Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Das Porzellanmädchen

Name: november2014

Datum: 5. Juni 2018

Gruselig

Meinung:

Das Cover ist sehr gelungen und passend zum Buch gestaltet. Hat mich gleich angesprochen und dadurch sehr neugierig gemacht.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Hab das Buch innerhalb von 2 Tagen weggelesen gehabt.

Das war mein erstes Buch von Max Bentow und wird bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend mit einer guten Portion Grusel. Diese Buch im Buch Sache kannte ich schon und dachte erst „Bitte nicht“ aber hier war es gerade das was der Geschichte das gewisse etwas gegeben hat. Damit hat der Autor hat es nämlich klasse geschafft das man wirklich bis zum Schluss nicht wusste ob Lunas Geschichte nun Fiktion oder Realität ist. Ist sie eine Mörderin oder lebt sie das ganze nur in ihrem neusten Werk aus? Diese Porzellanpuppe hat der Geschichte das gruselige gegeben aber um ehrlich zu sein hätte ich diese nicht gebraucht. War mir wieder zu sehr Psychomäßig.

Fazit:

War ein wirklich gutes Buch was auf jeden Fall lesenswert ist. 4 Sterne dafür von mir!

Die Puppenmacherin

Name: Nini

Datum: 4. März 2018

Da ist noch Luft nach oben

Während viele von euch bereits dem Erscheinen des siebten Bandes von Max Bentows Reihe um Nils Trojan entgegen fiebern, bin ich mit "Die Puppenmacherin" erst beim zweiten Band angekommen.

Ähnlich wie beim ersten Band ist Nils Trojan ein eigenwilliger, aber weicher Charakter. Sympathisch? Durchaus, aber für meinen Geschmack ein wenig verpeilt und lasch. Dennoch hat er einen wachen Geist und lässt sich von einem einmal gefassten Vorsatz nicht abbringen. Ich sehe aber durchaus noch Potential für Nils, sodass ich auf die Folgebände gespannt bin.

Der Lesefluss ist sehr gut und der Autor schickt Kommissar und Leser gleichermaßen auf diverse Holzwege, bis es fast zu spät ist. In weiten Teilen ist ein gutes Maß an Spannung vorhanden, nur hin und wieder verzettelt sich Nils Trojan, was dem Ganzen ein wenig die Luft rauslässt.

Alles in allem habe ich mich aber sehr gut unterhalten gefühlt und gebe dem Kommissar gern weiterhin die Chance, mich zu überzeugen.

Der Federmann

Name: Stefanie Bee

Datum: 25. Februar 2018

Ist erst der Anfang...

Als Fan von Fitzek, Dorn, Löffler, Franley, Carter, etc wurde ich durch die Seite Crimethrill auf Max Bentow aufmerksam. Sehr irritiert durch die oft unendlich langen Sätze ohne Punkt, aber vielen Kommata, legte ich das Buch zunächst mehrfach bei Seite. Gott sei Dank gewöhnte ich mich jedoch an den Schreibstil und bin mittlerweile beim fünften Teil, dem Dornenkind angelangt - und ein echter Fan! Ich freue mich schon auf viele weitere Fälle von Nils Trojan.

Das Porzellanmädchen

Name: Annas besondere Welt

Datum: 5. Februar 2018

Ein Tiefgehender Thriller

Dieser Thriller hat es echt in sich. In dem Buch geht es um Luna Moor eine gefeierte Thriller-Autorin welche ihre Bücher so gut schreibt als hätte sie die Sachen selbst erlebt, man fiebert mit, man hat Angst und ist gespannt wie es weiter geht. So ist es auch mit ihrem neuen Roman welchen sie gerade schreibt, denn diesen hat sie wirklich miterlebt. Und was sie erlebt hat lässt einen die Haare zu Berge stehen und die Wut aufschäumen.

