Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Der Schmetterlingsjunge

Name: Die Blutbraut

Datum: 15. August 2018

Der Bodypainter

Nils Trojahns neuer Fall hat es in sich. Eine Frau wird ermordet aufgefunden. Ihr Sohn wurde nachts zum trinken eines Schlafmittels gezwungen, der Einbrecher verschont ihn aber ansonsten. Als Trojahn die Leiche der Mutter in Augenschein nimmt, fällt ihm sofort die wunderschöne Bemalung des Rückens auf- ein Schmetterling ziert den Rücken der toten Frau. Und das detailreiche Bild, schillernd und unglaublich lebendig steht im krassen Gegensatz zur grausamen Tat...
Als eine weitere, bemalte Frauenleiche gefunden wird, ahnt der Ermittler, dass der Mörder einen drängenden Trieb zu töten verspürt. Er hinterlässt Hinweise und verspottet die Polizei.
Doch Trojahn arbeitet mit Steffi hart und geht den Spuren nach, er verbeißt sich im Fall und kommt dem Täter näher, als ihm lieb ist.
Die Zeit rennt, denn der Bodypainter ist so gefährlich wie begabt und will seinen Plan unbedingt in die Tat umsetzen. Er hat ein grausames Ziel, und für sein Finale schweben direkt mehrere Menschen in Gefahr. Wer ist schneller?

Auch das Cover vom Schmetterlingsjungen gefällt mir sehr gut. Fürs Auge passen alle Ausgaben der Reihe zusammen, und sind mit die Schönsten, die ich so kenne.
Nils Trohjahn als Ermittler ist sympathisch, und zu meiner Freude in diesem Band nicht so psychotisch, wie in einigen Vorgängern. Das bedeutet nicht, dass der Leser nicht wieder mehr zu seinem Privatleben und seinem großen Problem mit dem Vater erfahren- häppchenweise bekommt der Leser immer mehr Infos, das macht die Figur Nils Trojahn für mich noch greifbarer.

Die Story finde ich schon interessant, diese grausamen Morde kontra die bezaubernden Schmetterlingsbilder. Und High Heels spielen ebenfalls eine große Rolle. Die Geschichte wird aus der Sicht von Nils Trojahn und aus des Mörders parallel erzählt, was ich persönlich ganz angenehm finde. So schaut man auch in den Kopf des Täters, erlebt seine Lust und seine Wut, kann seinen Gedanken nachgehen und sich in ihn hineinversetzen. Seinen Antrieb eher verstehen und die Mordszenen richtig miterleben- für mich sehr spannend, es fühlt sich actionreicher an.

Die Taten selbst zeichnen sich durch Brutalität aus, und durch ein rätselhaftes Zeichen. Was den Täter zu den Morden bewegt, erfährt der Leser nach und nach. Ob es nachvollziehbar ist... Wer weiß schon, was ein Kind traumatisiert, und wie es auf Vernachlässigungen und Mißhandlungen reagiert?
Den Zusammenhang zu den Schmetterlingen und der Tat mit den High Heels... Gut, da brauch man schon etwas Fantasie. Haken wir es unter -könnte ja sein- ab und gut.

Der flüssige Schreibstil und die gut ausgearbeiteten Charaktere haben mich wieder gut durch diesen Bentow Thriller geführt. Einige Taten waren vielleicht etwas weit her geholt, aber okay, denn ansonsten ist das ein solider Thriller, den ich weiterempfehlen kann.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Mimis Landbuecherei

Datum: 15. August 2018

Gelungener Psychothriller

Zum Inhalt / Klappentext
Der Berliner Kommissar Nils Trojan hat schon vieles gesehen, aber als er den Tatort in Kreuzberg betritt, traut er seinen Augen kaum: Die Frau, die ermordet wurde, liegt entkleidet auf dem Bett, ihren Rücken ziert das farbenprächtige Gemälde eines riesigen Schmetterlings. Nur zwei Tage später ereignet sich ein weiterer Mord, wieder hinterlässt der Täter sein bizarres Kunstwerk auf dem Körper des Opfers. Verzweifelt versucht Trojan, die verborgene Botschaft des Mörders zu entschlüsseln, doch sein Gegner hat ihn längst in ein perfides Verwirrspiel verstrickt. Und Trojan weiß – er muss die Obsession begreifen, die den Täter treibt, wenn er das grausame Töten beenden will …

(Quelle: Goldmann)

Meine Gedanken zum Buch

Das Cover:

Da ich Schmetterlinge liebe, ist mir dieses Cover natürlich sofort ins Auge gesprungen. Es ist wunderschön gestaltet und nimmt absolut treffend auf den Inhalt Bezug. Der Klappentext macht neugierig auf Kommissar Nils Trojan und den Fall, den es zu lösen gilt.

