Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Der Federmann

Name: CrazyCatsMom

Datum: 30. Mai 2015

Der Federmann

Nachdem ich mal wieder auf der Suche nach einer Serie war, wurde ich zufällig auf den ersten Teil um den Ermittler Nils Trojan aufmerksam. Das Buch hat mir gut gefallen, allerdings war es an einigen Stellen doch sehr vorhersehbar.

Coralie Schendel wird tot aufgefunden. Der Täter hat ein grausiges Bild hinterlassen, denn die Tote ist nicht nur nackt und verstümmelt, sie hat außerdem einen toten Vogel in ihrer geöffneten Bauchhöhle. Es bleibt aber nicht bei diesem einen Mord. Nils Trojan ist der Ermittler in diesem Fall und bringt sich bei der Aufklärung selber in Gefahr.

Erst dachte ich, "Der Federmann" wäre ein schrecklicher Titel für dieses Buch, aber es ergibt tatsächlich Sinn, wie man im Laufe des Buches erfahren wird. Alles dreht sich um Vögel, genauer gesagt um Dompfaffen, die immer vor den Morden bei den jeweiligen Frauen auftauchen. Das Buch ist spannend geschrieben, obwohl einige Szenen doch vorhersehbar waren. Die typischen Elemente, beispielsweise ein Ermittler, dessen Privatleben chaotisch ist, durfte auch nicht fehlen. Die Auflösung der Morde und die Geschichte um den Täter waren nachvollziehbar. Die Sprache ist einfach gehalten, aber das habe ich von einem Psychothriller auch erwartet. Ab und an wird der Leser auf eine falsche Spur geführt, was das Ganze noch etwas spannender macht. In die Figuren konnte ich mich allerdings nicht hineinversetzen, obwohl aus Trojans Leben recht viel erzählt wird. Vielleicht ändert es sich in den Folgeteilen, schließlich muss man sich ja auch erst mal kennen lernen ;-)

Mir hat das Buch gut gefallen und ich werde auch die Folgebände "Die Puppenmacherin", "Die Totentänzerin", "Das Hexenmädchen" und "Das Dornenkind" in der nächsten Zeit lesen.

Die Totentänzerin

Name: Berlin Books

Datum: 24. Mai 2015

Dieser Teil hat mich mehr begeistert als die vorherigen Bände der Reihe

Endlich wieder ein neuer Roman rund um Nils Trojan.
Nils Trojan ist 2ter Chef in der Berliner Mordkommission. Und mal kein völlig kaputter Ermittler, der nur noch mit Alkohol über die Runden kommt. Er hat zwar auch so seine Problemchen aber diesen stellt er sich schon seit dem ersten Band der Reihe. Er ist mir im Gegensatz zu anderen klischeehaften Ermittlern, mit der sympathischste.
In diesem Band spielt sein Privatleben, neben dem Fall, aber keine große Rolle. Es geht diesmal um das Privatleben seines Chef´s oder besser gesagt um das seiner Frau. Und dieser Teil hat die Spannung am Laufen gehalten.
Umso mehr darüber in dem Buch ans Licht kommt, umso mehr wechselt man zwischen seinen Vermutungen wer der Täter ist. Erst auf den letzten Seiten kann man schon erraten wer der Täter ist.

Der Schreibstil ist schlicht gehalten, wie bei den meisten Thrillern aber gerade dadurch lässt er sich auch so schnell weglesen. Klasse fand ich auch die kurzen Kapitel. Dadurch das man in jedem Kapitel etwas Neues erfährt und das immer aus der Sicht eines anderen Charakters, gab es keinen Punkt wo es langweilig wurde.

Die Puppenmacherin

Name: Büchermonster

Datum: 20. Mai 2015

Ein solider Thriller mit den schon aus dem Vorgänger bekannten Schwächen

Als Thriller-Fan mit langjähriger Leseerfahrung glaubt man irgendwann, man hätte an Tötungsmethoden und Mordwaffen mittlerweile alles schon einmal erlebt und sei vor Überraschungen gefeit, doch Max Bentow hat sich bei „Die Puppenmacherin“, seinem zweiten Roman um den Berliner Ermittler Nils Trojan, dann doch noch etwas besonders „Originelles“ einfallen lassen: Dem Mordopfer in Trojans neuem Fall wurde nämlich handelsüblicher PU-Schaum in Nase und Mund gesprüht, bis die Frau schließlich daran erstickt ist – ein zwar unblutiger, aber dennoch überaus qualvoller Tod, der selbst bei hartgesottenen Lesern ein beklemmendes Gefühl in der Magengegend hervorrufen dürfte. Aufgrund dieses außergewöhnlichen Modus Operandi machen Trojan und Kollegen aber auch schnell Fortschritte und stoßen früh auf Verbindungen zu einem ähnlichen Fall, bei dem das damalige Opfer mit viel Glück gerade noch einmal mit dem Schrecken davongekommen ist. Und so originell die Mordmethode auch war, das Ausgangsszenario des zweiten Bentow-Krimis hat man in abgeänderter Form so schon des öfteren erlebt: Der vermeintliche Täter von damals ist tot und für die Ermittler bleiben so vor allem zwei Theorien: Entweder verfügt ein Nachahmungstäter über extrem gutes Insiderwissen oder die Tat wurde vor Jahren einem Unschuldigen zur Last gelegt – so weit, so bekannt.

