lediglich das offene Ende hat mir nicht so gut gefallen, auch wenn es Hoffnung auf einen weiteren Band der Reihe macht.

Fazit:
„Das Dornenkind“ ist ein großartiger fünfter Band der Nils Trojan-Reihe. Thriller auf höchstem Unterhaltungsniveau!

 

Das Dornenkind

Name: Runner

Datum: 19. Dezember 2015

 

Super Reihenfortsetzung

Als begeisterte Leserin der Nils Trojan-Reihe freute ich mich sehr auf den nächsten Fall.


Ist die Fortsetzung gelungen? In meinen Augen eigentlich schon.
Es war sehr spannend und man wollte unbedingt wissen wie der Sturz - bei dem jeder dachte, das ihn der Federmann niemals hätte überleben können - mit Dr. Gerd Brotter, alias dem "Federmann" weiter ging.
Wie konnte er überleben und flüchten? Wo hat sich der meist gesuchte Serienkiller all die Jahre versteckt? Alle Antworten werden zufriedenstellend beantwortet.


Die Story als Ganzes in "Das Dornenkind" fand ich gut gewählt, denn das plötzlich eine 23jährige Tochter des Federmanns, Wendy Hain, auftaucht, von der man eigentlich das ganze Buch über nicht so richtig weiß, ob sie nun auf der guten oder bösen Seite steht, war sehr spannend und Nerven zehrend erzählt.
Man konnte nie sicher sein, was sie im Schilde führt.


Nur Nils Trojan schwächelte etwas, denn er lies sich meiner Meinung nach recht schnell von der jungen Frau um den Finger wickeln, da hätte ich dem Herrn Kommissar doch etwas mehr Stärke zugetraut.
Zumal er im Verlauf der Geschichte noch einiges davon gebrauchen könnte, denn der Fall - man kann es sich denken - ist mehr als persönlich und lässt Trojan vor Angst schier verzweifeln.
Ob jedoch am Ende alles gut sein wird...? Das müsst ihr selbst heraus finden.

Mir hat der Fall wieder gut gefallen, jedoch hätte ich mir noch eine Spur mehr vom "Federmann" selbst gewünscht. Klar, er ist ist Bestandteil der Geschichte, aber im Grunde war er mir doch zu unscheinbar und ich hätte mir mehr von seiner früheren "Energie" gewünscht.
Das Cover ist mal wieder super gelungen, ich finde es generell toll, dass die ganzen Cover der Reihe ähnlich aussehen.

 

Die Totentänzerin

Name: Anjas Bücherblog

Datum: 07. Dezember 2015

 

Blutig - Verwirrend - Bentow!

Inhalt

Ein totes Paar wird innig umschlungen in einem blutgetränkten Bett aufgefunden. Alles wurde auf bizzare Weise genauestens hergerichtet. Wieder einmal muss Nils Trojan ran und den Mörder so schnell wie möglich finden. Während den Ermittlungen deutet alles auf die Frau von Trojans Chef hin. Aber das kann doch nicht sein - oder doch? Während der Ermittler sich dieser Frage stellt werden die nächsten Opfer gefunden...

Eigene Meinung

Nils Trojan - Die Dritte!
Mittlerweile mag ich den Berliner Ermittler richtig gerne. Es macht mir immer wieder Spaß ihn auf seinen Ermittlungen zu begleiten.
Wie schon bei den beiden Fällen davor, geht es auch diesmal wieder recht blutig zu. Direkt am Anfang schafft es Max Bentow den Leser zu verwirren und die Spannungskurve sehr hoch anzusetzen - sowas liebe ich ja. Gleich zu Beginn scheint die Täterin festzustehen, auch wenn Trojan das nicht wahrhaben will. Aber präsentiert uns der Autor wirklich zu Beginn den Mörder? Findet es selber heraus ;-)
Die Art und Weise wie Bentow mit seinen Lesern spielt und sie jedes Mal aufs neue verwirrt und in eine Sackgasse laufen lässt gefällt mir richtig gut. Genau sowas möchte ich bei Thrillern haben und nicht schon nach 10 Seiten ahnen, wer der Täter ist und dann auch noch Recht haben.
Die Charaktere sind wieder sehr faszinierend dargestellt und ich hatte immer ein gutes Bild vor Augen. Vor allem Theresa Landsberg, die Frau von Trojans Chef, wird mit ihrer labilen und verwirrten Art sehr gut und überzeugend dargestellt.
Sprachlich ist auch "Die Totentänzerin" wieder sehr angenehm zu lesen und die Seiten rasen nur so dahin. Er schafft es jedes Mal wieder mich zu fesseln und mir mehrere Stunden am Stück zu "rauben". Aber für solch einen tollen Autoren und so eine Story "opfert" man seine Zeit doch gerne ;-)
Wenn jemand sich bezüglich der Reihenfolge Gedanken macht, dann kann ich euch beruhigen. Die Bücher sind in sich abgeschlossen. Klar wäre es empfehlenswert der Reihe nach zu lesen, da die Charaktere sich entwickeln, aber es ist definitiv keine Pflicht.

