Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Der Federmann

Name: Irve

Datum: 14. April 2015

*+* Toller Auftakt einer Psycho-Thriller-Reihe *+*

Liebe Lesefreunde,
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ich habe mal wieder eine Psycho-Thriller-Serie aufgetan, deren erster Fall mich mehr als überzeugen konnte!
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der federmannVon der ersten Seite an hat Max Bentow mich begeistert.
Er hat eine sehr spannenden, gut durchdachten Fall konstruiert, der mich immer wieder mit Überraschungsmomenten und unerwarteten Wendungen einzufangen wusste. Neben der nicht zimperlich geschilderten Mordserie beherrscht der Autor aber auch die weiche, sanfte Seite, mit der er dem Leser die Protagonisten näher bringt.
Egal ob es sich um die späteren Mordopfer, das Ermittlerteam oder die anderen beteiligten Personen handelte, Max Bentow schildert die Charaktere so warmherzig und liebevoll, dass ich meine Sympathien sehr breit streuen konnte.
Dadurch sehnte ich die Auflösung und die Überführung des Mörders noch stärker herbei!
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Das Team um Nils Trojan scheint eine gut funktionierende Truppe zu sein, alle arbeiten Hand in Hand – so war ich voller berechtigter Hoffnung auf einen erfolgreichen Abschluss!
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„Der Federmann“ ist der Auftaktband zu Max Bentows Serie rund um Nils Trojan. Der Autor verschafft dem Leser Einblicke in das Privatleben der Ermittler – aber nicht zu viele. Die Charaktere werden vorgestellt und auch wenn es nicht bei allen privat perfekt läuft, beschreibt Max Bentow durchweg positiv, liebevoll und warmherzig und ich konnte beim Lesen spüren, wie sehr er an seinen Figuren hängt, wie viel Empathie er ihnen entgegen bringt und welches Herzblut bereits jetzt in dieser Psycho-Thriller-Serie steckt.
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Jeder Fixstern am Charakter-Himmel muss sein Päckchen tragen. Es sind realistische, nicht übertriebene Päckchen, die der Autor ihnen mitgibt, solche, die jeden von uns treffen könnten. Das gefällt mir sehr. Normalerweise mag ich es nicht, wenn ich bei einem Thriller zu viel Privatleben der Charaktere aufgebürdet bekomme, vor allem, wenn es in seiner Verworrenheit mit dem Fall konkurriert.
Bei „Der Federmann“ läuft dieses Private zunächst als kleine Ergänzung nebenher und ist als I-Tüpfelchen im späteren Verlauf des Buches mit der Mordserie verknüpft, was mein Mitfiebern mit dem Team und den potentiellen Opfern noch um ein Vielfaches gesteigert hat. Der Wettlauf mit der Zeit wurde immer dringlicher.
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Ein Mörder geht um. Er hat eine Vorliebe für blonde Haare – Pech für Frauen mit dieser Haarfarbe. Wer einmal in seinen Fängen ist, ist so gut wie tot. Und nicht nur das. Der Täter tötet auf schreckliche Weise seine Opfer und stellt sie anschließend äußerst widerlich zur Schau. Bei allen Leichen platziert er einen ausgeweideten Vogel.
Jede blonde Frau kann die nächste sein, die er sich schnappt. Über lange Zeit erahnt niemand die Gründe für die Wahl des Täters.
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Die Polizei tappt lange im Dunkeln, hat mehrere Verdächtige, deren Spuren sich aber über lange Zeit nicht bestätigen oder gar im Sande verlaufen….
Es war zum Haare raufen. Dieses Monster durfte nicht ohne Strafe davon kommen! Ich wollte so sehr, dass der Mörder gefasst und dingfest gemacht würde, und zwar schnellstmöglich!
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Der Psycho-Thriller, der meines Erachtens diese Bezeichnung völlig zurecht trägt, konnte mit einigen überraschenden Wenden aufwarten und mit vielen Lesemomenten, in denen ich vor Schreck die Luft anhalten musste. Zum Schluss hin konnte ich stellenweise die Spannung kaum noch aushalten.
Und das Ende hinterließ bei mir ein erneut ungutes Gefühl….
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Bei „Der Federmann“ konnte ich keinen einzigen Kritikpunkt finden, im Gegenteil: Meine Erwartungen wurden übererfüllt und ich freue mich sehr auf die nächsten Fälle dieser Serie.
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Der sehr flüssige, gefällige Schreibstil macht aus dem Thriller einen wahren Page-Turner, den ich allen Freunden des Spannungs-Faches sehr ans Herz legen möchte!
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Die Mordserie dieses Auftaktbandes ist ganz nach dem Geschmack meiner thrillerigen Lese-Seele.