Das ist auch ein wenig das Motto für den gesamten Roman, denn „Die Puppenmacherin“ ist zwar durchaus kurzweilig und spannend, bietet aber auch wenig frische Ideen und bewegt sich die meiste Zeit auf schon hundertfach ausgetretenen Genre-Pfaden. Da hilft es auch wenig, dass Bentow die verstörende Bauschaum-Methode im Verlauf der Geschichte fast schon ein wenig inflationär einsetzt – mehr ist eben nicht automatisch besser. Zudem hatte ich auch im zweiten Band wieder so einige Probleme mit dem Protagonisten, der sich für mich einfach nicht als kompetenter Ermittler darstellt. Auch in der Fortsetzung muss man wieder stümperhafte Befragungen über sich ergehen lassen, die gefühlt nach dem Prinzip ablaufen, dass man einfach nur oft und unfreundlich genug fragen muss, um dann schließlich eine zufriedenstellende Antwort des Zeugen oder Verdächtigen zu bekommen – raffinierte Verhörmethoden sehen eindeutig anders aus. Darüber hinaus kann sich Nils Trojan wieder einmal auf seinen „Kollegen“ Zufall verlassen, der bei der Aufklärung des Falls gerade zum Ende hin erneut ordentlich mitmischt und einen Großteil der Ermittlungsarbeit zu übernehmen scheint. Ein weiterer Aspekt, mit dem ich bei der Figur Nils Trojan so meine Schwierigkeiten habe, ist dessen persönliche Seite. War ich bei „Der Federmann“ zwischenzeitlich schon ein wenig genervt von den ständigen unbeholfenen Flirts mit seiner Therapeutin Jana Michels, so muss man auch in „Die Puppenmacherin“ wieder einige überflüssige und anstrengende „romantische“ Szenen erdulden – alleine das ständige Hin und Her zwischen Duzen und Siezen hat mich bei den beiden fast in den Wahnsinn getrieben. Zudem ist mir die Ermittlerfigur häufig auch schlicht nicht glaubwürdig genug: Auf der einen Seite kämpft Trojan mit Panikattacken und hat Angst dem eigenen Vater gegenüberzutreten, hat dann aber wiederum kein Problem ohne Sicherung und mit immer noch nicht ganz verheiltem Armbruch ein mehr als 40 Meter hohes Riesenrad zu erklimmen – James Bond lässt grüßen.

Die Hörbuchfassung des Thrillers bringt dann noch einen weiteren Punkt ins Spiel, der mich zumindest ein paar Nerven gekostet hat: Sprecher Axel Milberg. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, dass Nils Trojan in meiner Vorstellung exakt wie der Tatort-Kommissar aussieht und muss Milberg auch zugute halten, dass er wirklich mit vollem Einsatz dabei ist und der Geschichte und den Charakteren viel Leben einhaucht. Allerdings bewegt sich der Sprecher dabei immer nah an der Grenze zur Theatralik und wirkt dadurch oft wie ein Märchenonkel, der seinen Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vorträgt. Besonders die ständigen Wechsel zwischen normaler Sprecherstimme und Flüsterton sind allein schon aus praktischer Sicht ungünstig, da ich z.B. beim Hören ständig die Lautstärke meines iPods regulieren musste, damit die vielen leisen Sätze bei oft unvermeidbaren Nebengeräuschen nicht untergehen.

Alles in allem ist „Die Puppenmacherin“ für mich wie schon der erste Band ein zweischneidiges Schwert: Auch der zweite Fall für Nils Trojan ist ein solider Thriller, der zwar weniger Logikfehler aufweist als der Auftaktband, dafür aber abgesehen von der verstörenden Mordmethode wenig Neues bietet und dessen Story zu sehr auf Zufällen basiert. Zudem gibt der Berliner Kommissar auch in seinem zweiten Auftritt nicht immer eine glückliche Figur ab und stolpert über ein paar Unglaubwürdigkeiten und die nach wie vor überflüssige Romanze. Insgesamt also ein klarer Fall von „kann man lesen, muss man aber nicht“.