Fazit

Bentow macht dem Genre "Psychothriller" wieder einmal alle Ehre. Es ist blutig, bizarr und nichts ist so wie es scheint. Ich freue mich schon tierisch auf Fall 4 & 5.

Empfehlung

Freunde von verwirrenden, blutigen Thrillern sind hier genau richtig. Als Vergleich könnte man z.B. die Bücher von Sebastian Fitzek nennen.

 

Das Dornenkind

Name: Jeanne D'Arc alias Janine Engel

Datum: 03. Dezember 2015

 

Ich will mehr!

Spannend - Spannender - Max Bentow!
Psycho-Thriller vom Feinsten!
Einer der wenigen Thriller, wo ich dem Autor direkt auf dem Leim gegangen bin!

Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum: 24.08.2015
Verlag : Goldmann Verlag
ISBN: 9783442204328
448 Seiten
Genre: Thriller
Art: Reihe (Band 5)
Autor:

Max Bentow wurde 1966 in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen als Schauspieler tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Mit den fünf bisher erschienenen Kriminalromanen um den Berliner Kommissar Nils Trojan gelang Max Bentow ein großer Erfolg, alle Bücher standen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Klappentext:

Tödlicher als die Rückkehr eines Serienkillers ist nur
seine Rache.
Der Fund von drei Todesopfern, in deren Haut geheimnisvolle Botschaften geritzt wurden, stellt die Berliner Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Während der Ermittlungen wird Trojans schlimmster Albtraum wahr: Er bekommt den Anruf einer Frau, die behauptet, die Tochter des „Federmannes“ zu sein. Der infame Serienmörder war dem Ermittler vor vier Jahren schwerst verletzt entwischt. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater am Leben ist. Trojan merkt schnell, dass er in einen fatalen Sog geraten ist. Denn der „Federmann“ wird nicht eher ruhen, bis er ihn vernichtet hat.

Cover:

Das Cover finde ich total schön und es reiht sich perfekt in die restlichen Cover der Reihe ein. Max Bentows Reihe überzeugt mit einen ganz eigenen Stil.

Schreibstil:

Max Bentow überzeugt mit einem spannenden und fesselnden Schreibstil. Blutige Spannung und detaillierte Umsetzung, so dass man Herrn Bentow seine grausige Geschichte total abkauft.
Ich war schockiert, angewidert, gefesselt und begeistert gleichzeitig.

Meinung:

Seltsame Fälle sind Trojans tägliches Brot. Auch in seinem 5ten Fall bleibt der Gänsehauteffekt nicht aus. Ich muss an dieser Stelle sagen, dass dies mein erstes Buch dieses Autors war und leider greift der 5te Teil das erste Mal innerhalb dieser Reihe einen vorhergegangen Fall auf von Trojan.

Zu Beginn brauchte es kurz ein wenig bevor ich mich eingelesen hatte, doch das Buch lies mich nicht los und so konnte ich schnell den Zusammenhang zwischen dem alten und den neuen Fall herstellen auch ohne den älteren Fall gelesen zu haben kann man der Geschichte zwar etwas schwerer aber dennoch sehr gut folgen.

Mir gefällt die Idee und die Art und Weise wie Max Bentow seine Geschichten verpackt und umsetzt. Ich freue mich auf jeden Fall auf mehr Geschichte/Bücher des Autors und möchte diese spannenden und packenden Lesestunden nicht missen!

Fazit: Ich will mehr! Ich werde auf jeden Fall die 4 Vorgänger-Bände lesen, denn ich will einfach mehr von allem mehr Spannung, mehr von Trojan und seinem Team und vor allem mehr Geschichten von Max Bentow!

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 1 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik: 1,8 von 1 Stern

Gesamteindruck: 4,8 von 5 möglichen Sternen

 

Das Dornenkind

Name: Dufttrunken

Datum: 18. November 2015

 

Wow - das war fulminant!