Zum Buch:
„Der Federmann“ von Max Bentow ist im Januar 2013 unter der ISBN-Nr. 9783442478828 im Goldmann Verlag erschienen. Der Psychothriller umfasst 416 Seiten und ist ebenfalls als Ebook sowie als Hörbuch erhältlich.
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Inhalt:
Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung: Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert. Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord: Wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makabren Gruß in Gestalt eines toten Vogels. Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls – und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.
Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Federmann-Ein-Fall-fuer-Nils-Trojan-1-Psychothriller/Max-Bentow/e378418.rhd

Der Federmann

Name: zeitzumlesen

Datum: 13. April 2015

Spannendes für die Ohren...

Das Cover
Ein guter Titel - wie ich finde. Denn bei dem Namen "Der Federmann" habe ich zuerst an einen Vogel gedacht...

Über das Hörbuch
"Berlin Kreuzberg: Eine junge Frau wird bestialisch hingerichtet und mit Federn und einem toten Vogel bedeckt. Kommissar Nils Trojan hat kaum Zeit die Ermittlungen aufzunehmen, da schlägt der "Federmann" erneut zu. Als Lene, die kleine Tochter des zweiten Opfers, spurlos verschwindet, beginnt ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit."

Es war einmal wieder soweit..und ich brauchte etwas "Packendes" für die Ohren. Noch dazu ein hoffentlich spannendes Hörbuch, was mich auf meinen häufigen Fahrten des "Kinderverteilens" sowie im Wald bei meinen Spaziergängen wirklich fesseln konnte. Nur wortwörtlich gesehen, selbstverständlich. Aber ein Krimi oder Thriller musste es unbedingt sein. Dazu mit einer guten Stimme, was natürlich bei einem Hörbuch eine doch sehr wesentliche Rolle spielt.

So "fiel" ich über Axel Milberg, der den Federmann liest. Schon war ich interessiert, finde ich doch diesen Herrn Milberg als Tatort-Kommissar einfach wunderbar, stellte ich mir seine Stimme, mich auf meinen Spaziergängen begleitend, einfach klasse vor. Und so war es dann auch....

Ein wirklich spannendes Buch, was Max Bentow sich hier ausgedacht hat. Teilweise wirklich eklig, aber so soll es ja auch sein. Dazu passend diese sanfte Stimme des Vorlesers - sehr überzeugend.

Anfangs bin ich immer sehr gespannt, ob ich denn gut in die Geschichte hineinkomme. Denn anders als beim Lesen von Büchern bin ich bei Hörbuchern unterwegs doch schon mal durch andere Dinge abgelenkt, ganz klar.
Das Einfinden in die Geschichte war jedoch völlig problemlos möglich, die Spannung baute sich immer wieder neu auf, so konnte ich mich erneut ganz entspannt in die Geschichte hineinfinden.
Die Charaktere - allen voran der Kommissar, Nils Trojan - sind gut gewählt und auch klasse beschrieben. Und, wie immer, mochte ich die Verknüpfungen zum Privatleben des Ermittlers sehr.

Mein Fazit
Ein sehr spannendes (Hör-)Buch - gepaart mit einer tollen Stimme, hat mir doch die Zeit bestens vertrieben....

Der Federmann

Name: wal.li

Datum: 12. April 2015

Die Furcht

Kommissar Nils Trojan leidet unter Panikattacken, Albträume quälen ihn, er kommt nicht zur Ruhe. Seit seiner Scheidung hat er niemanden zum Reden, seine Affäre mit Doro zählt irgendwie nicht. Heimlich geht er zu einer Psychologin, auf der Dienststelle soll es niemand wissen. Er will voll einsatzfähig sein, um nicht in eine andere Abteilung versetzt zu werden. Als er an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, kann er den Anblick der grausam zugerichteten jungen Frau kaum ertragen. So wie das Opfer zur Schau gestellt wird, könnte alles auf den Start einer Serie hindeuten. Nicht auszudenken, dass es weitere Opfer geben könnte.