Der Federmann

Name: Hannah

Datum: 11. Mai 2015

Superspannend!

Der Federmann

Name: PollyBuchstabensuppe

Datum: 4. Mai 2015

Ein gelungener Psychothriller

Der Fall des Berliner Kommissars Nils Trojan beginnt mit dem Fund der Leiche einer jungen Frau. Ihre blonden Haare wurden abgeschnitten und auf ihren Körper wurde ein zerfetzter Vogel gelegt. Doch damit nicht genug. In den nächsten Tagen werden weitere Leichen gefunden und nur ein kleines Mädchen kennt den Mörder...

So mehr möcht ich euch auch gar nicht erzählen weil man bei Thrillern einfach schnell zu viel verrät.

Und deswegen komm ich gleich zu meiner Meinung:
Ich fand den Thriller wirklich wirklich gut.

Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme reinzukommen aber spätesten ab den ersten Leichenfund konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hab es auch innerhalb von 1 1/2 Tagen durchgelesen.
Die Spannung wurde immer aufrecht erhalten, sodass man kaum aufatmen konnte.
Den Kommissar Nils Trojan fand ich als Psychothrillerkommissar relativ typisch aber trotzdem auf jeden Fall sympatisch und gut.

Die Auflösung fand ich gut und konnte mir vor der Auflösung auch nicht erklären wer der Federmann ist.

Also auf jeden Fall ein super Psychothriller den ihr alle lesen müsst.
Ich freu mich schon auf den nächsten Fall von Nils Trojan!

Die Totentänzerin

Name: Dassis Dreamworld

Datum: 29. April 2015

Spannender Krimi aber kein Thriller

Auch dieses Buch stammt aus der Aktion "Dassi sucht ein wirklich böses Buch". Ich nehme gleich vorweg, das Buch ist gut, aber wirklich gegruselt oder gefürchtet habe ich mich dann auch wieder nicht.

Liest man das Buch als Krimi oder Thriller, dann sollte man wirklich nicht enttäuscht werden. Es gibt einige üble Morde, man kann so richtig schön mitfiebern und wird immer wieder hin und her gerissen. Steht man nun auf der Seite von Theresa Landsberg und glaubt an ihre Unschuld oder spricht doch zu viel gegen sie?
Manchmal scheint alles dann doch zu gut zu passen. Will jemand Frau Landsberg absichtlich zur Verdächtigen machen?

Auch wenn man das Buch gut einzeln lesen kann, ist es wieder ein klassischer Fall von "Schade, dass ich vorher nicht wusste, dass es das 3. Buch aus einer Serie ist". Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich natürlich eher bei Band 1 angefangen. Aber vielleicht hole ich das demnächst noch nach. Dann ich finde, Max Bentow schreibt schon sehr spannend. Dann nehme ich das Buch einfach als Krimi an und erwarte keinen Psychothriller und damit ist es dann bestimmt auch gut.