Das Buch des Autoren Max Bentow ist sehr gut und mitfiebernd geschrieben, man erlebt die Geschichte aus der Sicht von Luna Moor, wie sie ihr neues Buch schreibt und wie sie dem Täter, welcher ihr als junges Mädchen viele Schlimme Sachen angetan hat, immer Näher kommt und versucht ihn zu überführen, denn Luna kennt ihren Peiniger nicht, dieser trug immer eine Gasmaske, so beschreibt sie ihn in ihren Erinnerungen und im Buch immer als Insekt, was das ganze nur noch ekliger macht.

Desweiteren erfährt man was Luna schreibt, ihre Geschichte die sich genau so abspielt wie es ihr passiert ist, nur das sich ihre Hauptcharakterin wehrt. Die Story verstrickt sich immer mehr ineinander sodass man schließlich gar nicht mehr weiß was Realität und was Geschichte ist, oder weiß Luna nicht was Real und was Fiktiv ist?

Ein sehr spannender und gut geschriebener Psychothriller, gerne mehr davon!

Das Porzellanmädchen

Name: Leandra

Datum: 31. Januar 2018

Geniale Entdeckung im Bücherregal meiner Mutter

Gerade vor wenigen Minuten habe ich das Buch (das Porzellanmädchen) zu Ende gelesen und bin noch immer faziniert davon.

Mir gefällt allein schon die Idee, dass ein Schriftsteller über eine fiktive Schriftstellerin schreibt. Dass dadurch eine Geschichte in der Geschichte entsteht und sich verschiedene Ebenen öffnen, bereichert das Lesen. Man stellt als Leser/Leserin sofort eine Bindung zur Protagonistin des Buches her, da man so viele verschiedene Facetten geschildert kriegt.


Da ich seine bisherige Buchreihe gar nicht kannte, bin ich nun sehr gespannt darauf. Auf jeden Fall ist dies seit langem wieder ein Buch, welches mich von der ersten Seite bis zum Schluss gepackt hat. Der Schreibstil ist hemmungslos, echt und nahe. Empfehlenswert!

Der Federmann

Name: Tina Fries

Datum: 15. Januar 2018

tolle Bücher

Hallo,

habe jetzt den Federmann und die Puppenmacherin gelesen und habe mir auch schon die Toten Tänzerin runtergeladen.
Ich bin echt begeistert von den Büchern. Bin gespannt wie es weiter geht.
Weiter so :)

Das Porzellanmädchen

Name: Bastet Dragonash

Datum: 26. Dezember 2017

Spannender Thriller mit ein paar Schwachstellen


Max Bentow fängt direkt mit dem schlimmen Ereignis an, welches sich durch das ganze Buch zieht.
Was Luna Moor in ihrer Jugend erlebte war echt grausam und würde sicher bei jedem bleibende Schäden verursachen.
Sie versucht ihr Trauma zu verarbeiten indem sie erfolgreiche Thriller schreibt, ihre Lesungen sind gut besucht.
Nur es reicht ihr nicht mehr, sic die Sories auszudenken, sie will endlich ihr Jugendtrauma verarbeiten, sie erstellt einen Charakter der genau das durchgemacht hat, was ihr als Jugendliche zugestoßen war.
Der Sohn ihrer besten Freundin begleitet sie zu dem schrecklichen Haus wo ihr Schicksal ihren lauf nahm und übernachtet dort mit ihr.
Dass es ein 15 Jähriger Bursche war der sie Begleitet, stört mich ein wenig.
Es hätte der Story keinen abbruch getan wenn es ein Mann in Lunas Alter gewesen wäre, aber so konnte man evtl. das Naive verhalten des jungen Mannes erklären.
Das Buch ist spannend und sehr grausam an manchen stellen, jedoch fällt es schwer das Buch in einem durchzulesen.
Wir dürfen immer wieder Ausschnitte aus dem Buch von Luna Moor lesen, aber dadurch dass dieses belastende Ereignis bereits zu beginn geschildert wird wiederholt sich der Inhalt des Buches an manchen Stellen.

Mein Fazit:

Ein sehr spannender Thriller, der einem echt Gänsehaut beschert, aber ein paar schwachstellen aufweist.
Dennoch kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, wenn ihr an dunklen Winterabend was schauriges Lesen wollt

Das Porzellanmädchen

Name: Mrs. Misery

Datum: 15. Dezember 2017

Spannender Psychothriller mit Horrorelementen

Das „Porzellanmädchen“ legt direkt und ohne Umschweife los: Bentow führt die LeserInnen in die Welt eines skrupellosen Kinderschänders.