Kann das gut gehen? Ein Kommissar mit Problemen, von denen man sich fragt, wie er da seine Kraft voll für die Lösung des Falles einsetzen soll. Was, wenn ihn während einer Verfolgungsjagd eine Attacke heimsucht? Noch meistert Nils Trojan seinen Job, wobei ihm seine Psychologin eine Stütze ist. Allerdings verlangen ihm Fall und Täter alles ab. Die Nerven spannen sich auch beim Lesen mit jeder neuen Wendung, mit jeder neuen Spur, die der Kommissar aufnimmt und die dann häufig nicht wirklich weiterführt. Eigenartig Verhörmethoden führen den Kommissar nicht wahrhaft weiter. Man kann die Angst des Ermittlers, zu versagen, gut nachvollziehen. Er will den Täter fangen, ihn einer gerechten Strafe zuführen und weiteres Unheil verhindern. Ein Scheitern wäre schwer zu ertragen.


Es zieht einen in seinen Bann dieses Buch, einmal begonnen ist es schwer, es aus der Hand zu legen. Bestens geeignet, es in einem Rutsch zu inhalieren. Kaum vorstellbar allerdings, dass ein Ermittler mit doch erheblichen Problemen einfach so weiterarbeitet. Auch einige zufällig scheinende Zusammenhänge wirken etwas konstruiert. Als spannender und rasanter Thriller gelesen jedoch eine tolle Empfehlung des Genres.

Die Totentänzerin

Name: Tines Bücherkiste

Datum: 8. April 2015

Spannend bis zum Ende

Das Buch ist extrem spannend geschrieben. Bis zum Ende hin, war ich nicht sicher, wer hier der Mörder ist und es gab keinen Gärtner :-)
Nils Trojan zwischen dem Glücksgefühl frisch verliebt zu sein und der Unsicherheit ob man seinem Chef trauen kann und wie weit der in den Fall der ermordeten Paare eine Rolle spielt.

Die Totentänzerin

Name: Belles Leseinsel

Datum: 3. April 2015

Eine letzte Umarmung

Nils Trojan bietet sich ein bizarres Bild als er zu einem Tatort in Berlin gerufen wird. Eine Frau und ein Mann liegen nackt im Bett, im Tode durch eine Umarmung vereint. Die Tat weist sehr brutale Züge auf. Noch während Trojan und sein Team auf Hochtouren ermitteln, geschieht der nächste Doppelmord. Und die Indizien verdichten sich, dass Theresa Landsberg, die Frau seines Chefs, in engem Zusammenhang mit den Morden steht.

Nach einem ziemlich schockierenden wie rätselhaften Prolog wechselt Max Bentow zur eigentlichen Story und somit schnell zum ersten Doppelmord. Der Anblick, welcher sich den Ermittlern bietet, ist äußerst grauenhaft und schnell gerät Theresa Landsberg in den Fokus der Ermittlungen. Allerdings zuerst nur bei Nils Trojan und seinem Chef. Hilmar Landsberg versucht anfangs alles, die belastenden Indizien zu ignorieren und bittet Nils, ohne die Kenntnis des restlichen Teams, nach Beweisen für die Unschuld seiner Frau zu suchen. Doch schon bald lassen sich die eindeutigen Hinweise nicht mehr verheimlichen.

Äußerst verwirrend und hochspannend beginnt Max Bentow seinen Thriller und dem Autor gelingt es mühelos, die Spannung bis zum Schluss auf sehr hohem Niveau zu halten. Verwirrend ist der Thriller aus dem Grund, da alle Hinweise auf Theresa Landsberg als Täterin hinweisen. Es scheint wirklich alles perfekt zu passen, aber sollte der Autor wirklich fast von Anfang an seinen Lesern schon den Täter bzw. die Täterin präsentieren? Man mag es eigentlich nicht glauben. Verwirrend zum Zweiten ist, dass Max Bentow oft ein Kapitel beginnt, bei dem man gar nicht so genau weiß, von wem dieses nun handelt. Hier ist neben der ansonsten sowieso sehr mysteriösen Geschichte, ein ständiges Rätselraten gegeben.

