Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Der Schmetterlingsjunge

Name: Allerleiauslese

Datum: 31. Juli 2018

Erschreckend und spannend

Nils Trojan und seine Kollegen sind entsetzt, als sie es mit dem sogenannten ,,Bodypainter" zu tun bekommen, der auf den nackten Rücken seiner Opfer groteske bunte Schmetterlinge malt. Während der Ermittlungen kommt er dem Team immer wieder gefährlich nah, doch sein Motiv bleibt lange im Unklaren... .
Dies ist bereits der siebte Thriller, der sich um den Berliner Komissar Nils Trojan dreht. Dabei muss man nicht die ganze Reihe gelesen haben, sondern kann aus meiner Sicht auch gut mit dem ,,Schmetterlingsjungen" anfangen.
Max Bentow hat es auch dieses Mal geschafft, eine glaubhafte und sehr erschreckende Handlung zu entwerfen, in der gleichermaßen Nils Privatleben, der Fall an sich und auch die Leben der Opfer des Killers eine tragende Rolle spielen. Mir hat auch gefallen, dass es einige Seiten gibt, in denen der Täter aus seiner Vergangenheit erzählt und somit auch sein Motiv nach und nach deutlich wird. Jedoch konnte ich dadurch auch relativ schnell erkennen, wer der Mörder ist, was natürlich einen Teil der Spannung schon vorweg genommen hat.
Nils Trojan beweist auch in diesem Psychothriller, dass er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat und es ihm sehr wichtig ist, dass jeder Täter, egal wer es ist, seine Strafe bekommt. Den Täter verfolgt er ohne Kompromisse und ohne Rücksicht auf seine Gesundheit und sein Schlafbedürfnis. Bei ihm mag ich besonders, dass er nicht der perfekte Ermittler ist, der sofort durch wenige Hinweise den Mörder schnappt. Stattdessen hat auch er seine Ecken und Kanten, macht Fehler und erkennt auch nicht immer sofort die bewusst falsch gelegten Spuren des ,,Bodypainters". Genau das macht ihn als Figur so glaubwürdig und auch authentisch.
Vom Schreibstil her lässt sich das Buch gut und auch einfach lesen. Spannung wird von Anfang an erzeugt und kann auch fast durchgängig gehalten werden. Der Fall selbst ist schon etwas gruselig, gerade weil man als Leser oft mit dabei ist, wenn der ,,Bodypainter" seine Tat vorbereitet und begeht. Jedoch wird im Buch gut begründet, warum er bestimmte Dinge tut und was ihn bei seinen Morden antreibt.
Insgesamt ist ,,Der Schmetterlingsjunge" ein gleichsam unterhaltsamer, aber auch erschreckender Thriller, der mir gut gefallen hat. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Buchfeeling

Datum: 31. Juli 2018

spannend, doch am Ende ging die Luft aus

Ein wirklich beängstigendes Szenario: Eine alleinstehende Mutter mit Kind wird nachts überfallen, ermordet und mit einem Gemälde “verziert”. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch die Tote soll nicht das einzige Opfer bleiben. Was treibt den Täter an? Wieso bemalt er die Frauen und warum sind deren Füsse ebenfalls im Fokus des Täters?

Als Leser springt man zwischen verschiedenen Protagonisten hin und her und bekommt daher viele Emotionen mit, die die Story sehr fesselnd machen. Auch den Täter bekommt man dadurch sehr schnell in den Fokus. Doch auch wenn man weiß, wer er ist, sind die Zusammenhänge unklar. Was ihn aber antreibt, wird schnell klar.

Die Ermittler Nils Trojan und seine Kollegen sind dem Täter immer einen Schritt hinterher. Sie kommen ihm Nahe, doch er spielt mit den Beamten. Er legt Hinweise, die sie nicht übersehen können, aber deren Sinn sie nicht verstehen. Und so entwickelt sich ein zermürbendes Katz- und Maus-Spiel.

Ein wenig nervig war die aufdringliche Kollegin von Nils und das Liebesgeplänkel der beiden. Irgendwie war mir Steffi unsympatisch durch ihre Art und die Affäre fand ich irgendwie fehl am Platz.