Wer Max Bentow und, damit verbunden, Nils Trojan kennt, weiß, was ihn hier erwarten wird (und das ist auch absolut erforderlich, Quereinsteiger werden es schwer haben, denn es ist der 5. Band der Nils-Trojan-Reihe).
Doch - und das muss ich gleich zu Anfang sagen - war kein bisheriges Buch der Reihe so fulminant, wie dieses hier.
Die anderen Bücher der Reihe sind natürlich gut und unterhaltsam, aber dieses hier hat dem ganzen noch eine Krone aufgesetzt (vor allem nach dem doch etwas schwachen 4. Band)
.
Im 5. Band, Das Dornenkind betitelt, erzählt Max Bentow von der Rückkehr des Federmannes, der Trojan bereits im ersten Band heftig zugesetzt hatte. und auch in diesem Band Trojan wieder zusetzen wird. Denn das ist sein Plan - Rache nehmen...
Langsam steigernd und trotzdem nicht zäh kommt die Spannung auf;
Bentow hat hier mehrere gute und ausgebuffte Wendungen eingebaut um die Leser bei Stange zu halten - sein Plan geht voll auf. Ist es zum einen die Tochter des Federmannes etwas wankelmütig und man weiß nicht, ob sie auf der guten oder auf der bösen Seite steht oder ist es zum anderen doch die Unklarheit, ob es einen Nachahmungstäter gibt oder nicht - egal, Bentow hat es in diesem Buch voll drauf.
Er spinnt einen Erzählstrang in den anderen, dabei vergisst er die Charaktere nicht, und baut eine komplexe Geschichte auf, die einen voll in seine Krallen nimmt. Ich gebe es ehrlich zu - ich musste schnell lesen und viel, weil es spannend war.
Das Finale kommt quasi mit Pauken und Trompeten und es werden eigentlich alle, im ersten Band aufgeworfenen Fragen, gelöst. Hach - was für ein Leseerlebnis!

Eine kleine Kritik hab ich dann aber doch (aber ich muss fairerweise sagen, dass die mich schon seit Anfang der Reihe stört): Die Sache mit Jana, der ehemaligen Psychologin und Jetzt-Freundin von Trojan,... - für eine Psychologin erscheint sie mir etwas unausgereift und eher nicht so gut in ihrem Job. Auch dieses ewig Hin und Her, ob jetzt oder ob jetzt doch nicht, nervt mich. Ich weiß, dass die Liebe nicht einfach ist, aber diese vorgeschobenen Gründe ('Trojan bringt das Schlechte in ihr Leben') find ich schon ein bisschen... blöd. Mal weist sie ihn ab, mal zieht sie ihn zu sich hin. Wenn man es mal übertrieben betrachtet, zeigt sie genauso psychisch gestörte Anwandlungen wie die Täter auch. So. Jetzt ist es raus.

Trotzdem tut Jana der Spannung und dem Lesefluss der Geschichte glücklicherweise keinen Abbruch und man kann sie getrost ignorieren.
Wer also ein großer Freund von Trojan ist, sollte hier unbedingt zu schlagen.
Und wer mit Trojan noch nichts anfangen kann, sollte schleunigst anfangen die Reihe zu lesen (das erste Buch heißt 'Der Federmann').

Ich habe das Buch genoßen und möchte es unbedingt weiterempfehlen!

 

Das Dornenkind

Name: Lisas Bücherwelt

Datum: 04. November 2015

 

Das Dornenkind

Der Anfang war sofort spannend, jedoch kamen mir leider zu viele Handlungsstränge auf, die ich nicht recht zuordnen konnte und die mich größtenteils nur verwirrt haben. Aufgrund dieser Handlungsstränge gab es auch sehr viele Sichtwechsel, was ich im Verlauf des Buches jedoch gut fand, da man viele undurchsichtige Charaktere kennenlernte, die man anfangs nicht recht zuordnen konnte und die einen auch oft überraschten.

Die Spannung hielt sich eigentlich während des kompletten Buches, es gab immer wieder neue Höhepunkte und unerwartete Wendungen, weswegen man nicht aufhören konnte, zu lesen.

Das Ende war meiner Meinung nach nicht ideal, und auch der Epilog war irgendwie unnötig, da ich finde, man hätte dies auch gut in nur einem Satz zusammenfassen können.

Insgesamt jedoch ein sehr guter Thriller mit viel Spannung und interessanten Charakteren.