Hinzu kommen die äußerst ausgefeilten Charaktere. Gerade Theresa Landsberg wird in ihrer Verwirrung, ihren Blackouts, ihrer Unsicherheit perfekt vom Autor beschrieben. Und auch die Verzweiflung von Hilmar Landsberg, der zwar genau weiß, dass seine Frau sehr labil ist und psychische Probleme hat, mag absolut nicht glauben, dass Theresa irgendetwas mit den Morden zu tun hat. Aber die Indizien werden immer erdrückender.

Die Story wirft in ihrem Verlauf sehr viele Fragen auf, bleibt bis zum Schluss sehr mysteriös und ist von Max Bentow äußerst packend und fesselnd umgesetzt. Bis zum Schluss wirkt die vielschichtige Story sehr gut durchdacht und am Ende bleiben bei dem schlüssig umgesetzten Psychothriller keine Fragen mehr offen.

Fazit: Nils Trojan zum Dritten … wieder eine hochspannende, sehr komplexe, undurchsichtige Story mit einem sympathischen Ermittler.

Die Totentänzerin

Name: Irve

Datum: 25. März 2015

*+* Highspeed für das Gedankenkarussell *+*

Liebe Lesefreunde,
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stellt euch vor, ihr habt es euch mit eurem bzw. eurer Liebsten so richtig muckelig gemacht und ihr wollt einen schönen Abend verbringen. Als es gerade interessant wird, findet euer Spaß ein jähes Ende…..Ein Hammer saust herab…. der Mann ist tot…..begräbt die Frau, die sich nicht aus dieser Lage befreien kann….. Und weil der Täter ein besonderer Perversling ist, schnürt er euch mit einer Wäscheleine zu einem richtig netten Liebespaket zusammen…..für immer vereint.
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Gruselig, oder? Da fragt man sich doch gleich: Wer tut so etwas und vor allem warum?
Ist es einfach nur die Lust am Morden und die Intention, seinen Taten einen individuellen Stempel aufzudrücken? Oder stecken persönliche Gründe dahinter? Hat da jemand noch mit den Paaren eine Rechnung offen? Ich war sehr gespannt, wie sich diese kniffelige Serie an Doppelmorden auflösen würde.
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Der Vorspann hatte es – wie es ja meist der Fall ist – heftig in sich. Meine Thriller-Sirenen gingen an und ich lauschte der gesamten Geschichte mit höchster Aufmerksamkeit. Nichts wollte ich bei der Ermittlungsarbeit verpassen, nicht ein wichtiges Detail versäumen. Denn allein die Vorstellung daran, wie sich die betroffenen Paare gefühlt haben müssen – vor allem die Frauen nach der Tat – machte mich rasend. Stundenlang unter einem Toten liegen zu müssen, ohne mich befreien zu können, um dann schließlich auch selbst zu sterben….abartig und widerlich!
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Die Spannung, die ich schon im Prolog spürte, hielt sich durch den ganzen Thriller. Sie ist nicht konstant hoch, aber fast immer greifbar…schon allein wegen der vielen Ungereimtheiten, die über mich hereinbrachen.
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So leicht machte es der Autor Nils Trojan und dessen Chef Hilmar Landsberg in ihrem dritten Fall aber nicht. Denn die psychisch angeschlagene Frau des Polizei-Chefs rückt immer wieder und immer stärker ins Visier und gilt schließlich als Verdächtige. Was das für Landsberg bedeutet, kann man sich vorstellen. Er ist von der Unschuld seiner Frau überzeugt – natürlich! – und sie selbst hält sich nicht für schuldig, kann sich aber zu den Mordzeiten an nichts erinnern….totaler Filmriss, na super!
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Die emotionale Schieflage wird immer gravierender und ich litt mit der kranken Frau, konnte mir nicht vorstellen, dass sie die Täterin sein sollte. Lag ich damit richtig, oder war ich Max Bentow nur auf einen wohlgeformten Holzweg gefolgt?