Ein junges Mädchen wird entführt, von ihrem Peiniger gefangen gehalten und zu absurden Spielchen gezwungen, bei denen eine Porzellanpuppe sie zu beobachten scheint. Oder ist das nur die Fantasie, in die sich das Opfer zu retten versucht?

Der Autor schafft gleich zu Beginn ein Stimmung voller Unbehagen, obschon er nicht einmal explizite Darstellungen liefert, sondern mit vielen subtilen Andeutungen „nur“ die Fantasie der LeserInnen anregt.

Dieses erste Kapitel überstanden, lernen wir die Protagonistin des Thrillers kennen.
Luna Moor ist eine 28-jährige, erfolgreiche Autorin, die gerade an ihrem neuen Thriller schreibt. Dafür zieht sie sich aus ihrer alltäglichen Umwelt zurück und mietet sich ein Häuschen im Wald an, dass die düstere Atmosphäre ihres eigenen Buches zu unterstützen vermag.

Unterbrochen wird ihre Schreibphase durch einen Gefallen, um den ihre beste Freundin sie bittet. Damit diese ihren neuen Freund im Ausland besuchen kann, soll Luna auf ihren 15-jährigen Sohn aufpassen. Für Leon ist das natürlich ein großes Abenteuer: Feuer und Flamme die alltägliche Welt der Berliner Großstadt für ein paar Tage hinter sich zu lassen, zieht er zu Luna – in das abgelegene und verlassene Bauernhaus.

Als Leon herausfindet, was Luna zum Gegenstand ihres neuen Buches gemacht hat, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Luna und ihre Figur ähneln sich nicht nur äußerlich, sondern auch in ihren Verhalten und Geschichten.
Immer mehr Parallelen kristallisieren sich heraus. Zufall? Stück für Stück erhalten wir mehr Einblicke in Realität und Fantasie von Luna. Und so bleibt der Spannungsbogen auch fast dauerhaft ganz weit oben! Sind ihr die fürchterlichen Dinge tatsächlich zugestoßen oder wird sie langsam wahnsinnig, befindet sich gar am Rand einer paranoiden Schizophrenie?

Doch nicht nur Leon liest das Manuskript: Wir lesen mit! Und genau DAS macht die gewisse Dynamik, den Reiz dieses Buches aus.
Es handelt sich hier um einen Thriller im Thriller – wir bekommen nicht nur ein paar kurze Passagen zu Gesicht, sondern ganze Kapitel, die Max Bentow als Luna Moor geschrieben hat.

Und diesen Unterschied merkt man! Bentow schreibt als seine Protagonistin wesentlich radikaler und roher. Während in den anderen Kapiteln etwas mehr auf die Fantasie der LeserInnen spekuliert wird, sind die Beschreibungen der Luna Moor weitaus brutaler und plastischer.
Auch werden sexuelle Szenen recht unverblümt geschildert. All das wird nicht jedem gefallen, zeigt doch aber, wie schonungslos das Leben nun einmal ist. So kommen auch Fans von Splatter-Thrillers etwas auf ihre Kosten.

Die Charaktere werden auf eine angenehme Weise zwischen den Zeilen beschrieben. Bentow umgeht eine direkte Konfrontation mit den Eigenschaften der Protagonisten, sondern lässt vielmehr hin und wieder die Eigenheiten geschickt durchblitzen. Ein paar Handlungen wirken etwas übereilt, überspitzt und dadurch nicht sonderlich authentisch. Oder vielleicht reagiert man auch in einem solchen Horrorszenario so?

Apropos Horror: Eine sehr zentrale Rolle in diesem Thriller spielt die eingangs erwähnte Porzellanpuppe. Sie hat hin und wieder mehr als menschliche Züge und integriert Horrorelemente á la „Annabelle“.