Ich freue mich schon darauf, mehr Bücher von Max Bentow zu lesen.


 

Die Puppenmacherin

Name: Capesidehollow

Datum: 01. November 2015

 

zweiter Teil der Nils-Trojan-Reihe: solide, aber nicht überwältigend

Der Klappentext:

Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines neuen Mordfalles gerufen wird, ist er zutiefst erschüttert von dem Anblick, der sich ihm bietet: Der Täter hatte eine junge Frau in den Keller gelockt und sie dort auf ungeahnte Weise ermordet – ihr Körper ist erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist: Damals konnte die Puppenmacherin Josephin Maurer in letzter Sekunde aus einem Keller befreit werden, der Angreifer hatte bereits Spuren seiner makabren Handschrift auf ihrem Körper hinterlassen. Doch der als Täter identifizierte Karl Junker gilt inzwischen als tot – kann es sein, dass jemand ihn kopiert? Oder ist er doch noch am Leben, besessen davon, sein grausames Werk fortzusetzen?

Die Handlung: ஐ ஐ ஐ ஐ

Die Geschichte setzt nur wenig Zeit nach Band 1 (Der Federmann) wieder ein. Nils Trojan ist immer noch angeschlagen von dem alten Fall und freut sich auf den bevorstehenden Urlaub, als ein neuer Fall seine Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Ein Mörder hat eine junge Frau verschleppt und sie auf bestialische Weise mit Bauschaum erstickt. Vor einem knappen Jahr ist ein ähnlicher Fall passiert, doch der Täter kam bei einem Autounfall zu Tode. Gibt es einen Trittbrettfahrer? Und was haben die Frauen gemeinsam? Kennen sie sich? Bevor Trojan dem Täter auf die Spur kommt, geht das Unheil weiter. Er muss sich beeilen, will er weitere Opfer vermeiden.

Die Charaktere: ஐ ஐ ஐ ஐ

Wieder mit von der Partie ist natürlich Kommisar Nils Trojan, welcher keine auffallende Entwicklung seit dem letzten Teil der Serie gemacht hat. Er ist wie fast alle Ermittler aus Kriminalromanen persönlich angeschlagen und versucht selbst nicht im Leben unterzugehen. Dazu gehören unter anderem auch die Besuche bei der Psychologin Jana Michels, zu der bereits im ersten Teil Gefühle entwickelt hatte, diese aber unterdrückt werden, aufgrund des professionellen Umgang miteinander. Der Täter, ein sehr gestörter Mensch, dessen Geschichte ich leider nicht ganz nachvollziehen konnte, aber dazu später mehr.

Schreibstil: ஐ ஐ ஐ ஐ

Der Schreibstil ist wie bereits im ersten Roman sehr fließend und schnell zu lesen. Max Bentow gelingt es eine gewisse konstante untertönige Spannung über den Verlauf zu halten, so dass die Geschichte sehr schnell voranschreitet. Die Kapitel sind geprägt durch Perspektivenwechsel zwischen Ermittler und noch verdeckten Täter, so dass der Leser wieder zum mehr oder weniger allwissenden Begleiter wird.

Atmosphäre/Spannung/Humor: ஐ ஐ ஐ ஐ

Humor darf man in den meisten Thrillern und vor allem Psychothrillern wohl nie so wirklich erwarten, daher ist dieser Teil der Kategorie in meiner momentanen Thrillerwelle wirklich zu vernachlässigen. Die Spannung über ein ganzes Buch aufrecht zu halten und den Leser kontinuierlich an den Gedanken zu fesseln, wer ist denn nun der Täter und vor allem wieso - gelingt dem Autor sehr gut. Die Atmosphäre ist meiner Meinung nach aufgrund des Bauschaums ziemlich eklig, aber dass das täuschen kann, habe ich an meiner Schwester gesehen, die meinte, eine blutige Szenarie wäre da deutlich heftiger. So können Meinungen auseinander gehen.

Idee und Umsetzung: ஐ ஐ ஐ

Hier hatte das Buch meines Erachtens seine Schwäche. Die Idee mit dem Bauschaum fand ich schon sehr abartig und nachdem der Täter immer wieder zu diesem Mittel greift, bei den verschiedensten Opfern und Augenblicken, war ich sehr gespannt, was hinter diesem Tatmuster steckt. Leider fand ich die Auflösung dann doch irgendwie zu weit hergeholt und für mich nicht so wirklich nachvollziehbar. Die Idee ist auf jeden Fall neu, aber grade vielleicht aufgrund der fehlenden Motive nicht so wirklich bisher in Betracht gezogen worden.