Inhalt:

Nils Trojan verfolgt einen Mörder, der sich künstlerisch auf den toten Körpern seiner Opfer verewigt. Er bemalt sie mit Schmetterlingen und so detailgetreu und wunderschön, dass es selbst den Ermittlern schwer fällt die Augen abzuwenden. Wie schafft es der Täter unbemerkt in die Wohnungen zu kommen und warum verschont er die Kinder der Frauen. Trojan und seine Kollegin versuchen sich in die Psyche des Täters hineinzuversetzen und die Puzzleteile zusammenzufügen. Die vom Täter an den Tatorten hinterlassenen Hinweise sind schwer zu durchschauen und der Täter scheint den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Ich möchte vom Inhalt nicht zu viel verraten, aber die Vorliebe des Täters für High Heels muss ich noch erwähnen. Was die Schuhe mit der Qual der armen Opfer zu tun haben, müsst ihr aber selbst herausfinden....

Schreibstil:

Von der ersten Seite an hat mich der Schreibstil von Max Bentow gefesselt. Ich wurde förmlich in den Fall hineingesogen und es hat mir wahnsinnigen Spaß gemacht mich zu gruseln, ein wenig zu ekeln und mitzuverfolgen, wie die Polizisten erst im Dunkeln tappen und dann durch raffinierte Ermittlerarbeit immer einen Schritt vorankommen.
Es war mir nicht bewusst, dass dieser Roman der 7. Teil einer Reihe ist. Dies wurde mir erst klar, als das Buch bei mir eintraf. Umso schöner fand ich es, dass mir dies überhaupt keine Probleme gemacht hat. Der Schmetterlingsjunge kann völlig unabhängig von seinen Vorgänger gelesen werden und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl an einem Informations-Defizit zu leiden.

Die Charaktere waren mir mit ihren Ecken und Kanten sofort symphytisch und vor allem Nils Trojan ist als etwas eigensinniger Kommissar unschlagbar.

Toll auch die Einblicke in die Psyche des Täters und die wechselnde Perspektiven vom Opfer zum Täter und den Ermittlern. Dies hat die Spannung so sehr gesteigert, dass ich oftmals eine Gänsehaut hatte.

Lieblingslesezeichen:

Darum musste ich losziehen, und nichts hielt mich auf. Ich habe einen Plan, eine Mission, und es gibt kein Zurück. Sechs Tage sind vergangen, mein Liebling, nicht mehr als hundertvierundvierzig Stunden, da mein wilder Rausch begann.

Seite 15

Fazit

Ein absolut gelungener Psychothriller und mit Sicherheit nicht mein letzter Max Bentow. Von mir eine Leseempfehlung und

5 Sterne

Der Schmetterlingsjunge

Name: Magnificent Meiky

Datum: 13. August 2018

Ein weiterer spannender Fall!

Coverrechte liegen beim genannten Verlag
In „Der Schmetterlingsjunge“ wird das Ermittlungsteam um Nils Trojan zu einem ganz besonderen Schauplatz gerufen. Eine junge Mutter wurde in ihrer Wohnung ermordet, obwohl ihr Junge nebenan geschlafen hat. Doch als wäre das nicht bestialisch genug, wurde die Frau von ihrem Mörder mit einem großen Body-Painting eines Schmetterlings markiert. Dieses Vorgehen wirft bei den Ermittlern viele Fragen auf. Als einen Tag später ein weiterer Mord dieser Art geschieht, weiß Trojan, dass hier ein besonderer Serienmörder am Werk ist.

Neben der Tätigkeit der Ermittler bekommt der Leser auch einen Einblick in das Leben des Mörders. Sowohl seine Vergangenheit als auch seine aktuellen Gedanken werden hierdurch beschrieben. Durch diese Einblicke erfährt der Leser aber auch, dass der Mörder ein größeres Ziel hat und noch weitere Opfer folgen sollen. Für die Ermittler rennt die Zeit daher extrem. Einzelne Kapitel aus der Sicht des Mörders gefallen mir immer besonders gut. Dadurch bekommt das Buch eine ganz andere Art von Spannung. Allerdings bin ich mit dem Schmetterlingsjungen nicht richtig warm geworden. Für mich war der Gute etwas zu abgedreht. Trotzdem hat dies der Spannung keinen Abbruch getan.