Viele Protagonisten sind ein wenig seltsam, zum Beispiel der Pathologe, auch der Chef der Einheit, dann der Vater von Trojan (hier fehlt mir wahrscheinlich das Wissen aus den vorangegangenen Bänden)…

Alles in Allem ein spannender Thriller, allerdings hatte ich mir irgenwie mehr erwartet. Am Ende konnte er mich nicht mehr fesseln… wohl, weil mir Trojan und Steffi beide so unsympatisch waren. Einzig der Täter selbst hat bis zum Schluß die Spannung aufrecht gehalten.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Dirk Heinemann

Datum: 29. Juli 2018

Tanz der Schmetterlinge

Heute möchte ich Euch einen spannenden Psychothriller von Max Bentow vorstellen. Bisher habe ich von Max Bentow weder etwas gelesen, noch etwas gehört.

Das Hörbuch Schmetterlingsjunge ist bereits der siebte Fall des Berliner Kommissars Nils Trojan. Im Jahr 2011 erschien das erste Buch der Trojan-Serie unter dem Namen Der Federmann. Bis 2016 folgte jährlich ein weiterer Fall.
Vor kurzem ist nun der neueste Fall erschienen.

Kommissar Nils Trojan wird an einen Tatort in Berlin Kreuzberg gerufen. Dort liegt eine ermordete Frau auf ihrem Bett. Auf dem Rücken hat sie eine große Zeichnung eines Schmetterlings. Kurz darauf taucht eine weitere Tote mit einem Schmetterling auf dem Rücken auf. Verzweifelt versucht der Kommissar zusammen mit seiner Kollegin zu begreifen, was den Täter dazu treibt und ob es zufällige Opfer sind.

Am Anfang des Buches hatte ich mein Tun, mich in die Geschichte hineinzufinden. Da die Handlung zwischen verschiedenen Orten herumspringt. Nach einiger Zeit ergab alles aber einen Sinn und die Zusammenhänge waren erkennbar.
Die Geschichte wird durchweg spannend erzählt und die kompletten Zusammenhänge erschließen sich erst am Ende des Buches. Gelesen wird das Buch von Axel Milberg, was zur Folge hatte, dass ich bei der Rolle des Kommissars immer wieder Kommissar Borowski aus dem Tatort Kiel vor Augen hatte. Axel Milberg liest das Buch in einer ruhigen aber sehr intensiven Art. Es ist ihm gut gelungen die Spannung des Buches herüberzubringen.

Trotz der anfänglichen Probleme muss ich abschließend feststellen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat, das Buch zu hören. Da ich die ersten sechs Fälle noch nicht kenne, werde ich mal nach diesen Ausschau halten. Auch die im Buch vorkommende Biosphäre Potsdam werde ich mal besuchen.

Das Porzellanmädchen

Name: Chattys Bücherblog

Datum: 25. Juli 2018

Eine gut durchdachte Story, die einem stellenweise den Atem stocken lässt.

Da ich schon mehrere Bücher des Autors gelesen habe, wusste ich, auf welchen Schreibstil ich mich hier einlassen würde. Und tatsächlich, Max Bentow hatte es wiedermal geschafft mit während des Lesens den Atem zu rauben. Na ja, zumindest stellenweise.
Sehr interessant fand ich die Behauptung (ich muss hierzu mal im Internet recherchieren), dass sich laut Statistik unter hundert Menschen ein Psychopath befindet. Als ich davon gelesen habe, wurde mir irgendwie ganz anders. Wie oft saß ich im Flugzeug mit mehreren hundert Menschen auf engstem Raum? Wie oft war ich mit dem Zug unterwegs? Oh mein Gott! Schreckliche Vorstellung!
Die Story ansich fand ich sehr ansprechend. Sie war spannend geschrieben und oftmals auch sehr schonungslos erzählt. Jedoch hatte mich diese Puppe irgendwie immer an "Jacky, die Mörderpuppe" erinnert und ich musste permanent an diese Inszenierung denken.
So sehr mir die Story gefallen hatte, so unangenehm empfand ich die Protagonistin. Irgendwie bin ich mit ihr nie so richtig warm geworden. Sie blieb für mich durchgängig unscheinbar. Ihre Handlungen war zwar da, und größtenteils auch nachvollziehbar, dennoch konnte ich keine Verbindung zu ihr aufbauen.
Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken. Das Cover ist sehr eindrucksvoll. Diese Augen strahlen eine Traurigkeit aus, die mich sofort in Beschlag genommen hat. Ansonsten ist die Farbgebung recht hell gehalten, so dass sich wirklich alles auf die Augen konzentriert. Der Klappentext wurde sehr ansprechend gewählt. Er macht neugierig ohne zuviel zu verraten.
Ach ja, und wenn die Augen müde werden, dann greife ich auch gerne mal zum Hörbuch. So auch in diesem Fall. Und ich muss sagen: Das war wirklich eine sehr gute Entscheidung. Denn diese Sprecherstimme hat mir manchmal wirklich Gänsehaut beschert. Exakte, pointierte Betonungen machten das Einschlafen nahezu unmöglich und ich war oftmals wie im Sog und wollte immer weiter dieser kraftvollen Stimme lauschen.
Lesespaß oder Lesefrust?
Da ich bei diesem Thriller nicht unbedingt von Spaß sprechen kann, möchte ich es eher so umschreiben, dass mir das Lesen bzw. das Hören sehr großen Spaß gemacht hat.Eine Story, die unheimlich wirklich, wenngleich auch die Protagonistin nicht unbedingt mit Sympathie punkten konnte.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Luise