Stärken und Schwächen

Die Stärke des Buches ist, dass sie den Leser nicht lange allein gelassen hat. Er wird kurze Zeit nach Band 1 wieder in das Leben von Kommissar Trojan geholt und findet sich damit gleich wieder in seinem Umfeld zurecht, so etwas empfinde ich bei Reihen als wirklich "gemütlich" und es hat etwas von wieder nach Hause kommen. Die Schwäche steckt für mich in der Erklärung des Tatmotives und den Hintergründen. Das führte dazu, dass ich das Buch nicht so wirklich zufrieden am Ende weglegte.

Fazit

Der zweite Teil der Nils-Trojan-Reihe ist ein solider Thriller, definitiv mit seiner Portion Psycho, aber leider halt auch nicht wirklich mehr. Die Idee war anfangs noch originell, aber leider wurde das Ende nicht passend abgerundet. Ich hatte jedoch bereits gehört, dass die Qualität der Reihe wohl mit der Zeit abnehmen soll, und so waren die Erwartungen auch nicht ganz so hoch. Teil 3 und 4 stehen noch auf dem SUB, d.h. ich werde noch nicht aufgeben, und Kommissar Trojan eine weitere Chance geben, schon allein - weil ich auch wissen will, wie es mit ihm und der Psychologin Jana Michels weiter geht.

 

Das Dornenkind

Name: kunterbunte Bücherkiste

Datum: 23. Oktober 2015

 

Eine sehr gelungene Fortsetzung

Lange habe ich auf die Fortsetzung gewartet und endlich bin ich dazu gekommen sie zu lesen. In "Das Dornenkind" von Max Bentow erfährt man mehr über den sogenannten "Federmann" welcher in dem ersten Buch um den Ermittler Nils Trojan eine große Rolle spielte, wusste man als Leser doch nichts genaues über das weitere Schicksal des Serienmörders.
Lange habe ich gerätselt, ob der echte Federmann oder ein Nachahmungstäter hier sein Unwesen treibt. Dem Autor gelingt es den Leser ständig auf die falsche Spur zu führen, was natürlich bis zum Schluss die Spannung auf einem hohen Niveau hält. Durch unerwartete Wendungen habe ich meine aufgestellten Vermutungen immer wieder über den Haufen geworfen und von Neuem mit Rätseln begonnen. Das hatte mir an den anderen Büchern schon so gut gefallen, dass man bei dem Autor nie genau weiß woran man ist und mit allem rechnen muss.
Nils Trojan als Ermittler mochte ich schon in den vorhergehenden Bänden. Auch diesmal war er mir wieder sehr sympathisch. Das mag auch daran liegen, dass diesmal der Fall sehr persönlich wird und Nils nicht mehr weiß wem er noch trauen kann.
Weniger blutig und doch sehr spannend ist dem Autor wieder ein Psychothriller gelungen der unter die Haut geht. "Das Dornenkind" ist mittlerweile das 5. Buch um Nils Trojan. Ohne Vorkenntnisse würde ich das Buch aber nicht zum Lesen empfehlen, zumindest den ersten Teil "Der Federmann" sollte man für das bessere Verständnis kennen.

 

Das Dornenkind

Name: Celines Bücherwelt

Datum: 23. Oktober 2015

 

[rezension] - Das Dornenkind von Max Bentow

Inhalt: Verschiedene Morde halten Kommissar Nils Trojan in Atem. Zudem bekommt er einen Anruf, in dem glaubwürdig behauptet wird, der Federmann (Trojans erster Fall) sei noch am Leben. Damals bedrohte er Trojans Leben und das seiner Freundin Jana, konnte bei der Festnahme schwer verletzt entkommen. Der Federmann hat ein Ziel: Er möchte seine Tochter kennenlernen und dafür ist ihm jedes Mittel recht.

Cover: Die Bedeutung der Katze auf dem Cover war mir zuerst etwas rätselhaft. Vielleicht steht diese wachsame Katze dafür, dass sie Vögel, also in dem Fall vielleicht den Federmann, fängt... Wie gesagt, vielleicht. Die Farbtöne und die Gestaltung passen ansonsten perfekt in die Trojan-Reihe.