Auch Nils Trojans Privatleben hat sich in „Der Schmetterlingsjunge“ weiterentwickelt. Hierbei spielen seine Tochter und auch eine neue Frau eine große Rolle. Leider hat sich das private Leben des Ermittlers für mich nicht so richtig in die Geschichte eingefügt.

Nichtsdestotrotz war auch dieser Teil wieder ein wahrer Pageturner. Das Buch lässt sich wirklich schnell und flüssig lesen und reißt den Leser mit. Über zu wenig Spannung kann ich mich wirklich nicht beklagen. Ich bin gespannt, wie Trojan sich im Folgenden weiterentwickelt und welche brutalen Mörder Bentow noch erschaffen wird. Für mich ist „Der Schmetterlingsjunge“ auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung und für Thrillerfans sehr zu empfehlen!

Der Schmetterlingsjunge

Name: Viola Hardel

Datum: 10. August 2018

Packend und Spannend

Wie lange habe ich auf ein neues Buch von Max Bentow gewartet, ich liebe seine Bücher alle und auch dieses Buch habe ich mal wieder verschlungen.

Von beginn an war es richtig Spannend und packend zu gleich, mal wollte gar nicht aufhören zu lesen. Dieses grausame verbrechen , brachte mir beim lesen Gänsehaut.
Was ich richtig gut fand das man auch vom Täter seiner Seite erfahren hat warum er so ist und was ihm dazu getrieben hat solch ein Verbrechen zu begehen.

Ich bin ja vom Charakter Nils immer sehr beeindruckt, weil er sehr Menschlich dargestellt wird und und diesem Teil erfährt man nun auch einiges von Nils und auch in seinem Liebesleben geht es endlich mal etwas Bergauf.

Alles in allem kann ich sagen das mich dieses Buch sehr sehr gut unterhalten hat und ich mich schon auf ein neues Werk von Bentow freue.

Ich vergebe 5 Sterne !

Der Schmetterlingsjunge

Name: angeltearz liest

Datum: 3. August 2018

Der Schmetterlingsjunge

Dass diese Buch der 7. Band einer Reihe ist, habe ich viel zu spät gesehen. Da war das Buch schon bei mir eingezogen und ich habe mich schon so sehr darauf gefreut es zu lesen. Also habe ich es gelesen. Und ich habe es regelrecht verschlungen. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass es zu einer Reihe gehört und ich irgendwas verpasst habe.
Es ist aufgebaut wie ein Einzelband und lässt sich auch gut so lesen. Ich werde trotzdem die vorherigen Bücher der Reihe lesen wollen.
Ich liebe den Schreibstil des Autors. Er kann einfach Thriller schreiben. Er fängt den Leser auf den ersten Seiten ein und lässt sie auch nicht mehr los. Großartig sind die drei Erzählsichten. Natürlich ist eine aus der Sicht von Nils Trojan. Sehr spannend auch die Sicht des Mörders, wo man nach und nach erfährt, warum er tut, was er tut. Die Dritte ist sehr mysteriös und wird erst zum Ende aufgelöst. Sehr genial!

Man merkt, dass der Autor sehr viel recherchiert hat. Er baut sehr viele Kleinigkeiten ein, um die Geschichte auch wirklich glaubwürdig erscheinen zu lassen. Dabei wird es nicht zu viel oder irgendwas unnötig. Alles gehört an seinen Platz und ist ein Teil der Geschichte.

Nils Trojan mag ich unheimlich gerne als Charakter. Irgendwie hat er eine ruhige Ausstrahlung, die ich sehr gerne lese. Er ist für mich jemand, den ich mir als jungen Ermittler sehr gut vorstellen kann. Es wird genug von seinem Leben preisgegeben, aber nicht zu viel, dass es dominiert.
Ich hatte allerdings schon recht schnell einen Charakter als Mörder in Verdacht, was sich zum Ende hin bestätigte. Das würde ich aber nicht als negativ einstufen.