Datum: 25. Juli 2018

Genial 😀👍👍👍

Das neue Buch ist einfach genial, sehr spannend u man fühlt sich von der ersten Seite an mitten im Geschehen. Man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen...so wie die anderen Bücher auch von Max Bentow.
Er hat eine Art une Weise zu schreiben, die so packend u spannend ist...und vor allem geht es sofort auf den ersten Seiten los, sodass man direkt "im Buch" ist.
Jetzt ist leider wieder Warten angesagt...auf sein nächstes Buch.
Natürlich habe ich, bevor ich angefangen habe zu lesen, die Nummer angerufen. Ich war so gespannt auf seine Stimmt. Klasse Idee, die mich zum Lächeln gebracht hat.
Liebe Grüße an Max Bentow...weiter so!!

Der Schmetterlingsjunge

Name: Readingfaraway

Datum: 23. Juli 2018

Ein solider Psychothriller, der für konstante Spannung sorgt

Inhalt

In Berlin wird eine Leiche gefunden, deren Rücken mit einem riesigen Schmetterlingen bemalt wurde. Als eine zweite Leichte auftaucht, wird schnell klar, dass die beiden Fälle miteinander in Verbindung stehen und Aufgabe der Berliner Mordkommission ist es, diese Verbindung zu finden, denn scheinbar haben die beiden Mordopfer nichts miteinander zu tun. Als der Berliner Mordkommissar Nils Trojan am zweiten Tatort vom Täter selbst angegriffen wird, stellt sich heraus, dass der Mörder ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Ermittlern spielt...

Das hat mir gut gefallen

Der Schreibstil
Max Bentow hat einen flüssigen Schreibstil. Durch verschiedene Erzählperspektiven und Cliffhanger am Ende seiner Kapitel schafft es der Autor, konstant Spannung aufrechtzuerhalten, die dafür sorgt, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte.

Der Protagonist
Nils Trojan ist ein Mensch mit Ecken und Kanten und dadurch wirkt er so authentisch und greifbar. Er hat seit längere Zeit mit Panikattacken zu kämpfen und hat zu seinem Vater ein Verhältnis, das wenig von Liebe geprägt ist. Nils Trojan liebt seinen Job, möchte aber auch für seine fast erwachsene Tochter Emily da sein. Er scheint durch seine Schwächen aber auch durch seine Liebe zu seinem Beruf wie aus dem wahren Leben gegriffen, es könnte jemand sein, der direkt um die Ecke wohnt.

Die Kunst, eine Fortsetzung nicht wie eine Fortsetzung wirken zu lassen
Bei Der Schmetterlingsjunge handelt es sich um den siebten Teil der Thrillerreihe rund um den Berliner Mordkommissar Nils Trojan. Doch Max Bentow gelingt es, dass man diesen Roman auch lesen kann, ohne vorher die andere sechs Teile der Reihe gelesen haben zu müssen. Es wird kaum auf vorhergegangene Ereignisse eingegangen und wenn, dann werden sie so dargestellt, dass man auch als Neueinsteiger weiß, was vorgefallen ist, ohne dass die Handlung der vorherigen Bände zu stark gespoilert werden.

Das hat mir nicht so gut gefallen

Der Fall
Ich lese wirklich viele Psychothriller und habe dementsprechend recht hohe Erwartungen an Bücher aus diesem Gerne. Leider konnte Der Schmetterlingsjunge meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden, denn es gab leider kaum unvorhergesehene Wendungen für mich. Für mich war der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Mordfällen ziemlich schnell klar und auch, davon, wer der Mörder ist, hatte ich sehr schnell eine Ahnung, die sich dann auch als richtig herausgestell hat.