Meinung: Das ist ein typischer Bentow-Thriller! Er ist spannend und für die 444 Seiten habe ich zwei Tage gebraucht. Es ist sehr detailiert geschrieben und man bekommt wieder viele Einblicke in das Privatleben und die Gefühle des Kommissars, was ich aber wirklich sehr an Bentows Thrillern schätze.

Fazit: Nur um das mal anzumerken - ich fand es komisch, dass es keine Danksagung gab. Die lese ich nämlich immer mal ganz gerne. Aber natürlich wie gewohnt fällt Bentows toller Schreibstil auf. Der Federmann muss dennoch unbedingt vorher gelesen werden, sonst können einige Zusammenhänge nicht verstanden werden. Nach diesem Teil wird außerdem die absolute Entwicklung des Kommissars und seines Umfeldes deutlich. Ich glaube und hoffe nicht, dass es der Abschluss der Nils Trojan-Reihe ist, allerdings wünsche ich mir bitte keinen Teil mehr, der sich eventuell um den Federmann drehen könnte. Zwei Mal Zufall reicht. ;)

5 von 5 Sternen!

 

Das Dornenkind

Name: booknator

Datum: 19. Oktober 2015

 

Gelungene Fortsetzung, wobei der Vorgänger ein kleinen wenig stärker war

Meine Meinung
Dieses Buch von Max Bentow war irgendwie anders. Da ich den direkten Vergleich zum ersten Band hatte, ist mir hier direkt aufgefallen, dass der fünfte Band einen anderen Stil hat. Das komplette Buch war anders aufgebaut und auch der Schreibstil hatte leichte Veränderungen aufzuweisen. Dennoch lässt sich im Laufe des Buches klar Bentows Handabdruck identifizieren.
Der Einstieg gestaltete sich einerseits verwirrend, andererseits leider auch unnötig langgezogen. Hier geht es vermehrt darum, was Wendy macht und wen sie trifft, wie die drei Todesopfer umkommen und eine Heimlichtuerei um den vemeintlichen Mörder, wobei man als Leser schon weiß, dass es sich dabei um den zurückgekehrten Federmann handelt. Ebenfalls weiß man, wer Wendy ist bzw. als wen sie sich ausgibt. Demnach war am Anfang viel zu viel Seitenverschwendung um nichts und die Zeitspanne, bis dann endlich Trojan in den Mittelpunkt rückte, war zu lang.
Wenn man den Einstieg geschafft hat, kommt die Geschichte richtig in Fahrt. Trojan nimmt die Ermittlungen auf und findet schnell seinen Weg zu Wendy. Von da an nimmt die Geschichte nicht nur an Dynamik zu, sondern stellt Wendy als einen absolut undurchsichtigen Charakter dar. Bis zum Ende weiß man als Leser nicht, welches Spiel sie spielt und auf wessen Seite sie überhaupt steht. Das macht sie absolut unberechenbar und hilft der Spannung im Buch immens.
Auch die Handlung nimmt immer weiter an Spannung zu, woran Wendy nicht unbeteiligt ist. Auf einen Höhepunkt, folgt der nächste und darauf wieder einer, nachdem man dann nicht mehr weiß, wo überhaupt oben und unten ist.
Desweiteren wird mit anderen Charakteren gespielt, von denen man nicht weiß, wer sie überhaupt sind und in welcher Beziehung sie zum Federmann stehen. Generell ist unklar, ob es nur den Federmann gibt oder noch den ein oder anderen Handlanger. Deshalb schwirren dem Leser unzählige Fragen durch den Kopf, welche sich glücklicherweise zum Ende hin aufklären!
Das Ende lässt mich allerdings etwas skeptisch zurück. So richtig hat es mir nicht gefallen, aber ich bin trotzdem Ok damit.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch dieses Buch wieder durchaus gelungen ist. Auch, wenn die Grundstruktur und der Stil anders waren, sollte man als aktiver Leser von Max Bentows Bücher, ein Auge auf dieses Buch habe.
Durch die nicht allzu detaillierte Schreibweise und den allgemeinen Handlungsstrang, sowie die Unberechenbarkeit Wendys, lassen die Geschichte schnell, eine spannende Jagd aufnehmen.
Leider muss bis zu diesem Beginn, ein relativ seitenfressender Einstieg gemeistert werden, welcher nicht langweilig ist und durchaus Verwirrung stiftet, allerdings nur das in die Länge zieht, was man als Leser beispielsweise aufgrund des Klappentextes schon weiß.
Trotzdem ein wirklich lesenswerter Psychothriller, den ich meinen Freunden empfehlen würde.

 
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