Der Federmann

Name: Irve

Datum: 14. April 2015

*+* Toller Auftakt einer Psycho-Thriller-Reihe *+*

Liebe Lesefreunde,
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ich habe mal wieder eine Psycho-Thriller-Serie aufgetan, deren erster Fall mich mehr als überzeugen konnte!
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der federmannVon der ersten Seite an hat Max Bentow mich begeistert.
Er hat eine sehr spannenden, gut durchdachten Fall konstruiert, der mich immer wieder mit Überraschungsmomenten und unerwarteten Wendungen einzufangen wusste. Neben der nicht zimperlich geschilderten Mordserie beherrscht der Autor aber auch die weiche, sanfte Seite, mit der er dem Leser die Protagonisten näher bringt.
Egal ob es sich um die späteren Mordopfer, das Ermittlerteam oder die anderen beteiligten Personen handelte, Max Bentow schildert die Charaktere so warmherzig und liebevoll, dass ich meine Sympathien sehr breit streuen konnte.
Dadurch sehnte ich die Auflösung und die Überführung des Mörders noch stärker herbei!
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Das Team um Nils Trojan scheint eine gut funktionierende Truppe zu sein, alle arbeiten Hand in Hand – so war ich voller berechtigter Hoffnung auf einen erfolgreichen Abschluss!
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„Der Federmann“ ist der Auftaktband zu Max Bentows Serie rund um Nils Trojan. Der Autor verschafft dem Leser Einblicke in das Privatleben der Ermittler – aber nicht zu viele. Die Charaktere werden vorgestellt und auch wenn es nicht bei allen privat perfekt läuft, beschreibt Max Bentow durchweg positiv, liebevoll und warmherzig und ich konnte beim Lesen spüren, wie sehr er an seinen Figuren hängt, wie viel Empathie er ihnen entgegen bringt und welches Herzblut bereits jetzt in dieser Psycho-Thriller-Serie steckt.
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Jeder Fixstern am Charakter-Himmel muss sein Päckchen tragen. Es sind realistische, nicht übertriebene Päckchen, die der Autor ihnen mitgibt, solche, die jeden von uns treffen könnten. Das gefällt mir sehr. Normalerweise mag ich es nicht, wenn ich bei einem Thriller zu viel Privatleben der Charaktere aufgebürdet bekomme, vor allem, wenn es in seiner Verworrenheit mit dem Fall konkurriert.
Bei „Der Federmann“ läuft dieses Private zunächst als kleine Ergänzung nebenher und ist als I-Tüpfelchen im späteren Verlauf des Buches mit der Mordserie verknüpft, was mein Mitfiebern mit dem Team und den potentiellen Opfern noch um ein Vielfaches gesteigert hat. Der Wettlauf mit der Zeit wurde immer dringlicher.
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Ein Mörder geht um. Er hat eine Vorliebe für blonde Haare – Pech für Frauen mit dieser Haarfarbe. Wer einmal in seinen Fängen ist, ist so gut wie tot. Und nicht nur das. Der Täter tötet auf schreckliche Weise seine Opfer und stellt sie anschließend äußerst widerlich zur Schau. Bei allen Leichen platziert er einen ausgeweideten Vogel.
Jede blonde Frau kann die nächste sein, die er sich schnappt. Über lange Zeit erahnt niemand die Gründe für die Wahl des Täters.
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Die Polizei tappt lange im Dunkeln, hat mehrere Verdächtige, deren Spuren sich aber über lange Zeit nicht bestätigen oder gar im Sande verlaufen….
Es war zum Haare raufen. Dieses Monster durfte nicht ohne Strafe davon kommen! Ich wollte so sehr, dass der Mörder gefasst und dingfest gemacht würde, und zwar schnellstmöglich!
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Der Psycho-Thriller, der meines Erachtens diese Bezeichnung völlig zurecht trägt, konnte mit einigen überraschenden Wenden aufwarten und mit vielen Lesemomenten, in denen ich vor Schreck die Luft anhalten musste. Zum Schluss hin konnte ich stellenweise die Spannung kaum noch aushalten.
Und das Ende hinterließ bei mir ein erneut ungutes Gefühl….
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Bei „Der Federmann“ konnte ich keinen einzigen Kritikpunkt finden, im Gegenteil: Meine Erwartungen wurden übererfüllt und ich freue mich sehr auf die nächsten Fälle dieser Serie.
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Der sehr flüssige, gefällige Schreibstil macht aus dem Thriller einen wahren Page-Turner, den ich allen Freunden des Spannungs-Faches sehr ans Herz legen möchte!
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Die Mordserie dieses Auftaktbandes ist ganz nach dem Geschmack meiner thrillerigen Lese-Seele.

Zum Buch:
„Der Federmann“ von Max Bentow ist im Januar 2013 unter der ISBN-Nr. 9783442478828 im Goldmann Verlag erschienen. Der Psychothriller umfasst 416 Seiten und ist ebenfalls als Ebook sowie als Hörbuch erhältlich.
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Inhalt:
Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung: Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert. Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord: Wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makabren Gruß in Gestalt eines toten Vogels. Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls – und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.
Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Federmann-Ein-Fall-fuer-Nils-Trojan-1-Psychothriller/Max-Bentow/e378418.rhd

Der Federmann

Name: zeitzumlesen

Datum: 13. April 2015

Spannendes für die Ohren...

Das Cover
Ein guter Titel - wie ich finde. Denn bei dem Namen "Der Federmann" habe ich zuerst an einen Vogel gedacht...

Über das Hörbuch
"Berlin Kreuzberg: Eine junge Frau wird bestialisch hingerichtet und mit Federn und einem toten Vogel bedeckt. Kommissar Nils Trojan hat kaum Zeit die Ermittlungen aufzunehmen, da schlägt der "Federmann" erneut zu. Als Lene, die kleine Tochter des zweiten Opfers, spurlos verschwindet, beginnt ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit."