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Oder waren die anderen Charaktere, die nach und nach ins Spiel kamen, der Leim, auf den ich dem Autor gehen sollte? Immer wieder griffen Personen in die Handlung ein, die mir äußerst suspekt waren, Hatten sie wirklich Dreck am Stecken, oder gerieten sie nur durch eine unglückliche Verkettung von Zufällen ins Visier? Oder wollten sie sich gar nur interessant machen und hatten mit den Mordfällen eigentlich gar nichts zu tun?
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Apropos Charaktere: „Die Totentänzerin“ ist der dritte Trojan-Fall. Die beiden ersten (Hör-)Bücher „Der Federmann“ und „Die Puppenmacherin“ kenne ich (noch) nicht. Dennoch hatte ich während des gesamten Audiobooks nicht das Gefühl, dass mir irgendwelche Informationen fehlen. Der Autor setzt den Neueinsteiger kurz und knapp ins Bild, was die Vergangenheit der Polizisten betrifft. Somit gibt es für die Kenner dieses Ermittler-Teams und ihre beiden gelösten Fälle keine Längen. Das rechte Maß wurde also gefunden.
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Max Bentow spielt in diesem Psychothriller perfekt mit dem Gedankenkarussell des Lesers, welchem der Sprecher durch seine tolle sprecherische Leistung noch zu zusätzlichem Tempo verhilft. Axel Milberg taucht während des Lesens völlig in die Geschichte ein, es klingt so, als wäre er überall mit dabei und erlebt als passiver Teilnehmer alle Geschehnisse. Er hauchte dadurch dem verworrenen, spannenden Fall eine noch größere Tiefe ein und fesselte mich an meinen MP3-Player….nein, keine Angst, eine Wäscheleine brauchte er nicht dazu. Ich lauschte ganz, ganz freiwillig und rauschte durch dieses Audiobook!
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Danke, Max Bentow, für diesen tollen Psychothriller!
Danke, Axel Milberg, für die wahnsinnig gute Sprecher-Leistung!
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Infos zum Hörbuch:
„Die Totentänzerin“ von Max Bentow ist der dritte Fall für Nils Trojan und wird von Axel Milberg gelesen. Das Audiobook ist unter der ISBN-Nr. 978-3-8445-1299-1 im September 2013 bei „der Hörverlag“ erschienen. Die Laufzeit beträgt 9 Std. 12 min.
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Inhalt:
Als Nils Trojan am Schauplatz eines Mordes eintrifft, wird er mit einem Schrecken ungekannten Ausmaßes konfrontiert: Ein Liebespaar liegt grausam hingerichtet auf dem Bett, in einer grotesken Umarmung im Tod vereint. Bei ersten Recherchen stößt Trojan auf eine Spur zur Frau seines Chefs. Kann es ein, dass sie im Wahn zu Dingen fähig ist, an die sie sich später nicht mehr erinnert? Doch Trojan hat keine Zeit für Spekulationen, denn ein weiteres Paar wird ermordet, und es wird nicht das letzte sein …
Quelle: RandomHouse
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Der Sprecher:
Axel Milberg war bis 1998 Mitglied des Ensembles der Münchner Kammerspiele und arbeitete mit Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas Langhoff oder Dieter Dorn. Mitte der 90er Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, z. B. in “Nach fünf im Urwald” (1995), “Jahrestage” (2000), “The International” (2009), “Ludwig II.” oder “Hannah Arendt” (2012). 2013 spielte er in den Verfilmungen der Romane “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche und “Rubinrot” von Kerstin Gier. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als “Tatort”-Kommissar Klaus Borowski auf Verbrecherjagd.
Quelle: Randomhouse

Der Federmann

Name: Johanna

Datum: 9. März 2015

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

Max Bentow lernte ich im Sommer 2013 bei seiner Lesung im Rahmen der Crime Cologne kennen und dort konnte er mich sofort überzeugen. Vorher hatte ich noch nichts von ihm gehört. Da mir sein Schreibstil auf Anhieb gut gefiel und auch er als Autor symphathisch war, beschloss ich mit dem ersten Teil der Nils Trojan-Reihe anzufangen. Wie ihr seht hat sich das Lesen dieses Buchs jedoch ziemlich verzögert. Jetzt hab ich es aber endlich geschafft.