Fazit

Auch wenn Der Schmetterlingsjunge mir als Viel-Thriller-Leser , was den Fall angeht, nicht viel neues bieten konnte, war dieses Buch für mich dank des Schreibstils und des tollen Protagonisten ein wahrer Lesegenuss und Pageturner. Ich vergebe 3 von 5 Sterne für einen soliden Psychothriller und bin schon gespannt, welchen Fall Nils Trojan als nächstes lösen muss.

Der Schmetterlingsjunge

Name: hope23506

Datum: 22. Juli 2018

Ein Highlightbuch von Max Bentow

INHALT:
Diesmal jagt unser Kommissar Nils Trojan einen besonders perfiden Mörder. Er lässt sein Opfer mit einer wunderschönen Zeichnung auf dem Rücken, einem Schmetterling, zurück. Dieses "Kunstwerk" macht Nils und seine Mitarbeiter sprachlos und sie tappen noch völlig im Dunkeln. Wenige Tage später taucht eine weitere Leiche nach dem gleichen Muster auf und Nils erkennt, dass der Mörder mit ihm spielen will und ihm kleine Botschaften hinterlässt. Und somit beginnt ein Verwirrspiel um Leben und Tod und Nils versucht sich einmal wieder viel zu tief in die Psyche des Mörders hineinzuversetzen.

MEINE MEINUNG:
"Der Schmetterlingsjunge" ist der 7. Fall für den Berliner Komissar Nils Trojan. Ich habe alle anderen Bücher auch gelesen und finde, sie werden, wenn das gehen sollte, immer besser. Von der ersten Seite an konnte mich Max Bentow mit seinem neusten Thriller fesseln und faszinieren. Ich fand die Darstellung so präzise erklärt und die ganze Grausamkeit hat er sehr gut beschrieben, ohne dass es übertrieben gewirkt hat. Der Thriller lebt von seiner Schnelligkeit und von der Dramatik und lässt einem kaum Luft zum Atmen. Als Leser wird man völlig in die wahnsinnige Jagd hineingezogen und verfolgt gespannt das Puzzlespiel, welches er hinterlässt. Das ganze Buch ist gespickt von Wendungen und unvorhergesehenen Geschehnissen, so dass die Spannung immer auf dem höchsten Level bleibt. Auch sehr interessant fand ich, dass Max Bentow das Leben von unserem Kommissar immer weiter erzählt und man dadurch eine angenehme Nähe zu ihm aufbauen kann. Der Thriller ist super gut durchdacht und man kann das Geschehen sehr gut nachverfolgen. Der Psychothriller ist ein absoluter Pageturner, der einem keine Ruhe gönnt.

FAZIT:
Für mich wieder ein wahres Meisterwerk vom Meister des Psychthrillers. Unbedingt lesen und das Buch erleben. Keine Frage, natürlich 5/5 Sterne.
🌟🌟🌟🌟🌟

Der Schmetterlingsjunge

Name: Nadine1986

Datum: 21. Juli 2018

Ein perfekter Psychothriller

Dies ist der siebte Fall für Nils Trojan. Wieder einmal schafft es Max Bentow mich an ein Buch zu fesseln. Sein Schreibstil ist einfach total flüssig und man mag seine Bücher auch gar nicht weg legen, nur muss ich irgendwann dann doch schlafen  :-)

Der siebte Fall von Nils Trojan ist wieder einmal grauenvoll, beängstigend, packend, spannend und schrecklich. Von Anfang an steigt die Spannung und das Interesse zu erfahren wie es weiter geht. Gerade wenn Nils Trojan bei einem Opfer ist oder zu einem weiteren Opfer gelangt, endet das Kapitel und man ist beim Mörder und seinem Opfer. Andersherum ist es genauso. Und genau da möchte man unbedingt wissen was der Mörder mit seinem Opfer anstellt und dann ist man wieder bei Nils Trojan und seiner Kollegin Stefanie. Ich liebe solche Wechsel, da die Spannung so ins Immense steigt und man Kapitel um Kapitel verschlingt.

Das Interesse, warum der Mörder seine Opfer mit solchen Kunstwerken verziert und brutal ermordet, steigt von Seite zu Seite immer mehr an. Ich konnte es gar nicht erwarten endlich mehr zu erfahren. 