Es war einmal wieder soweit..und ich brauchte etwas "Packendes" für die Ohren. Noch dazu ein hoffentlich spannendes Hörbuch, was mich auf meinen häufigen Fahrten des "Kinderverteilens" sowie im Wald bei meinen Spaziergängen wirklich fesseln konnte. Nur wortwörtlich gesehen, selbstverständlich. Aber ein Krimi oder Thriller musste es unbedingt sein. Dazu mit einer guten Stimme, was natürlich bei einem Hörbuch eine doch sehr wesentliche Rolle spielt.

So "fiel" ich über Axel Milberg, der den Federmann liest. Schon war ich interessiert, finde ich doch diesen Herrn Milberg als Tatort-Kommissar einfach wunderbar, stellte ich mir seine Stimme, mich auf meinen Spaziergängen begleitend, einfach klasse vor. Und so war es dann auch....

Ein wirklich spannendes Buch, was Max Bentow sich hier ausgedacht hat. Teilweise wirklich eklig, aber so soll es ja auch sein. Dazu passend diese sanfte Stimme des Vorlesers - sehr überzeugend.

Anfangs bin ich immer sehr gespannt, ob ich denn gut in die Geschichte hineinkomme. Denn anders als beim Lesen von Büchern bin ich bei Hörbuchern unterwegs doch schon mal durch andere Dinge abgelenkt, ganz klar.
Das Einfinden in die Geschichte war jedoch völlig problemlos möglich, die Spannung baute sich immer wieder neu auf, so konnte ich mich erneut ganz entspannt in die Geschichte hineinfinden.
Die Charaktere - allen voran der Kommissar, Nils Trojan - sind gut gewählt und auch klasse beschrieben. Und, wie immer, mochte ich die Verknüpfungen zum Privatleben des Ermittlers sehr.

Mein Fazit
Ein sehr spannendes (Hör-)Buch - gepaart mit einer tollen Stimme, hat mir doch die Zeit bestens vertrieben....

Der Federmann

Name: wal.li

Datum: 12. April 2015

Die Furcht

Kommissar Nils Trojan leidet unter Panikattacken, Albträume quälen ihn, er kommt nicht zur Ruhe. Seit seiner Scheidung hat er niemanden zum Reden, seine Affäre mit Doro zählt irgendwie nicht. Heimlich geht er zu einer Psychologin, auf der Dienststelle soll es niemand wissen. Er will voll einsatzfähig sein, um nicht in eine andere Abteilung versetzt zu werden. Als er an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, kann er den Anblick der grausam zugerichteten jungen Frau kaum ertragen. So wie das Opfer zur Schau gestellt wird, könnte alles auf den Start einer Serie hindeuten. Nicht auszudenken, dass es weitere Opfer geben könnte.

Kann das gut gehen? Ein Kommissar mit Problemen, von denen man sich fragt, wie er da seine Kraft voll für die Lösung des Falles einsetzen soll. Was, wenn ihn während einer Verfolgungsjagd eine Attacke heimsucht? Noch meistert Nils Trojan seinen Job, wobei ihm seine Psychologin eine Stütze ist. Allerdings verlangen ihm Fall und Täter alles ab. Die Nerven spannen sich auch beim Lesen mit jeder neuen Wendung, mit jeder neuen Spur, die der Kommissar aufnimmt und die dann häufig nicht wirklich weiterführt. Eigenartig Verhörmethoden führen den Kommissar nicht wahrhaft weiter. Man kann die Angst des Ermittlers, zu versagen, gut nachvollziehen. Er will den Täter fangen, ihn einer gerechten Strafe zuführen und weiteres Unheil verhindern. Ein Scheitern wäre schwer zu ertragen.


Es zieht einen in seinen Bann dieses Buch, einmal begonnen ist es schwer, es aus der Hand zu legen. Bestens geeignet, es in einem Rutsch zu inhalieren. Kaum vorstellbar allerdings, dass ein Ermittler mit doch erheblichen Problemen einfach so weiterarbeitet. Auch einige zufällig scheinende Zusammenhänge wirken etwas konstruiert. Als spannender und rasanter Thriller gelesen jedoch eine tolle Empfehlung des Genres.

Die Totentänzerin

Name: Tines Bücherkiste

Datum: 8. April 2015

Spannend bis zum Ende

Das Buch ist extrem spannend geschrieben. Bis zum Ende hin, war ich nicht sicher, wer hier der Mörder ist und es gab keinen Gärtner :-)
Nils Trojan zwischen dem Glücksgefühl frisch verliebt zu sein und der Unsicherheit ob man seinem Chef trauen kann und wie weit der in den Fall der ermordeten Paare eine Rolle spielt.

Fragen an Max Bentow?

Wenn Sie Fragen an den Autor haben, leitet unsere Presseabteilung diese gerne weiter. Bitte schreiben Sie hierzu an Katrin.Cinque@randomhouse.de