Für meine Begriffe war es etwas zu einfach, dem Täter auf die Spur zu kommen. Obschon die Geschichte gut ausgeklügelt ist und der Plot logisch zu Ende gedacht wurde, kamen die ersten Vermutungen dazu doch recht schnell auf.

„Das Porzellanmädchen“ ist ein hervorragender Einstieg, um mit dem Autor Max Bentow in Kontakt zu kommen. Dies ist ein Thriller mit wenigen Handlungsschauplätzen oder Personen und kommt ganz ohne die klassische Ermittlungsarbeit aus. Die Fälle um den Ermittler Trojan sind da schon um einiges komplexer – je nachdem was du bevorzugt, ist der Autor breit aufgestellt.

Das Ende ist angenehm offen gehalten. Kein Gefühl des „Alleingelassenwerdens“ wie bei so manchem Thriller, der mit einem bösen Cliffhanger endet. Aber auch keine völlige Abgeschlossenheit – wir dürfen in jedem Fall auf einer Fortsetzung hoffen.

Das Porzellanmädchen

Name: Anyah Fredriksson

Datum: 15. Dezember 2017

Die Puppe

Luna Moor ist 29 Jahre alt und Thrillerautorin von drei Bestsellern. Sie arbeitet gerade an ihrem vierten Werk und es ist so viel mehr privat als ihre Bücher zuvor. Auch scheint es mächtiger als sie selbst zu sein, auf einer Lesung sagt sie, sie habe Angst, das Buch werde sie umbringen. Zusätzlich von einem Stalker belästigt, zieht sie sich zurück zum Schreiben. Als ihre beste Freundin sie bittet, deren 15jährigen Sohn für zwei Wochen bei sich aufzunehmen, lehnt Luna dies zunächst ab. Doch sie nimmt den Jungen bei sich auf. Aber Luna hat auch noch eine eigene, horrende Geschichte: sie wurde als Mädchen von einem psychopathischen Serienkiller gefangen gehalten und fast umgebracht, nur durch einen Zufall konnte sie entfliehen. Werden das neue Buch und ihre eigene Geschichte Luna zum Verhängnis? Ist sie stark genug oder wird sie übermannt?

Bei der Lektüre des Thrillers fällt mir als erstes auf, mit welcher Sorgfalt und mit welcher psychologischen Tiefe der Autor Max Bentow seine Charaktere angelegt hat. Sie haben die Fähigkeit, mir Kälteschauer und Gänsehaut zu verleihen. Der Schreibstil lässt uns Leser lange im Ungewissen, schaurig schön. Die Sprache des Autoren ist klar und auf den Punkt gebracht. Der Plot ist unfassbar, er ist grausam und fesselnd, wirklich brillant geschrieben und erdacht. Die Spannung ist nahezu nicht zum Aushalten, das Tempo ist genau richtig, um mir den Atem zu stocken, genau, wie es ein wahrer Pageturner tun sollte. Die Twists und Wendungen umschließen die Rätsel im Thriller so gut, wie ich es selten bisher gelesen habe, lange habe ich nicht gewusst, wie das Buch enden wird und dann hat es mich nochmals stark überrascht. Ein Psychothriller auf höchstem Niveau!

Auf jeden Fall vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es selbstverständlich weiter an Leser, die wie ich, psychologische Thriller lieben und sich gerne literarisch in Gefahr begeben. Max Bentow nimmt uns von der ersten Seite an gefangen und es gibt kein Entrinnen. Ganz nebenbei ist das Buch auch ein Schmankerl für Berlin-Liebhaber, gerade das Umland wird in idyllischer Weise beschrieben, so dass ich fast Sehnsucht bekomme.

Das Porzellanmädchen

Name: d.bibliomaniac

Datum: 30. November 2017

»Es ist das Buch, das mich töten wird. Mein nächstes Buch wird mich töten«

Autor: Max Bentow

Verlag: Goldmann

Genre: Psychothriller

Preis: 15€

Seitenanzahl: 382 Seiten

Inhalt: 

Ein entlegenes Haus im Wald. 

Eine junge Frau mit einer offenen Rechnung. 