Dieser Psychothriller ist ein Thriller, wie ich ihn gerne lese. Er ist unglaublich spannend und hat an fast jedem Kapitelende ein Cliffhanger. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Und ja, der Thriller ist blutig. Teilweise sogar recht ekelig. Gehört irgendwie schon fast dazu.

Der Autor gehört zu meinen liebsten Thriller-Autoren. Und deswegen eine klare Leseempfehlung für Thriller-Leser. Auch wenn man, wie ich, die restlichen Bände der Reihe (noch) nicht kennt.

Das Cover: Dieses wunderschöne Cover gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingscovern. Dickes Lob an den kreativen Kopf dahinter.

Fazit: Ein mega Psychothriller! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Julia Thiel

Datum: 3. August 2018

Hochkaräter

Ich verschlinge die Geschichten um den Kommisar Nils Trojan; man fliegt durch die Seiten und vergisst vor lauter Anspannung die Welt um sich herum.

Ich will gar nicht's zum Inhalt schreiben. Diese Erfahrung soll jeder selbst machen.

Ich danke Herrn Bentow für so viel Spannung und Gänsehaut, trotz diesen Temperaturen draußen.
Bitte lassen Sie Komissar Trojan nicht zu lange in den Urlaub fahren...

Der Schmetterlingsjunge

Name: Poldi

Datum: 2. August 2018

Der Schmetterlingsjunge (Max Bentow)

Nils Trojan ist durch die vielen brutalen Fälle, mit denen er als Ermittler konfrontiert wurde, bereits abgehärtet. Doch die neue Mordserie bringt auch ihn an seine Grenzen: Das erste Opfer wurde in einer Wohnung umgebracht, während ihr Sohn im Nebenzimmer schlief. Auf ihren Rücken hat er Täter einen detailreichen und wunderschönen Schmetterling gemalt. Und so beginnt ein Katz- und Mausspiel, in dem der Täter immer einen Schritt voraus zu sein scheint...

Max Bentow legt mit „Der Schmetterlingsjunge“ bereits seinen siebten Band um seinen Ermittler Nils Trojan vor und bietet seinen zahlreichen Lesern neuen Stoff – ganz davon abgesehen kann man aber auch als Neueinsteiger mit diesem Band beginnen, da sich die wesentlichen Informationen zum bisherigen Verlauf schnell erschließen. So gerät man zwar mitten in das nicht sonderlich konstante Liebesleben von Nils herein, kann dem aber dennoch gut folgen, zumal diese Parts nur einen angenehm kleinen Anteil am Gesamtwerk einnehmen und nur ab und an als Ablenkung dienen. Und wer hier startet wird mit einem der stärksten Bänden des Autors belohnt, denn das geschickt konstruierte Verbrechen ist wunderbar perfide.

Schon auf den ersten Seiten wird dabei die Spannung und die Atmosphäre aufgebaut und hat mich von da an nicht mehr losgelassen – ein spannendes Ereignis, eine neue Erkenntnis ist an das andere gereiht und sorgt so für eine sehr dichte Handlung. Sehr geschickt legt Bentow falsche Fährten aus und führt seinen Ermittler und seine Leserschaft in Sackgassen. So kommt es dann auch, dass das Finale noch ein bisschen überraschender ist als in seinen anderen Bänden und dennoch in der Rückbetrachtung sehr logisch erscheinen. Ein besonderes Merkmal ist dabei, dass immer wieder kleine Fetzen aus der Geschichte des Täters erzählt werden, er seine weiteren Schritte plant und man dennoch so wunderbar um Dunkeln tappt.

Bentows Schreibstil hat sich nicht sonderlich verändert und ist wieder sehr flüssig geraten. Mühelos passt er sich dabei der speziellen Aura seiner Charaktere an, wechselt das Tempo an den richtigen Stellen und nimmt den Leser damit schnell in seinen Bann. Die 600 Seiten lassen sich so schnell „runterlesen“, ohne banal oder beliebig zu werden.

Auch der siebte Band aus Max Bentows Buchreihe um Nils Trojan ist äußerst lesenswert und hat mich besonders mit seinem sehr clever konstruierten Verbrechen und der perfiden Art des Täters begeistert. An den richtigen Stellen angenehm aufgelockert, insgesamt aber hochspannend ist ein sehr unterhaltsamer und packender Roman entstanden, der noch einige Zeit im Gedächtnis haften bleibt.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Daniel Allertseder | WeLoveBooks

Datum: 2. August 2018

Wie immer ein ganz toller Thriller!