Nils Trojan lernen wir als jemanden kennen, der für die Polizei arbeitet, eigentlich jedoch gar nicht gut zurecht kommt mit seinem Job. Denn dieser Job ist nicht einfach nur eine Arbeit sondern etwas, was sein Leben komplett einnimmt. Sein Handy klingelt andauernd, immer ist er auf dem Sprung und die Erlebnisse, die er tagtäglich erfährt, verfolgen ihn bis in den Schlaf. Es scheint als ob Nils Trojan nie wirklich zur Ruhe kommen kann. Die einzigen Stunden in der Woche, in denen er sich wirklich wohl fühlt, sind die Sitzungen bei seiner Therapeutin Jana, für die Nils schnell auch mehr empfindet.

Doch gerade als Nils erste Annäherungsversuche gegenüber Jana beginnt, wirft ihn ein neuer Mord - der sich schnell zur Mordserie ausweitet - völlig aus der Bahn. Immer wieder werden völlig entstellte Frauenleichen mit leeren Augenhöhlen und einem Vogel als "Markenzeichen" gefunden.

"Der Federmann" nimmt sehr schnell an Fahrt auf und kann über die ganze Lesedauer die Spannung halten und gegen Ende noch mal gut steigern. An und für sich ist die Idee einer Mordserie als Thriller-Thema nichts Neues, jedoch kommt zu keinem Zeitpunkt während des Lesens Langeweile auf. Nils Trojan hat einen sehr eigenen Charakter, der dem Buch seine Würze verleiht und den Leser an einigen Stellen auch mal schmunzeln lässt.

Mir gefällt es bei Thrillern immer gut wenn man mehr über die Charaktere erfährt und sich nicht alles nur auf einer blutrünstigen Ebene bewegt, bei der die Protagonisten austauschbar wären. Max Bentow hat genau dies beim "Federmann" wunderbar geschafft.

Über das Ende möchte ich nichts verraten, das solltet ihr selber herausfinden. Ich kann nur sagen: Ihr werden den "Federmann" nicht beiseite legen wollen und zumindest mich hat das Ende auch sehr gepackt!

Demnach vergebe ich gerne 5 von 5 Sternen und freue mich schon auf die Fortsetzung, die ich sicher auch in Kürze lesen werde!

Der Federmann

Name: Tim Koehl

Datum: 6. Februar 2015

Klasse

Das Buch hat mich so gefesselt das es innerhalb eines Tages gelesen war. Ich muss ehrlich gestehen das ich erst vor kurzem aufmerksam auf max bentow geworden bin. Ich wurde nicht enttäuscht und freue mich riesig auf die nächsten Teile

Der Federmann

Name: Birgitt Rohde

Datum: 12. Oktober 2014

Spannend

Ich habe lange nicht mehr ein so spannendes Buch gelesen, und so schnell .es hat mich einfach nicht mehr losgelassen.Etwas "blutrünstig" vielleicht,aber ich finde es gut wenn auch privates über Komissare und Ermittler einfließt.
Ich bin schon sehr gespannt auf "Die Puppenmacherin" was ich mir jetzt kaufen werde. Wenn es auch so gut ist haben sie die besten Changsen in die Gilde meiner Lieblingsautoren aufzusteigen ;).
Und ich werde dann sicher auch die anderen Bücher lesen und sie weiter empfelen.

Der Federmann

Name: Sascha Buch

Datum: 26. September 2014

Unglaublich

Lieber Max Bentow,


Ich habe gestern den Roman "Der Federmann" zu Ende gelesen und muss Ihnen sagen, es hat mich überwältigt. Ich habe bei jeder Frau und natürlich besonders bei Nils mitgefiebert und habe ein Stechen im Herzen gespürt wenn jemand nicht gerettet werden konnte. Es ist eines der schönsten und gleichzeitig schrecklichsten (in guter Hinsicht natürlich) Bücher die ich lesen durfte und möchte mich herzlichst bedanken dafür. Ich werde mir demnächst auch die anderen drei Werke von Ihnen kaufen und freue mich schon sehr darauf erneut in ihre Welt des Verbrechens eintauchen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Buch

Fragen an Max Bentow?

Wenn Sie Fragen an den Autor haben, leitet unsere Presseabteilung diese gerne weiter. Bitte schreiben Sie hierzu an Katrin.Cinque@randomhouse.de