Und ein Täter, der weiß, dass sein Tag gekommen ist. 

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Sie ist jung, schön und erfolgreich - die gefeierte Thriller-Autorin Luna Moor. Niemand ahnt, dass sich hinter der makellosen Fassade Abgründe auftun. Denn als heranwachsendes Mädchen war Luna verschleppt worden und entkam nur knapp dem Tod. Nun kehrt sie zurück in das Haus im Wald, das einst ihr Gefängnis war. Sie will die Dämonen ihrer Vergangenheit endlich besiegen - und den Täter, der nie gefasst wurde, auf ihre Fährte locken. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein? 

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Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher gehen unter die Haut. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, und eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sie will eintauchen in die bedrohliche Atmosphäre des einsam gelegenen Hauses, in dem sie einst gefangen war, und versuchen zu verstehen, was damals geschah. Gemeinsam mit Leon, dem Sohn einer Freundin, richtet sie sich ein in dem verlassenen Haus im Wald. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?

Meine Meinung: 

Wie schon erwähnt, handelt es sich bei Das Porzellanmädchen um mein unumstrittenes Monats-Highlight. Es ist verstörend, unfassbar spannend und niemals langatmig. Der Leser erhält zunächst einmal Einblick in all das, was Luna Moor als junges Mädchen widerfahren ist, und danach geht es nahtlos in die eigentliche Handlung. 

Besonders gut gefällt mir die Tatsache, dass in der Geschichte eine weitere Geschichte zu lesen ist, die Luna Moor, als Autorin, schreibt. Sie möchte mit ihrer Vergangenheit abschließen und endlich den Mann finden, der für ihr Trauma verantwortlich ist. 

Allerdings verschwimmt die von Luna erzählte Geschichte mit der, die Max Bentow erzählt, sodass es schwer fällt, zu unterscheiden. Hat sie das nun wirklich getan, oder hat sie das bloß erfunden, um ihr Buch aufzupeppen? Letztlich wird diese Frage geklärt, aber es hat doch großen Spaß gemacht, darüber zu grübeln, um anschließend, nach über 300 Seiten Spannung, endlich die Wahrheit herauszufinden.

Es ist ein echt heftiger Thriller, so viel sei gesagt. Das Wort verstörend beschreibt ihn womöglich am besten. Und dennoch ist er nicht nur brutal, nicht nur dunkel, sondern wirklich fesselnd und gut durchdacht. Und es geht um Puppen - gruselige Horrorpuppen, die eine erhebliche Rolle spielen, besonders die eine, die Luna von ihrem Entführer bekommen hatte. Mehr will ich dazu gar nicht sagen, weil ich dann Gefahr laufe, zu spoilern, und ich bin mir sicher, dass ihr das alles lieber selbst in diesem genialen Buch nachlesen solltet. Wenn ihr denn auf blutige Thriller steht. 

Ich finde wirklich, ein Thriller ist erst dann erfolgreich, wenn er dem Leser wenigstens ein bisschen Angst machen kann und das hat Max Bentow mit Das Porzellanmädchen auf jeden Fall erreicht. Es gibt durchaus Momente, die mir eine Gänsehaut beschert haben und damit ist das Buch auch ein ziemlicher Page-Turner. Wenn ich nicht zur Schule müsste, hätte ich es vermutlich in einer Nacht durch gehabt. 

Nur noch so viel vorab: Die Geschichte des Entführer ist, meiner Meinung nach, sehr originell und - tja, da ist das Wort wieder - verstörend. Hat mich wirklich überzeugt und war mal etwas anderes. 

Also, wenn ihr ein Buch sucht, das euch ängstigt, habt ihr es hiermit gefunden! 

Ich vergebe fünf von fünf Sternen für dieses Meisterwerk. 

Fazit: 

Nervenaufreibend und verstörend brutal! Ein erstklassiger Psychothriller, bei dem die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen...

Fragen an Max Bentow?

Wenn Sie Fragen an den Autor haben, leitet unsere Presseabteilung diese gerne weiter. Bitte schreiben Sie hierzu an Katrin.Cinque@randomhouse.de