Hochspannender Lesesommer garantiert mit dem Thrillerautor des Vertrauens, Max Bentow! Endlich wieder ein neuer Fall für Nils Trojan; ein Ermittler, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Schon die vorherigen Bände konnten mich vollends überzeugen, und bei „Der Schmetterlingsjunge“ ist es nicht anders: Hochspannend, mit einer Story, die an die Nieren geht: Ein Mörder, der sein Unwesen treibt und Frauen tötet, immer hinterlassend: Ein Schmetterling, und zwar besondere Arten von Schmetterlingen, keine lapidaren Zitronenfalter, sondern Bildnisse von prachtvollen Faltern auf den Rücken der Opfer.

An Skrupellosigkeit grenzt es im neuen Roman von Max Bentow keineswegs: Schreckliche Morde ziehen sich durch die Hauptstadt, ein Mörder ohne Barmherzigkeit. Zart besaitete sollten dieses Buch lieber nicht in die Hand nehmen, denn diese Geschichte bringt nah am Wasser gebaute an die Grenzen. Max Bentow hat mit dem Schmetterlingsjungen einen perfiden, aber kriminalistisch einwandfreien Langfinger erschaffen, der zum Kopfschütteln und Stirn runzeln anregt – und dies konstant, denn der Autor hat seine Opfer leiden lassen – oh jemine!

Der Schreibstil ist – wie immer – äußerst flüssig und unterhaltsam. Max Bentow schafft es jedes Mal, mich vollkommen zu packen und zu begeistern. Das Buch war auch dementsprechend auf einen Tag ausgelesen, wie bei jedem Buch. Es sind einfach diese Szenen, diese dynamischen Kapitel, und keinesfalls zu vergessen diese fiesen Cliffhanger, die Max Bentow fantastisch miteinbaut. Sofern das Ende eines Kapitels naht, darf man von Kapitel zu Kapitel einen sehr spannenden Cliffhanger erwarten; und dann beginnt von neuem dieser Sog, dem man nicht entkommen kann. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht, man muss einfach weiterlesen, und ehe man sich versieht, sind drei Stunden vergangen und das Buch ist ausgelesen. Das Abendessen können Sie sich dann ja im Nachhinein in der Mikrowelle warm machen!

Der Spannungsaufbau im Buch ist großartig konzipiert und fantastisch umgesetzt worden. Der Aufbau des Konflikts steigert sich von Kapitel zu Kapitel, und wir erleben direkt dieses Ansteigen des Thermometers, welches ganz zum Schluss zum Platzen droht. Wir lernen viele potentielle Verdächtige kennen, folgen Spuren und laufen immer wieder mit Trojan und Team in die falsche Richtung, bis ganz zum Schluss ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und der Fall in einem dramatischen und großartigen Finale mündet.

Wiedermal – wie nicht anders erwartet – ein spannender und toller Thriller von Max Bentow, der von Buch zu Buch immer wieder überzeugt. Max Bentow könnte man als Gütesiegel für Hochspannung betrachten – einfach toll!

Der Schmetterlingsjunge

Name: Tine_1980

Datum: 1. August 2018

Unbedingt lesen

Der Berliner Kommissar Nils Trojan ist nicht zartbesaitet, doch kann er beim neuen Fall seinen Augen kaum trauen. Die Frau, die ermordet wurde, liegt nackt auf dem Bett und ihren Rücken ziert das farbenprächtige Gemälde eines riesigen Schmetterlings. Zwei Tage später ist das nächste Opfer zu beklagen und so beginnt die Jagd nach dem Täter. Trojan versucht die Botschaften des Mörders zu entschlüsseln, doch dieser ist ihm immer einen Schritt voraus. Trojan muss begreifen, was im Mörder vor sich geht, um das grausame Morden zu beenden.