Auch kommt das Liebesleben von Nils nicht zu kurz und seine Tochter taucht auch ab und an mal auf. Für mich eine totale Kaufempfehlung.

Eines darf ich nicht vergessen. Im Buch steht eine Nummer. Man solle Max Bentow anrufen. Dies habe ich getan. Solche Aktionen sind echt cool.

Der Schmetterlingsjunge

Name: die.bueecherdiebin

Datum: 21. Juli 2018

Rasant und spannend

Inhalt: Die Tote lag bäuchlings auf dem Bett - auf ihren Rücken hatte ihr Mörder einen riesengroßen wunderschönen Schmetterling gemalt. Nils Trojan und seine Kollegen sind fassungslos, doch nur zwei Tage später finden sie ein zweites Opfer mit einer ähnlichen Bemalung. Der Mörder hinterlässt an den Tatorten Spuren für die Polizei, die auf weitere Verbrechen hinweisen und spielt ein perfides Verwirrspiel mit den Ermittlern.

Meine Meinung. „Schmetterlingsjunge“ ist bereits der 7. Fall für Nils Trojan und bisher habe ich alle Bücher gelesen. Manche fand ich super, andere weniger gut.
Ich bin eigentlich kein Fan von Thrillern, in denen es um psychopathische Serienkiller geht, die eine traumatische Kindheit hatten. Davon gibt es auch schon jede Menge. Trotzdem hat mich diese, in meinen Augen etwas absurde (damit meine ich die Art der Morde) Geschichte, von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil ist einfach, flüssig und zusätzlich durch die große Schrift sehr schnell zu lesen. Die Handlung ist rasant und spannend, ohne überflüssige Längen, und da jedes Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger endet und es viele Perspektivwechsel gibt, lässt sich das Buch nur schwer zur Seite legen.
Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser in Rückblicken mehr über die Vergangenheit des Täters und kann so den Ursprung seiner Taten erkennen.
Die sich anbahnende neue Liebesgeschichte ist ziemlich vorhersehbar und für mich persönlich auch überflüssig, nimmt aber zum Glück nicht zu viel Raum ein und ich bin froh, dass Trojans Beziehungsprobleme mit Jana endlich in den Hintergrund treten.

Fazit: Für mich war „Schmetterlingsjunge“ ein echter Pageturner und deshalb sehe ich gerne über einige kleine inhaltliche Schwächen hinweg.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Rosa | Buchgeschnipsel

Datum: 20. Juli 2018

Unvergessliche Atmosphäre, absoluter pageturner

"Wer zu lange und zu tief in menschliche Abgründe schaut, verliert irgendwann die Distanz. Dann löst sich alles auf. Gut und Böse verschwimmen. Nichts hat mehr Kontur."

INHALT:
Die Berliner Mordkommission ermittelt in einem äußerst kopfzerbrechenden Fall. Die Opfer werden bemalt - mit Schmetterlingsflügeln versehen. Nils Trojan steht dem nun 7. Fall gegenüber und ist gemeinsam mit seiner Kollegin Steffi dem Mörder auf der Spur. Dieser spielt mit ihnen ein makabres Katz und Maus Spiel. Er ist ihnen ständig einen Schritt voraus, doch Trojan's Bauchgefühl sagt ihm er ist ganz in der Nähe.

FAZIT:
Max Bentow beherrscht es eine unvergessliche Atmosphäre zu schaffen. Beim Lesen schaut man sich gerne immer wieder mal um oder macht doch noch das Licht an und verschließt alle Fenster. Der Schmetterlingsjunge ist ein absoluter pageturner, kaum aus der Hand zu legen. Die Charaktere bauen sich Kapitel für Kapitel auf und mit jeder Zeile kommt man der Wahrheit immer näher, bis es plötzlich klick macht und man spürt den Wettlauf gegen die Zeit. Nach "Das Porzellanmädchen" ist Der Schmetterlingsjunge mein zweiter Bentow Roman und ich liebe es. Gerne mehr davon Herr Bentow.

P.S.: Ich habe mich nicht getraut unter der kostenlosen Nummer anzurufen... deshalb weiß ich auch nicht was sich dahinter befindet. Falls Du dich getraut hast, bitte teile deine Erfahrung mit mir!

Fragen an Max Bentow?

Wenn Sie Fragen an den Autor haben, leitet unsere Presseabteilung diese gerne weiter. Bitte schreiben Sie hierzu an Katrin.Cinque@randomhouse.de