Max Bentow hat ein Händchen für spannende Bücher und auch in diesem 7. Band der Reihe rund um den Ermittler Nils Trojan wurde ich gut unterhalten.
Ich mag Nils Trojan als Ermittler sehr gerne, er kommt authentisch rüber, hat immer mal Gedankenblitze, aber es ist nicht wie in manchen Büchern, dass man denkt, der Ermittler hat Gedankengänge, auf die man eigentlich nicht kommen kann. Seine Ermittlungen gehen über seine Gesundheit hinaus und er arbeitet bis zur völligen Erschöpfung, da er weiß, dass er nur so eine Chance hat, die nächsten Opfer zu retten.
Die Idee hinter der Geschichte war super. Was haben die Schmetterlinge zu bedeuten? Warum lässt er die Kinder leben? Man bekommt nicht nur einen guten Einblick in die Seele des Täters, sondern hat einen kleinen Blick in Nils Privatleben. Ich bin super durch das Buch gekommen. Es war jetzt nicht zu sehr in die Psychoschiene, aber trotzdem sehr spannend und man wollte immer wissen, wie es weitergeht. Der Lesefluss war zu jeder Zeit gegeben und für mich gab es keinerlei Längen. Der rote Faden zog sich gut durch das Buch und auch die Auflösung fand ich gut gewählt. Gerade am Ende war es kaum möglich, das Buch zur Seite zu legen.
Es gab zwei Zeitstränge, einmal die Gegenwart und ab und an kurze Rückblicke, wie der Täter seine Kindheit erlebt hat. Dies gab immer wieder gute Einblicke in das Seelenleben des Mörders.
Der Schreibstil war gewohnt flüssig und das Cover war in seiner Einfachheit perfekt gewählt. Es macht sich einfach toll im Bücherregal.

Ein wirklich gelungener Thriller aus der Feder von Max Bentow, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Spannung garantiert! Unbedingte Leseempfehlung!

Der Schmetterlingsjunge

Name: Aretis und Yunikas Bücherwelt

Datum: 1. August 2018

Geschichte mit Mängeln

Ein neuer Thriller von Max Bentow? Den musste ich natürlich haben - immerhin bin ich ein riesen Fan seiner Geschichten. Trotzdem war ich ein wenig enttäuscht. Vielleicht waren meine Ansprüche durch die vorherigen Bände auch einfach zu hoch.

Die Idee finde ich klasse und spannend umgesetzt. Ich war gefesselt und hatte Spaß beim Lesen. Es gab auch ein paar Gänsehautmomente. Mir hat jedoch die Möglichkeit gefehlt, richtig mitzurätseln. Trojans Gedanken waren mir stellenweise zu undurchsichtig und man war zu sehr auf ihn angewiesen, um durch den Fall zu kommen. Dazu fand ich einige Stellen unlogisch und vorhersehbar.

Max Bentows Stil ist sehr einfach, man fliegt nahezu durch die Seiten. Ohne allzu vulgär zu werden, erschafft er eine düstere Atmosphäre, in die man sich gerne fallen lässt. Trotzdem gab es langgezogene Stellen, an denen ich mir dachte, dass die Details unnötig waren und die Geschichte nur gestreckt haben. Beschreibungen, die den Tagesablauf zu sehr ins Detail beschreibt.

Das Buch habe ich gelesen, sowohl auch gehört. Ich mag, wie Axel Mielberg sich in die Charaktere hineinversetzt. Stellenweise ratterte er aber Passagen herunter, ohne Emotionen, als würde er einfach nur schnell fertig werden wollen. Das fand ich schade und hat das Hörvergnügen gemindert. Der Sprecher hat eine angenehme Stimme der man gut folgen kann.

Die Charaktere stehen ein wenig auf der Stelle. Nach 7 Fällen bleibt aber auch nicht mehr viel Spielraum für Entwicklungen. Es hat mich gefreut, dass Trojan endlich mal im Team ermittelt, da er sonst eher ein Einzelgänger war. Stefanie Dachs war aber nur Mittel zum Zweck für den Autor und ihr Verhalten viel zu auffällig, dass ich darüber nur den Kopf schütteln konnte.

Alles in allem bin ich etwas enttäuscht. Die Geschichte war an manchen Stellen unlogisch und lang gezogen. Der Täter schnell herausgefunden, während Trojan im Dunkeln tappt. Trotzdem war die Geschichte spannend verpackt und hat mich mit ihrer düsteren Atmosphäre gefesselt. Der Sprecher glänzt an vielen Stellen, schwächelt aber manchmal durch sein emotionsloses Runterrasseln.

Fragen an Max Bentow?

Wenn Sie Fragen an den Autor haben, leitet unsere Presseabteilung diese gerne weiter. Bitte schreiben Sie hierzu an Katrin.Cinque@randomhouse.de